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Shining 3D Dental Model DM12 1kg

Präzision im digitalen Workflow mit Shining 3D Dental Model DM12

Auf einen Blick: Das Shining 3D Dental Model DM12 ist ein gelbes Spezial-Resin für den 3D-Druck von hochpräzisen Arbeitsmodellen. Es zeichnet sich durch eine Shore-Härte von 81 D, ein Biegemodul von 1537 MPa und eine optimierte Dimensionsstabilität aus. Im Vergleich zum Vorgänger DM11 bietet es eine reduzierte Elastizität für exakte Passungen bei Kronen-, Brücken- und Implantatarbeiten.

Das Shining 3D Dental Model DM12 ist ein flüssiges Photopolymer auf Acrylatbasis, das für die Verarbeitung bei einer Wellenlänge von 405 nm optimiert wurde. In der modernen Zahntechnik bildet dieses Material die Schnittstelle zwischen intraoralem Scan und physischem Arbeitsmodell. Die chemische Zusammensetzung zielt auf eine maximale Dimensionsstabilität ab, damit gedruckte Stümpfe auch nach Tagen noch spielfrei in das Modell passen. Durch die kontrollierte Schrumpfungsrate eignet sich DM12 für komplexe Rekonstruktionen, bei denen es auf Mikrometer ankommt.

Ein wesentlicher Aspekt für Zahntechniker ist die visuelle Kontrolle. Die gelbe Pigmentierung des DM12 wurde gezielt gewählt, um den Kontrast zu herkömmlichen Restaurationsmaterialien und Scan-Sprays zu maximieren. Präparationsränder sind unter dem Mikroskop oder der Lupe deutlich erkennbar. Das matte Oberflächenfinish verhindert störende Lichtreflexionen beim Scannen des Modells, was die digitale Weiterverarbeitung in CAD-Programmen wie Exocad oder 3Shape erheblich erleichtert.

Vorteile für das Dentallabor

  • Hohe Kantenstabilität: Die Shore-Härte von 81 D verhindert das Abbrechen feiner Gipsstümpfe oder dünner Ränder.
  • Optimierte Viskosität: Mit 255 cps fließt das Material gleichmäßig und lässt sich nach dem Druckvorgang leicht reinigen.
  • Farbliche Präzision: Die gelbe Farbe hebt Konturen und Präparationslinien visuell hervor.
  • Wirtschaftlichkeit: Kurze Belichtungszeiten ermöglichen einen hohen Durchsatz im Laboralltag.
  • Geringe Geruchsentwicklung: Die chemische Formulierung ist für den Einsatz in Laborumgebungen optimiert.

Anwendungsbereiche im Fokus

Zahnärztliche Arbeitsmodelle stellen unterschiedliche Anforderungen an das Material. Für Kronen- und Brückenmodelle (K+B) ist eine exakte Stumpfpassung zwingend. DM12 liefert hier die notwendige Steifigkeit, damit sich die Stümpfe beim Aufpassen der Restauration nicht verformen. Bei Implantatmodellen sorgt die Festigkeit dafür, dass Analog-Komponenten sicher und ohne Spiel im Modell sitzen, was für die spätere Okklusion entscheidend ist.

Auch für separierte Modelle bietet das Resin Vorteile. Die geringe Elastizität sorgt dafür, dass die Kontaktpunkte zwischen den einzelnen Segmenten stabil bleiben. Dies reduziert den manuellen Einschleifaufwand bei der Fertigstellung von keramischen Verblendungen oder monolithischen Zirkonoxid-Kronen. Die physikalischen Eigenschaften nach ISO 178 garantieren dabei, dass das Modell auch bei mechanischer Belastung, etwa durch Artikulationsbewegungen, formstabil bleibt.

Optimierter Workflow: Druck, Reinigung und Nachhärtung

Um die maximalen mechanischen Eigenschaften des Shining 3D DM12 zu erreichen, ist die Einhaltung des validierten Workflows entscheidend. Die Belichtungszeiten variieren je nach verwendetem 3D-Drucker (z.B. Shining 3D AccuFab-Serie). Typischerweise liegen die Schichtbelichtungszeiten im Bereich von wenigen Sekunden bei 50 Mikrometern Schichtstärke.

Die Reinigung erfolgt idealerweise in zwei Zyklen. Legen Sie die gedruckten Modelle für 30 Sekunden in 95%iges Ethanol, gefolgt von einem zweiten Bad in frischem Ethanol für weitere 30 Sekunden. Eine Ultraschallreinigung kann diesen Prozess unterstützen, sollte aber zeitlich begrenzt werden, um ein Aufquellen der Oberfläche zu vermeiden. Nach der Reinigung müssen die Modelle vollständig getrocknet werden – hierzu eignet sich Druckluft oder eine Wartezeit von etwa 10 Minuten an der Luft.

Die abschließende Nachhärtung (Curing) ist für die Biokompatibilität (sofern zertifiziert) und die Endhärte essenziell. Im Shining 3D FabCure 2 erreichen die Modelle ihre finale Stabilität nach einer definierten Zykluszeit. Dieser Schritt stellt sicher, dass alle verbliebenen Monomere reagieren und das Biegemodul von 1537 MPa erreicht wird.

