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Shining3D Ortho Model Resin OD02

Shining3D Ortho Model Resin OD02 ist ein spezialisiertes Photopolymer für die digitale Kieferorthopädie. Das Material ermöglicht die additive Fertigung von präzisen Modellen für das Vakuumformen von Alignern. Die chemische Zusammensetzung garantiert eine Shore-D-Härte von 78 und eine hohe thermische Stabilität unter Druckbelastung.
  • Farbe: Braun
  • Gebinde: 1 kg Flasche
  • Wellenlänge: 405 nm
  • Anwendung: Aligner-Modelle

Präzisionsmaterial für kieferorthopädische Arbeitsmodelle

Das Shining3D Ortho Model Harz OD02 stellt eine technische Lösung für Dentallabore dar, die Aligner-Therapien intern produzieren. Es handelt sich um ein UV-härtendes Harz, das für den Einsatz auf DLP- und LCD-Drucksystemen mit einer Wellenlänge von 405 nm kalibriert ist. Die braune Pigmentierung dient der optischen Kontrolle von Oberflächendetails und Kantenabschlüssen, was für die Passgenauigkeit von kieferorthopädischen Apparaturen entscheidend ist.

Ein zentrales Merkmal dieses Materials ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber thermischen Zyklen. Während des Tiefziehprozesses wirken hohe Temperaturen und mechanischer Druck auf das 3D-gedruckte Modell ein. Das Shining3D Ortho Model Harz OD02 behält seine Formstabilität bei, wodurch Dimensionsänderungen im Mikrometerbereich minimiert werden. Dies stellt sicher, dass der fertige Aligner exakt der digitalen Planung entspricht.

Hohe Oberflächenhärte

Die Shore-D-Härte von 78 schützt das Modell vor Abrieb und Kratzern während der Handhabung.

Thermische Stabilität

Das Harz verzieht sich nicht unter Hitzeeinwirkung beim Einsatz von Vakuumformgeräten.

Geringe Viskosität

Die Viskosität von 303 cps ermöglicht schnelles Drucken und eine einfache Reinigung der Bauteile.

Anwendungsbereiche in der digitalen Zahntechnik

Shining3D Ortho Model Harz OD02 findet primär Anwendung in der Herstellung von Modellen für die Vakuumformtechnik. Hierzu zählen Korrekturschienen (Aligner), Retainer sowie Bissschienen. Durch die hohe Detailwiedergabe lassen sich Gingiva-Ränder und Interdentalräume präzise abbilden. Dies ist Voraussetzung für die Herstellung von Schienen, die ohne manuelle Nacharbeit am Patienten sitzen.

Die Materialeigenschaften unterstützen zudem die Fertigung von Diagnostikmodellen. Aufgrund der matten braunen Farbe werden Reflexionen bei der Begutachtung unter Laborleuchten reduziert. Dies erleichtert die Analyse von Zahnfehlstellungen und die Planung chirurgischer oder kieferorthopädischer Eingriffe.

Verarbeitung und Post-Processing

Die erfolgreiche Anwendung des Shining3D Ortho Model Harz OD02 erfordert die Einhaltung validierter Prozessparameter. Vor dem Gebrauch muss die Flasche mindestens 2 Minuten gründlich geschüttelt werden, um eine homogene Verteilung der Farbpigmente sicherzustellen. Die empfohlene Betriebstemperatur liegt zwischen 20 Grad Celsius und 30 Grad Celsius. Niedrigere Temperaturen erhöhen die Viskosität und können die Druckpräzision negativ beeinflussen.

Nach dem Druckvorgang werden die Modelle in einem zweistufigen Bad mit Isopropanol (Konzentration >90 %) gereinigt. Die Einweichzeit sollte 5 bis 8 Minuten nicht überschreiten, um eine Sättigung des Materials mit Lösungsmittel zu verhindern. Nach der vollständigen Trocknung durch Druckluft erfolgt die Endaushärtung in einer UV-Kammer. Dieser Schritt ist essenziell, um die endgültige Härte und Hitzebeständigkeit zu erreichen.

Prozessschritt Parameter (Empfehlung)
Reinigung (IPA) 5 - 10 Minuten (Ultraschall oder Wirbelbad)
Trocknung Druckluft oder 10 Min. an der Luft
Nachhärtung 10 Minuten (Shining3D FabCure oder vergleichbar)

Warum wird spezielles Resin für Aligner benötigt?

