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Shining 3D Dental Try-In Resin TN11 A3

TN11 Try-In Resin

  • Materialtyp: 3D-Druck-Resin für temporäre Versorgungen
  • Biegefestigkeit: 118 MPa nach ISO 10477
  • Härtegrad: Shore D 85 für hohe Formstabilität
  • Farbauswahl: A1, A2, A3 (VITA-basiert)
  • Wellenlänge: Optimiert für 405 nm DLP/LCD-Systeme
  • Nachbearbeitung: Kurze Reinigungszyklen in 95 % Ethanol

Shining 3D TN11 Try-In Resin für präzise dentale Provisorien

TN11 Try-In ist ein spezialisierter lichthärtender Kunststoff, der für die additive Fertigung von temporären Kronen und Brücken entwickelt wurde. Das Material ermöglicht Zahntechnikern und Zahnärzten die präzise Kontrolle von Morphologie, Okklusion und Ästhetik direkt am Patienten. Durch die Abstimmung auf 405 nm Wellenlänge integriert sich das Resin nahtlos in digitale Workflows. Die chemische Zusammensetzung gewährleistet eine hohe Detailtreue, die für die Passungsprüfung von komplexen Brückenkonstruktionen unerlässlich ist. TN11 Try-In dient als Validierungsinstrument, um vor der finalen Restauration funktionale Korrekturen vorzunehmen.

Anwendungsbereiche in der digitalen Zahntechnik

Die primäre Anwendung findet TN11 Try-In bei der Herstellung temporärer Versorgungen mit begrenzter Tragedauer. Dazu zählen Einzelkronen im Front- und Seitenzahnbereich sowie mehrgliedrige Brücken. Das Material zeichnet sich durch eine geringe Wasseraufnahme von unter 40 µg/mm³ aus. Dies verhindert frühzeitige Verfärbungen oder Materialermüdung während der Anprobephase. In der klinischen Anwendung ermöglicht die hohe Zähigkeit des Resins das Beschleifen der Ränder, ohne dass das Material splittert oder bricht.

Hohe mechanische Belastbarkeit
Mit einer Biegefestigkeit von 118 MPa widersteht das Material den Kaukräften während der Einbauprobe.
Präzise Farbstabilität
Die Delta-E-Werte liegen unter 1,5, was eine konsistente Farbwiedergabe über den gesamten Druckprozess sichert.

Technische Spezifikationen und Normerfüllung

TN11 Try-In erfüllt die Anforderungen der ISO 10477 für dentale Materialien. Die Viskosität von 1300 cps bei 25 °C sorgt für ein gleichmäßiges Fließverhalten in der Resin-Wanne, was die Fehlerquote bei großflächigen Druckaufträgen minimiert. Die Shore-Härte D von 85 verleiht den gedruckten Objekten eine Steifigkeit, die der von gefrästen PMMA-Blöcken nahekommt. Diese physikalischen Eigenschaften sind entscheidend für die Beurteilung der statischen und dynamischen Okklusion.

EigenschaftMesswertNorm
Viskosität (25 °C)1300 cps-
Biegefestigkeit118 MPaISO 10477
Wasseraufnahme< 40 µg/mm³ISO 10477
Löslichkeit< 7,5 µg/mm³ISO 10477
Härte85 Shore DISO 868

Farbauswahl und natürliche Ästhetik

Die individuelle Anpassung an die Patientenphysiognomie erfolgt über die Auswahl aus vier standardisierten Shades: A1, A2, A3 und B1. Die Mehrfarbentechnologie von Shining 3D stellt sicher, dass die Transluzenz und Opazität des Materials den natürlichen Zahnschmelz imitieren. Dies ist besonders wichtig für ästhetische Einproben im Frontzahnbereich, bei denen der Patient das Gesamterscheinungsbild beurteilen muss. Die Farbstabilität bleibt auch nach der Nachhärtung erhalten, sodass keine nachträglichen Farbverschiebungen auftreten.