Vergleich: Shining 3D DM12 vs. DM11

EigenschaftDM11 (Vorgänger)DM12 (Aktuell)
ElastizitätHöherNiedriger (Steifer)
PräzisionGutExzellent
ReinigungsaufwandModeratGeringer durch niedrige Viskosität
Shore-Härteca. 78 D81 D

Der Wechsel von DM11 auf DM12 ist für Labore sinnvoll, die mit engen Toleranzen arbeiten. Während das DM11 eine gewisse Flexibilität aufwies, die bei unter sich gehenden Stellen hilfreich sein konnte, fokussiert sich DM12 auf die absolute Formtreue. Das Material verhält sich beim Beschleifen spröder und ähnelt damit stärker klassischem Superhartgips, was viele Zahntechniker bevorzugen.

Häufig gestellte Fragen zum Dental Model Resin

Wie hoch ist die Schrumpfung beim DM12 Resin?

Die lineare Schrumpfung des DM12 ist minimal und wurde speziell für die Dentaltechnik kalibriert. Bei Einhaltung der korrekten Druckparameter und Nachhärtung im FabCure 2 liegt die Abweichung im Bereich von unter 0,1 %. Dies gewährleistet, dass mehrgliedrige Brücken ohne Spannungen auf das Modell passen.

Kann das Material mit Druckern anderer Hersteller verwendet werden?

Obwohl DM12 für 405 nm Wellenlänge entwickelt wurde und auf vielen Open-Source-Druckern funktioniert, erzielen Sie die reproduzierbarsten Ergebnisse im Shining 3D Ökosystem. Die Parameter für die AccuFab-Serie sind exakt auf die chemische Reaktivität des Resins abgestimmt.

Ist das DM12 Resin für die Herstellung von Bohrschablonen geeignet?

Nein, DM12 ist ein Modellmaterial und nicht für den kurzzeitigen Kontakt mit Schleimhaut oder Knochen zertifiziert. Für Bohrschablonen sollte ein zertifiziertes Surgical Guide Resin verwendet werden, das die erforderlichen Biokompatibilitätsklassen erfüllt.

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MaterialtypDental Modell Resin (Photopolymer)
Füllmenge1 kg
FarbeGelb
Wellenlänge405 nm
Shore-Härte (ISO 868)81 D
Biegemodul (ISO 178)1537 MPa
Viskosität (25°C)255 cps
Biegefestigkeit (ISO 178)46 MPa
Einsatzgebiet: Dental/Medizin