Herkömmliche Standard-Resine brechen häufig unter der Hitzeeinwirkung beim Tiefziehen oder werden plastisch verformbar. Das Shining3D Ortho Model Harz OD02 wurde gezielt entwickelt, um den Temperaturen der Thermoplast-Folien standzuhalten. Die Shore-D-Härte von 78 sorgt dafür, dass die Kanten des Modells auch bei hohem Anpressdruck scharf bleiben und das Material nicht in die Folie einsinkt.

Downloads und Sicherheit

Für die Integration in Qualitätsmanagementsysteme stehen technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung. Diese enthalten detaillierte Informationen zu den mechanischen Werten und Entsorgungsvorschriften.

  • Technisches Datenblatt (TDS) - Materialkennwerte
  • Sicherheitsdatenblatt (SDS) - Umgang und Lagerung

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches Resin ist am besten für Aligner geeignet?

Für Aligner-Modelle ist ein Harz mit hoher Hitzebeständigkeit und Härte erforderlich, wie das Shining3D Ortho Model Harz OD02. Es verhindert Deformationen beim Tiefziehen und gewährleistet die Passgenauigkeit der Schienen durch hohe Dimensionsstabilität.

Ist das OD02 Resin mit Druckern anderer Hersteller kompatibel?

Obwohl das Harz für Shining3D AccuFab Drucker optimiert ist, kann es auf den meisten Open-Source-Systemen mit 405 nm Wellenlänge verwendet werden. Die Belichtungszeiten müssen hierbei individuell an die Lichtleistung des Druckers angepasst werden.

Wie lagere ich das Shining3D Ortho Model Harz OD02 korrekt?

Das Material sollte in der Originalflasche, fest verschlossen und an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 30 Grad Celsius sind zu vermeiden, um die Reaktivität des Polymers zu erhalten.

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EigenschaftWert
HerstellerShining3D
ModellbezeichnungOrtho Model OD02
Inhalt1.000 g (1 kg)
FarbeBraun (Brown)
Wellenlänge405 nm
Viskosität (25°C)303 cps
Härte (Shore D)78
Empfohlene Aushärtezeit10 Minuten
Einsatzgebiet: Dental/Medizin