Schritt-für-Schritt Anleitung: Druck und Nachbearbeitung

Ein strukturierter Workflow ist für die Biokompatibilität und Passgenauigkeit zwingend erforderlich. Fehler in der Reinigung oder Nachhärtung können die mechanischen Eigenschaften negativ beeinflussen.

1. Druckprozess

Verwenden Sie ausschließlich validierte Druckprofile für TN11 Try-In. Schütteln Sie die Flasche vor dem Einfüllen mindestens 60 Sekunden lang. Stellen Sie sicher, dass die Umgebungstemperatur bei 23 ± 2 °C liegt, um eine konstante Viskosität zu gewährleisten.

2. Reinigung mit Ethanol

Nach dem Druck müssen Anhaftungen von flüssigem Resin entfernt werden. Verwenden Sie 95-prozentiges Ethanol. Für die manuelle Reinigung sind 20 Sekunden ausreichend. Bei Verwendung eines Ultraschallbads darf die Reinigungszeit 60 Sekunden nicht überschreiten, um ein Quellen des Materials zu vermeiden.

3. Nachhärtung (Curing)

Die finale Polymerisation erfolgt in einer UV-Härtestation. Für die Shining 3D FabCure 1 beträgt die empfohlene Zeit 10 Minuten. Bei der leistungsstärkeren FabCure 2 reduziert sich die Zeit auf 7 Minuten. Erst durch diesen Prozess erreicht TN11 Try-In die volle Shore-Härte und Biokompatibilität.

Kompatibilität und Hardware-Integration

TN11 Try-In ist primär für das Shining 3D Ökosystem optimiert. Die besten Ergebnisse in Bezug auf Maßhaltigkeit werden mit dem AccuFab-D1s und dem AccuFab-L4D erzielt. Die Software AccuWare bietet hierfür vordefinierte Parameter-Sets an. Grundsätzlich ist das Resin mit allen offenen 405 nm DLP- oder LCD-Druckern kompatibel, sofern die Belichtungszeiten manuell auf die Viskosität von 1300 cps angepasst werden.

Downloads und Dokumentation

Für den gewerblichen Einsatz in Dentallaboren stehen technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter (MSDS) zur Verfügung. Diese Dokumente enthalten wichtige Informationen zur stofflichen Zusammensetzung und zu Entsorgungsvorschriften. Druckprofile für Drittanbieter-Systeme können über das Support-Portal bezogen werden.

Häufige Fragen von Zahntechnikern (FAQ)

Wie lange dürfen Provisorien aus TN11 Try-In getragen werden?

TN11 Try-In ist als kurzzeitiges temporäres Material konzipiert. Es dient primär der Anprobe (Try-in) und Funktionskontrolle. Für Langzeitprovisorien über mehrere Monate sollten spezifische Langzeit-Resine mit höherer Schlagzähigkeit verwendet werden.

Ist TN11 Try-In biokompatibel?

Ja, bei strikter Einhaltung des Reinigungsprotokolls mit Ethanol und der vollständigen Nachhärtung in einer validierten UV-Station erfüllt das Material die Anforderungen für den kurzzeitigen Kontakt mit der Mundschleimhaut.

Kann das Material mit Komposit charakterisiert werden?

Die Oberfläche von TN11 Try-In lässt sich nach dem Aushärten mit gängigen dentalen Malfarben oder lichthärtenden Kompositen charakterisieren, um eine noch individuellere Ästhetik für die Patientenpräsentation zu erreichen.

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Einsatzgebiet: Dental/Medizin