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Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01
Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01 für biokompatible AufbissschienenDas Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01 ist ein spezialisiertes Photopolymer für die additive Fertigung von starren Aufbissschienen und Retainern im digitalen Dental-Workflow. Es erfüllt die Anforderungen an ein Medizinprodukt der Klasse I gemäß ISO 10993 und zeichnet sich durch eine chemische Zusammensetzung aus, die vollständig auf TPO, MMA und THF-MA verzichtet. Diese Eigenschaft minimiert das Risiko für allergische Reaktionen und gewährleistet eine hohe Patientensicherheit bei der intraoralen Anwendung. Das Harz ist primär für den Einsatz in Kombination mit den Shining 3D AccuFab-Drucksystemen konzipiert und nutzt die Vorteile des HyperClear-Verfahrens für maximale Transparenz.Sicherheit und Biokompatibilität im FokusDie Materialzusammensetzung des SH01 Resins ist auf die toxikologische Unbedenklichkeit bei Langzeitanwendung optimiert. Der Verzicht auf Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid (TPO) ist ein wesentlicher Faktor für die biologische Verträglichkeit. TPO steht in der Kritik, potenziell reproduktionstoxisch zu wirken, weshalb moderne Dentallabore verstärkt auf TPO-freie Alternativen setzen. Durch den Ausschluss von Methylmethacrylat (MMA) und Tetrahydrofurfuryl-methacrylat (THF-MA) wird zudem eine Reizung der Schleimhäute effektiv verhindert. Die Zertifizierung nach ISO 10993 umfasst Prüfungen zur Zytotoxizität, Sensibilisierung und Irritation, was die Eignung für medizinische Schienen untermauert.Das HyperClear-System für transparente Ergebnisse ohne PolierenEin entscheidender Zeitvorteil in der Laborpraxis ergibt sich durch die Abstimmung zwischen dem SH01 Resin und dem Shining 3D HyperClear-System. In herkömmlichen Prozessen erfordern 3D-gedruckte Schienen eine zeitintensive manuelle Politur, um die notwendige Transparenz für den Patienten zu erreichen. Das SH01 Resin erreicht in Verbindung mit den optimierten Belichtungsparametern der AccuFab-Serie eine Oberflächengüte, die direkt nach dem Curing-Prozess eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweist. Der manuelle Nachbearbeitungsaufwand reduziert sich dadurch um bis zu 80 Prozent, da lediglich die Stützstrukturpunkte geglättet werden müssen.Wirtschaftlichkeitsrechner: Materialkosten pro SchieneDie Effizienz des SH01 Resins zeigt sich in der Kostenstruktur pro Einheit. Bei einem durchschnittlichen Materialverbrauch von 15 bis 16 Gramm pro Schiene (inklusive notwendiger Supportstrukturen) lassen sich aus einer 1-kg-Flasche etwa 62 bis 66 Schienen fertigen. Basierend auf dem Anschaffungspreis ergeben sich reine Materialkosten von ca. 5,00 EUR pro Schiene. Dieser Wert positioniert den 3D-Druck mit dem SH01 Resin als wirtschaftlich überlegene Alternative zur konventionellen Frästechnik, bei der ein hoher Anteil an Materialverschnitt bei PMMA-Blanks anfällt.Verbrauch pro Schiene: ca. 15g - 16gErgiebigkeit pro kg: ca. 62 - 66 EinheitenMaterialkosten: ca. 5,00 EUR / EinheitZeitersparnis: Reduzierte Politur durch HyperClear-TechnologieMechanische Eigenschaften und FormstabilitätFür die Funktion einer Aufbissschiene ist die Biegefestigkeit entscheidend, um den Kaukräften des Patienten standzuhalten. Das SH01 Resin weist eine hohe Biegefestigkeit und einen optimierten Elastizitätsmodul auf, was die Bruchgefahr bei dünnwandigen Konstruktionen senkt. Die Formstabilität stellt sicher, dass die Schienen auch bei längerer Tragedauer ihre Passgenauigkeit behalten. Eine geringe Wasseraufnahme verhindert zudem die Geruchsbildung und Verfärbung des Materials im Mundraum, was die Patientenakzeptanz deutlich erhöht.Praxis-Guide: Druckparameter und NachbearbeitungUm die zertifizierte Biokompatibilität und die mechanischen Zielwerte zu erreichen, ist die Einhaltung des validierten Workflows zwingend erforderlich. Das Resin ist für Schichtstärken zwischen 50 µm und 100 µm optimiert. Ein Druck mit 100 µm Schichtstärke bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Detailgenauigkeit und Produktionsgeschwindigkeit. Nach dem Druckvorgang müssen die Bauteile in Isopropanol (Konzentration >90%) gereinigt werden. Hierbei empfiehlt sich ein zweistufiges Waschverfahren von jeweils 3 bis 5 Minuten, um Harzrückstände vollständig zu entfernen. Eine zu lange Verweildauer im Alkoholbad kann die Materialeigenschaften negativ beeinflussen.Schritte der Nachbearbeitung:Reinigung: 2-stufig in Isopropanol (max. 10 Minuten Gesamtzeit)Trocknung: Vollständige Verdunstung des Alkohols vor dem Curing (Druckluft nutzen)Nachbelichtung: Einsatz der FabCure 2 oder vergleichbarer validierter LichtschutzgeräteTemperatur: Beachtung der gerätespezifischen Heizparameter für optimale PolymerisationKompatibilität mit Shining 3D HardwareDas SH01 Resin ist integraler Bestandteil des Shining 3D Dental-Ökosystems. Die Materialprofile sind in der AccuWare-Software hinterlegt, sodass Anwender keine manuellen Belichtungsversuche durchführen müssen. Die volle Unterstützung der HyperClear-Funktionalität ist auf den Druckermodellen AccuFab-CEL, AccuFab-L4D und AccuFab-L4K gewährleistet. Durch die präzise Abstimmung der Wellenlänge und der Lichtintensität wird eine gleichmäßige Durchhärtung erreicht, die für die Langzeitstabilität der Schienen im Patientenmund essenziell ist.Wie vermeidet man Vergilben bei Dental Splint Harzen?Vergilbungen bei transparenten Harzen entstehen oft durch Überbelichtung während des Curing-Prozesses oder durch Rückstände von verunreinigtem Reinigungsmittel. Beim SH01 Resin verhindert die TPO-freie Formel eine primäre chemische Vergilbung. Anwender sollten darauf achten, das Isopropanol regelmäßig zu wechseln, da gelöstes Harz im Waschbad einen leichten Gelbstich auf der Oberfläche hinterlassen kann. Zudem muss die Nachbelichtungszeit exakt nach den Vorgaben des Herstellers gewählt werden, da thermischer Stress durch zu lange Belichtung die optische Klarheit beeinträchtigt.Häufige Fragen zum Dental Splint Hard Resin SH01Ist das Harz für den Einsatz bei Knirscherschienen geeignet?Ja, das SH01 Resin wurde spezifisch für harte Aufbissschienen (Okklusionsschienen) entwickelt, die bei Bruxismus-Patienten eingesetzt werden. Die hohe Shore-Härte gewährleistet den nötigen Widerstand gegen Abrieb durch Zähneknirschen.Können die Schienen im Autoklaven sterilisiert werden?Nein, für das SH01 Resin wird eine chemische Desinfektion oder die Reinigung im Ultraschallbad empfohlen. Hohe Temperaturen im Autoklaven können zu Verformungen führen, da es sich um ein thermoplastisch stabiles, aber nicht autoklavierbares Photopolymer handelt.Welche Software wird für die Stützstruktur-Generierung empfohlen?Die herstellereigene Software AccuWare bietet spezialisierte Algorithmen für das SH01 Material. Diese stellen sicher, dass die Stützstrukturen stabil genug für den Druck sind, sich aber leicht und ohne Rückstände von der Funktionsfläche der Schiene entfernen lassen.Datenblatt und ZertifikateDie Einhaltung der Medizinproduktnormen ist für jedes Dentallabor dokumentationspflichtig. Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) sowie das technische Datenblatt (TDS) enthalten alle relevanten Kennwerte zur Viskosität, Dichte und den mechanischen Endwerten nach ISO 527. Das CE-Zertifikat und der Nachweis über die Biokompatibilität nach ISO 10993 stehen für die Qualitätsmanagement-Dokumentation zur Verfügung. Die Einhaltung der Lagerbedingungen (15-25 °C, lichtgeschützt) ist Voraussetzung für die Validität dieser Zertifikate über die gesamte Haltbarkeitsdauer.