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Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01
Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01 für biokompatible AufbissschienenDas Shining 3D Dental Splint Hard Resin SH01 ist ein spezialisiertes Photopolymer für die additive Fertigung von starren Aufbissschienen und Retainern im digitalen Dental-Workflow. Es erfüllt die Anforderungen an ein Medizinprodukt der Klasse I gemäß ISO 10993 und zeichnet sich durch eine chemische Zusammensetzung aus, die vollständig auf TPO, MMA und THF-MA verzichtet. Diese Eigenschaft minimiert das Risiko für allergische Reaktionen und gewährleistet eine hohe Patientensicherheit bei der intraoralen Anwendung. Das Harz ist primär für den Einsatz in Kombination mit den Shining 3D AccuFab-Drucksystemen konzipiert und nutzt die Vorteile des HyperClear-Verfahrens für maximale Transparenz.Sicherheit und Biokompatibilität im FokusDie Materialzusammensetzung des SH01 Resins ist auf die toxikologische Unbedenklichkeit bei Langzeitanwendung optimiert. Der Verzicht auf Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid (TPO) ist ein wesentlicher Faktor für die biologische Verträglichkeit. TPO steht in der Kritik, potenziell reproduktionstoxisch zu wirken, weshalb moderne Dentallabore verstärkt auf TPO-freie Alternativen setzen. Durch den Ausschluss von Methylmethacrylat (MMA) und Tetrahydrofurfuryl-methacrylat (THF-MA) wird zudem eine Reizung der Schleimhäute effektiv verhindert. Die Zertifizierung nach ISO 10993 umfasst Prüfungen zur Zytotoxizität, Sensibilisierung und Irritation, was die Eignung für medizinische Schienen untermauert.Das HyperClear-System für transparente Ergebnisse ohne PolierenEin entscheidender Zeitvorteil in der Laborpraxis ergibt sich durch die Abstimmung zwischen dem SH01 Resin und dem Shining 3D HyperClear-System. In herkömmlichen Prozessen erfordern 3D-gedruckte Schienen eine zeitintensive manuelle Politur, um die notwendige Transparenz für den Patienten zu erreichen. Das SH01 Resin erreicht in Verbindung mit den optimierten Belichtungsparametern der AccuFab-Serie eine Oberflächengüte, die direkt nach dem Curing-Prozess eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweist. Der manuelle Nachbearbeitungsaufwand reduziert sich dadurch um bis zu 80 Prozent, da lediglich die Stützstrukturpunkte geglättet werden müssen.Wirtschaftlichkeitsrechner: Materialkosten pro SchieneDie Effizienz des SH01 Resins zeigt sich in der Kostenstruktur pro Einheit. Bei einem durchschnittlichen Materialverbrauch von 15 bis 16 Gramm pro Schiene (inklusive notwendiger Supportstrukturen) lassen sich aus einer 1-kg-Flasche etwa 62 bis 66 Schienen fertigen. Basierend auf dem Anschaffungspreis ergeben sich reine Materialkosten von ca. 5,00 EUR pro Schiene. Dieser Wert positioniert den 3D-Druck mit dem SH01 Resin als wirtschaftlich überlegene Alternative zur konventionellen Frästechnik, bei der ein hoher Anteil an Materialverschnitt bei PMMA-Blanks anfällt.Verbrauch pro Schiene: ca. 15g - 16gErgiebigkeit pro kg: ca. 62 - 66 EinheitenMaterialkosten: ca. 5,00 EUR / EinheitZeitersparnis: Reduzierte Politur durch HyperClear-TechnologieMechanische Eigenschaften und FormstabilitätFür die Funktion einer Aufbissschiene ist die Biegefestigkeit entscheidend, um den Kaukräften des Patienten standzuhalten. Das SH01 Resin weist eine hohe Biegefestigkeit und einen optimierten Elastizitätsmodul auf, was die Bruchgefahr bei dünnwandigen Konstruktionen senkt. Die Formstabilität stellt sicher, dass die Schienen auch bei längerer Tragedauer ihre Passgenauigkeit behalten. Eine geringe Wasseraufnahme verhindert zudem die Geruchsbildung und Verfärbung des Materials im Mundraum, was die Patientenakzeptanz deutlich erhöht.Praxis-Guide: Druckparameter und NachbearbeitungUm die zertifizierte Biokompatibilität und die mechanischen Zielwerte zu erreichen, ist die Einhaltung des validierten Workflows zwingend erforderlich. Das Resin ist für Schichtstärken zwischen 50 µm und 100 µm optimiert. Ein Druck mit 100 µm Schichtstärke bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Detailgenauigkeit und Produktionsgeschwindigkeit. Nach dem Druckvorgang müssen die Bauteile in Isopropanol (Konzentration >90%) gereinigt werden. Hierbei empfiehlt sich ein zweistufiges Waschverfahren von jeweils 3 bis 5 Minuten, um Harzrückstände vollständig zu entfernen. Eine zu lange Verweildauer im Alkoholbad kann die Materialeigenschaften negativ beeinflussen.Schritte der Nachbearbeitung:Reinigung: 2-stufig in Isopropanol (max. 10 Minuten Gesamtzeit)Trocknung: Vollständige Verdunstung des Alkohols vor dem Curing (Druckluft nutzen)Nachbelichtung: Einsatz der FabCure 2 oder vergleichbarer validierter LichtschutzgeräteTemperatur: Beachtung der gerätespezifischen Heizparameter für optimale PolymerisationKompatibilität mit Shining 3D HardwareDas SH01 Resin ist integraler Bestandteil des Shining 3D Dental-Ökosystems. Die Materialprofile sind in der AccuWare-Software hinterlegt, sodass Anwender keine manuellen Belichtungsversuche durchführen müssen. Die volle Unterstützung der HyperClear-Funktionalität ist auf den Druckermodellen AccuFab-CEL, AccuFab-L4D und AccuFab-L4K gewährleistet. Durch die präzise Abstimmung der Wellenlänge und der Lichtintensität wird eine gleichmäßige Durchhärtung erreicht, die für die Langzeitstabilität der Schienen im Patientenmund essenziell ist.Wie vermeidet man Vergilben bei Dental Splint Harzen?Vergilbungen bei transparenten Harzen entstehen oft durch Überbelichtung während des Curing-Prozesses oder durch Rückstände von verunreinigtem Reinigungsmittel. Beim SH01 Resin verhindert die TPO-freie Formel eine primäre chemische Vergilbung. Anwender sollten darauf achten, das Isopropanol regelmäßig zu wechseln, da gelöstes Harz im Waschbad einen leichten Gelbstich auf der Oberfläche hinterlassen kann. Zudem muss die Nachbelichtungszeit exakt nach den Vorgaben des Herstellers gewählt werden, da thermischer Stress durch zu lange Belichtung die optische Klarheit beeinträchtigt.Häufige Fragen zum Dental Splint Hard Resin SH01Ist das Harz für den Einsatz bei Knirscherschienen geeignet?Ja, das SH01 Resin wurde spezifisch für harte Aufbissschienen (Okklusionsschienen) entwickelt, die bei Bruxismus-Patienten eingesetzt werden. Die hohe Shore-Härte gewährleistet den nötigen Widerstand gegen Abrieb durch Zähneknirschen.Können die Schienen im Autoklaven sterilisiert werden?Nein, für das SH01 Resin wird eine chemische Desinfektion oder die Reinigung im Ultraschallbad empfohlen. Hohe Temperaturen im Autoklaven können zu Verformungen führen, da es sich um ein thermoplastisch stabiles, aber nicht autoklavierbares Photopolymer handelt.Welche Software wird für die Stützstruktur-Generierung empfohlen?Die herstellereigene Software AccuWare bietet spezialisierte Algorithmen für das SH01 Material. Diese stellen sicher, dass die Stützstrukturen stabil genug für den Druck sind, sich aber leicht und ohne Rückstände von der Funktionsfläche der Schiene entfernen lassen.Datenblatt und ZertifikateDie Einhaltung der Medizinproduktnormen ist für jedes Dentallabor dokumentationspflichtig. Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) sowie das technische Datenblatt (TDS) enthalten alle relevanten Kennwerte zur Viskosität, Dichte und den mechanischen Endwerten nach ISO 527. Das CE-Zertifikat und der Nachweis über die Biokompatibilität nach ISO 10993 stehen für die Qualitätsmanagement-Dokumentation zur Verfügung. Die Einhaltung der Lagerbedingungen (15-25 °C, lichtgeschützt) ist Voraussetzung für die Validität dieser Zertifikate über die gesamte Haltbarkeitsdauer.

289,00 €*