289,00 €*
Shining 3D Dental Model DM12 1kg
Präzision im digitalen Workflow mit Shining 3D Dental Model DM12Auf einen Blick: Das Shining 3D Dental Model DM12 ist ein gelbes Spezial-Resin für den 3D-Druck von hochpräzisen Arbeitsmodellen. Es zeichnet sich durch eine Shore-Härte von 81 D, ein Biegemodul von 1537 MPa und eine optimierte Dimensionsstabilität aus. Im Vergleich zum Vorgänger DM11 bietet es eine reduzierte Elastizität für exakte Passungen bei Kronen-, Brücken- und Implantatarbeiten.Das Shining 3D Dental Model DM12 ist ein flüssiges Photopolymer auf Acrylatbasis, das für die Verarbeitung bei einer Wellenlänge von 405 nm optimiert wurde. In der modernen Zahntechnik bildet dieses Material die Schnittstelle zwischen intraoralem Scan und physischem Arbeitsmodell. Die chemische Zusammensetzung zielt auf eine maximale Dimensionsstabilität ab, damit gedruckte Stümpfe auch nach Tagen noch spielfrei in das Modell passen. Durch die kontrollierte Schrumpfungsrate eignet sich DM12 für komplexe Rekonstruktionen, bei denen es auf Mikrometer ankommt.Ein wesentlicher Aspekt für Zahntechniker ist die visuelle Kontrolle. Die gelbe Pigmentierung des DM12 wurde gezielt gewählt, um den Kontrast zu herkömmlichen Restaurationsmaterialien und Scan-Sprays zu maximieren. Präparationsränder sind unter dem Mikroskop oder der Lupe deutlich erkennbar. Das matte Oberflächenfinish verhindert störende Lichtreflexionen beim Scannen des Modells, was die digitale Weiterverarbeitung in CAD-Programmen wie Exocad oder 3Shape erheblich erleichtert.Vorteile für das DentallaborHohe Kantenstabilität: Die Shore-Härte von 81 D verhindert das Abbrechen feiner Gipsstümpfe oder dünner Ränder.Optimierte Viskosität: Mit 255 cps fließt das Material gleichmäßig und lässt sich nach dem Druckvorgang leicht reinigen.Farbliche Präzision: Die gelbe Farbe hebt Konturen und Präparationslinien visuell hervor.Wirtschaftlichkeit: Kurze Belichtungszeiten ermöglichen einen hohen Durchsatz im Laboralltag.Geringe Geruchsentwicklung: Die chemische Formulierung ist für den Einsatz in Laborumgebungen optimiert.Anwendungsbereiche im FokusZahnärztliche Arbeitsmodelle stellen unterschiedliche Anforderungen an das Material. Für Kronen- und Brückenmodelle (K+B) ist eine exakte Stumpfpassung zwingend. DM12 liefert hier die notwendige Steifigkeit, damit sich die Stümpfe beim Aufpassen der Restauration nicht verformen. Bei Implantatmodellen sorgt die Festigkeit dafür, dass Analog-Komponenten sicher und ohne Spiel im Modell sitzen, was für die spätere Okklusion entscheidend ist.Auch für separierte Modelle bietet das Resin Vorteile. Die geringe Elastizität sorgt dafür, dass die Kontaktpunkte zwischen den einzelnen Segmenten stabil bleiben. Dies reduziert den manuellen Einschleifaufwand bei der Fertigstellung von keramischen Verblendungen oder monolithischen Zirkonoxid-Kronen. Die physikalischen Eigenschaften nach ISO 178 garantieren dabei, dass das Modell auch bei mechanischer Belastung, etwa durch Artikulationsbewegungen, formstabil bleibt.Optimierter Workflow: Druck, Reinigung und NachhärtungUm die maximalen mechanischen Eigenschaften des Shining 3D DM12 zu erreichen, ist die Einhaltung des validierten Workflows entscheidend. Die Belichtungszeiten variieren je nach verwendetem 3D-Drucker (z.B. Shining 3D AccuFab-Serie). Typischerweise liegen die Schichtbelichtungszeiten im Bereich von wenigen Sekunden bei 50 Mikrometern Schichtstärke.Die Reinigung erfolgt idealerweise in zwei Zyklen. Legen Sie die gedruckten Modelle für 30 Sekunden in 95%iges Ethanol, gefolgt von einem zweiten Bad in frischem Ethanol für weitere 30 Sekunden. Eine Ultraschallreinigung kann diesen Prozess unterstützen, sollte aber zeitlich begrenzt werden, um ein Aufquellen der Oberfläche zu vermeiden. Nach der Reinigung müssen die Modelle vollständig getrocknet werden – hierzu eignet sich Druckluft oder eine Wartezeit von etwa 10 Minuten an der Luft.Die abschließende Nachhärtung (Curing) ist für die Biokompatibilität (sofern zertifiziert) und die Endhärte essenziell. Im Shining 3D FabCure 2 erreichen die Modelle ihre finale Stabilität nach einer definierten Zykluszeit. Dieser Schritt stellt sicher, dass alle verbliebenen Monomere reagieren und das Biegemodul von 1537 MPa erreicht wird.Vergleich: Shining 3D DM12 vs. DM11EigenschaftDM11 (Vorgänger)DM12 (Aktuell)ElastizitätHöherNiedriger (Steifer)PräzisionGutExzellentReinigungsaufwandModeratGeringer durch niedrige ViskositätShore-Härteca. 78 D81 DDer Wechsel von DM11 auf DM12 ist für Labore sinnvoll, die mit engen Toleranzen arbeiten. Während das DM11 eine gewisse Flexibilität aufwies, die bei unter sich gehenden Stellen hilfreich sein konnte, fokussiert sich DM12 auf die absolute Formtreue. Das Material verhält sich beim Beschleifen spröder und ähnelt damit stärker klassischem Superhartgips, was viele Zahntechniker bevorzugen.Häufig gestellte Fragen zum Dental Model ResinWie hoch ist die Schrumpfung beim DM12 Resin?Die lineare Schrumpfung des DM12 ist minimal und wurde speziell für die Dentaltechnik kalibriert. Bei Einhaltung der korrekten Druckparameter und Nachhärtung im FabCure 2 liegt die Abweichung im Bereich von unter 0,1 %. Dies gewährleistet, dass mehrgliedrige Brücken ohne Spannungen auf das Modell passen.Kann das Material mit Druckern anderer Hersteller verwendet werden?Obwohl DM12 für 405 nm Wellenlänge entwickelt wurde und auf vielen Open-Source-Druckern funktioniert, erzielen Sie die reproduzierbarsten Ergebnisse im Shining 3D Ökosystem. Die Parameter für die AccuFab-Serie sind exakt auf die chemische Reaktivität des Resins abgestimmt.Ist das DM12 Resin für die Herstellung von Bohrschablonen geeignet?Nein, DM12 ist ein Modellmaterial und nicht für den kurzzeitigen Kontakt mit Schleimhaut oder Knochen zertifiziert. Für Bohrschablonen sollte ein zertifiziertes Surgical Guide Resin verwendet werden, das die erforderlichen Biokompatibilitätsklassen erfüllt.

127,55 €*
Neu
Shining 3D Dental Try-In Resin TN11 A3
TN11 Try-In ResinMaterialtyp: 3D-Druck-Resin für temporäre VersorgungenBiegefestigkeit: 118 MPa nach ISO 10477Härtegrad: Shore D 85 für hohe FormstabilitätFarbauswahl: A1, A2, A3 (VITA-basiert)Wellenlänge: Optimiert für 405 nm DLP/LCD-SystemeNachbearbeitung: Kurze Reinigungszyklen in 95 % EthanolShining 3D TN11 Try-In Resin für präzise dentale ProvisorienTN11 Try-In ist ein spezialisierter lichthärtender Kunststoff, der für die additive Fertigung von temporären Kronen und Brücken entwickelt wurde. Das Material ermöglicht Zahntechnikern und Zahnärzten die präzise Kontrolle von Morphologie, Okklusion und Ästhetik direkt am Patienten. Durch die Abstimmung auf 405 nm Wellenlänge integriert sich das Resin nahtlos in digitale Workflows. Die chemische Zusammensetzung gewährleistet eine hohe Detailtreue, die für die Passungsprüfung von komplexen Brückenkonstruktionen unerlässlich ist. TN11 Try-In dient als Validierungsinstrument, um vor der finalen Restauration funktionale Korrekturen vorzunehmen.Anwendungsbereiche in der digitalen ZahntechnikDie primäre Anwendung findet TN11 Try-In bei der Herstellung temporärer Versorgungen mit begrenzter Tragedauer. Dazu zählen Einzelkronen im Front- und Seitenzahnbereich sowie mehrgliedrige Brücken. Das Material zeichnet sich durch eine geringe Wasseraufnahme von unter 40 µg/mm³ aus. Dies verhindert frühzeitige Verfärbungen oder Materialermüdung während der Anprobephase. In der klinischen Anwendung ermöglicht die hohe Zähigkeit des Resins das Beschleifen der Ränder, ohne dass das Material splittert oder bricht.Hohe mechanische BelastbarkeitMit einer Biegefestigkeit von 118 MPa widersteht das Material den Kaukräften während der Einbauprobe.Präzise FarbstabilitätDie Delta-E-Werte liegen unter 1,5, was eine konsistente Farbwiedergabe über den gesamten Druckprozess sichert.Technische Spezifikationen und NormerfüllungTN11 Try-In erfüllt die Anforderungen der ISO 10477 für dentale Materialien. Die Viskosität von 1300 cps bei 25 °C sorgt für ein gleichmäßiges Fließverhalten in der Resin-Wanne, was die Fehlerquote bei großflächigen Druckaufträgen minimiert. Die Shore-Härte D von 85 verleiht den gedruckten Objekten eine Steifigkeit, die der von gefrästen PMMA-Blöcken nahekommt. Diese physikalischen Eigenschaften sind entscheidend für die Beurteilung der statischen und dynamischen Okklusion.EigenschaftMesswertNormViskosität (25 °C)1300 cps-Biegefestigkeit118 MPaISO 10477Wasseraufnahme< 40 µg/mm³ISO 10477Löslichkeit< 7,5 µg/mm³ISO 10477Härte85 Shore DISO 868Farbauswahl und natürliche ÄsthetikDie individuelle Anpassung an die Patientenphysiognomie erfolgt über die Auswahl aus vier standardisierten Shades: A1, A2, A3 und B1. Die Mehrfarbentechnologie von Shining 3D stellt sicher, dass die Transluzenz und Opazität des Materials den natürlichen Zahnschmelz imitieren. Dies ist besonders wichtig für ästhetische Einproben im Frontzahnbereich, bei denen der Patient das Gesamterscheinungsbild beurteilen muss. Die Farbstabilität bleibt auch nach der Nachhärtung erhalten, sodass keine nachträglichen Farbverschiebungen auftreten.Schritt-für-Schritt Anleitung: Druck und NachbearbeitungEin strukturierter Workflow ist für die Biokompatibilität und Passgenauigkeit zwingend erforderlich. Fehler in der Reinigung oder Nachhärtung können die mechanischen Eigenschaften negativ beeinflussen.1. DruckprozessVerwenden Sie ausschließlich validierte Druckprofile für TN11 Try-In. Schütteln Sie die Flasche vor dem Einfüllen mindestens 60 Sekunden lang. Stellen Sie sicher, dass die Umgebungstemperatur bei 23 ± 2 °C liegt, um eine konstante Viskosität zu gewährleisten.2. Reinigung mit EthanolNach dem Druck müssen Anhaftungen von flüssigem Resin entfernt werden. Verwenden Sie 95-prozentiges Ethanol. Für die manuelle Reinigung sind 20 Sekunden ausreichend. Bei Verwendung eines Ultraschallbads darf die Reinigungszeit 60 Sekunden nicht überschreiten, um ein Quellen des Materials zu vermeiden.3. Nachhärtung (Curing)Die finale Polymerisation erfolgt in einer UV-Härtestation. Für die Shining 3D FabCure 1 beträgt die empfohlene Zeit 10 Minuten. Bei der leistungsstärkeren FabCure 2 reduziert sich die Zeit auf 7 Minuten. Erst durch diesen Prozess erreicht TN11 Try-In die volle Shore-Härte und Biokompatibilität.Kompatibilität und Hardware-IntegrationTN11 Try-In ist primär für das Shining 3D Ökosystem optimiert. Die besten Ergebnisse in Bezug auf Maßhaltigkeit werden mit dem AccuFab-D1s und dem AccuFab-L4D erzielt. Die Software AccuWare bietet hierfür vordefinierte Parameter-Sets an. Grundsätzlich ist das Resin mit allen offenen 405 nm DLP- oder LCD-Druckern kompatibel, sofern die Belichtungszeiten manuell auf die Viskosität von 1300 cps angepasst werden.Downloads und DokumentationFür den gewerblichen Einsatz in Dentallaboren stehen technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter (MSDS) zur Verfügung. Diese Dokumente enthalten wichtige Informationen zur stofflichen Zusammensetzung und zu Entsorgungsvorschriften. Druckprofile für Drittanbieter-Systeme können über das Support-Portal bezogen werden.Häufige Fragen von Zahntechnikern (FAQ)Wie lange dürfen Provisorien aus TN11 Try-In getragen werden?TN11 Try-In ist als kurzzeitiges temporäres Material konzipiert. Es dient primär der Anprobe (Try-in) und Funktionskontrolle. Für Langzeitprovisorien über mehrere Monate sollten spezifische Langzeit-Resine mit höherer Schlagzähigkeit verwendet werden.Ist TN11 Try-In biokompatibel?Ja, bei strikter Einhaltung des Reinigungsprotokolls mit Ethanol und der vollständigen Nachhärtung in einer validierten UV-Station erfüllt das Material die Anforderungen für den kurzzeitigen Kontakt mit der Mundschleimhaut.Kann das Material mit Komposit charakterisiert werden?Die Oberfläche von TN11 Try-In lässt sich nach dem Aushärten mit gängigen dentalen Malfarben oder lichthärtenden Kompositen charakterisieren, um eine noch individuellere Ästhetik für die Patientenpräsentation zu erreichen.

178,44 €*