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Der Verzicht auf Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid (TPO) ist ein wesentlicher Faktor für die biologische Verträglichkeit. TPO steht in der Kritik, potenziell reproduktionstoxisch zu wirken, weshalb moderne Dentallabore verstärkt auf TPO-freie Alternativen setzen. Durch den Ausschluss von Methylmethacrylat (MMA) und Tetrahydrofurfuryl-methacrylat (THF-MA) wird zudem eine Reizung der Schleimhäute effektiv verhindert. Die Zertifizierung nach ISO 10993 umfasst Prüfungen zur Zytotoxizität, Sensibilisierung und Irritation, was die Eignung für medizinische Schienen untermauert.Das HyperClear-System für transparente Ergebnisse ohne PolierenEin entscheidender Zeitvorteil in der Laborpraxis ergibt sich durch die Abstimmung zwischen dem SH01 Resin und dem Shining 3D HyperClear-System. In herkömmlichen Prozessen erfordern 3D-gedruckte Schienen eine zeitintensive manuelle Politur, um die notwendige Transparenz für den Patienten zu erreichen. Das SH01 Resin erreicht in Verbindung mit den optimierten Belichtungsparametern der AccuFab-Serie eine Oberflächengüte, die direkt nach dem Curing-Prozess eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweist. Der manuelle Nachbearbeitungsaufwand reduziert sich dadurch um bis zu 80 Prozent, da lediglich die Stützstrukturpunkte geglättet werden müssen.Wirtschaftlichkeitsrechner: Materialkosten pro SchieneDie Effizienz des SH01 Resins zeigt sich in der Kostenstruktur pro Einheit. Bei einem durchschnittlichen Materialverbrauch von 15 bis 16 Gramm pro Schiene (inklusive notwendiger Supportstrukturen) lassen sich aus einer 1-kg-Flasche etwa 62 bis 66 Schienen fertigen. Basierend auf dem Anschaffungspreis ergeben sich reine Materialkosten von ca. 5,00 EUR pro Schiene. Dieser Wert positioniert den 3D-Druck mit dem SH01 Resin als wirtschaftlich überlegene Alternative zur konventionellen Frästechnik, bei der ein hoher Anteil an Materialverschnitt bei PMMA-Blanks anfällt.Verbrauch pro Schiene: ca. 15g - 16gErgiebigkeit pro kg: ca. 62 - 66 EinheitenMaterialkosten: ca. 5,00 EUR / EinheitZeitersparnis: Reduzierte Politur durch HyperClear-TechnologieMechanische Eigenschaften und FormstabilitätFür die Funktion einer Aufbissschiene ist die Biegefestigkeit entscheidend, um den Kaukräften des Patienten standzuhalten. Das SH01 Resin weist eine hohe Biegefestigkeit und einen optimierten Elastizitätsmodul auf, was die Bruchgefahr bei dünnwandigen Konstruktionen senkt. Die Formstabilität stellt sicher, dass die Schienen auch bei längerer Tragedauer ihre Passgenauigkeit behalten. Eine geringe Wasseraufnahme verhindert zudem die Geruchsbildung und Verfärbung des Materials im Mundraum, was die Patientenakzeptanz deutlich erhöht.Praxis-Guide: Druckparameter und NachbearbeitungUm die zertifizierte Biokompatibilität und die mechanischen Zielwerte zu erreichen, ist die Einhaltung des validierten Workflows zwingend erforderlich. Das Resin ist für Schichtstärken zwischen 50 µm und 100 µm optimiert. Ein Druck mit 100 µm Schichtstärke bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Detailgenauigkeit und Produktionsgeschwindigkeit. Nach dem Druckvorgang müssen die Bauteile in Isopropanol (Konzentration >90%) gereinigt werden. Hierbei empfiehlt sich ein zweistufiges Waschverfahren von jeweils 3 bis 5 Minuten, um Harzrückstände vollständig zu entfernen. Eine zu lange Verweildauer im Alkoholbad kann die Materialeigenschaften negativ beeinflussen.Schritte der Nachbearbeitung:Reinigung: 2-stufig in Isopropanol (max. 10 Minuten Gesamtzeit)Trocknung: Vollständige Verdunstung des Alkohols vor dem Curing (Druckluft nutzen)Nachbelichtung: Einsatz der FabCure 2 oder vergleichbarer validierter LichtschutzgeräteTemperatur: Beachtung der gerätespezifischen Heizparameter für optimale PolymerisationKompatibilität mit Shining 3D HardwareDas SH01 Resin ist integraler Bestandteil des Shining 3D Dental-Ökosystems. Die Materialprofile sind in der AccuWare-Software hinterlegt, sodass Anwender keine manuellen Belichtungsversuche durchführen müssen. Die volle Unterstützung der HyperClear-Funktionalität ist auf den Druckermodellen AccuFab-CEL, AccuFab-L4D und AccuFab-L4K gewährleistet. Durch die präzise Abstimmung der Wellenlänge und der Lichtintensität wird eine gleichmäßige Durchhärtung erreicht, die für die Langzeitstabilität der Schienen im Patientenmund essenziell ist.Wie vermeidet man Vergilben bei Dental Splint Harzen?Vergilbungen bei transparenten Harzen entstehen oft durch Überbelichtung während des Curing-Prozesses oder durch Rückstände von verunreinigtem Reinigungsmittel. Beim SH01 Resin verhindert die TPO-freie Formel eine primäre chemische Vergilbung. Anwender sollten darauf achten, das Isopropanol regelmäßig zu wechseln, da gelöstes Harz im Waschbad einen leichten Gelbstich auf der Oberfläche hinterlassen kann. Zudem muss die Nachbelichtungszeit exakt nach den Vorgaben des Herstellers gewählt werden, da thermischer Stress durch zu lange Belichtung die optische Klarheit beeinträchtigt.Häufige Fragen zum Dental Splint Hard Resin SH01Ist das Harz für den Einsatz bei Knirscherschienen geeignet?Ja, das SH01 Resin wurde spezifisch für harte Aufbissschienen (Okklusionsschienen) entwickelt, die bei Bruxismus-Patienten eingesetzt werden. Die hohe Shore-Härte gewährleistet den nötigen Widerstand gegen Abrieb durch Zähneknirschen.Können die Schienen im Autoklaven sterilisiert werden?Nein, für das SH01 Resin wird eine chemische Desinfektion oder die Reinigung im Ultraschallbad empfohlen. Hohe Temperaturen im Autoklaven können zu Verformungen führen, da es sich um ein thermoplastisch stabiles, aber nicht autoklavierbares Photopolymer handelt.Welche Software wird für die Stützstruktur-Generierung empfohlen?Die herstellereigene Software AccuWare bietet spezialisierte Algorithmen für das SH01 Material. Diese stellen sicher, dass die Stützstrukturen stabil genug für den Druck sind, sich aber leicht und ohne Rückstände von der Funktionsfläche der Schiene entfernen lassen.Datenblatt und ZertifikateDie Einhaltung der Medizinproduktnormen ist für jedes Dentallabor dokumentationspflichtig. Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) sowie das technische Datenblatt (TDS) enthalten alle relevanten Kennwerte zur Viskosität, Dichte und den mechanischen Endwerten nach ISO 527. Das CE-Zertifikat und der Nachweis über die Biokompatibilität nach ISO 10993 stehen für die Qualitätsmanagement-Dokumentation zur Verfügung. Die Einhaltung der Lagerbedingungen (15-25 °C, lichtgeschützt) ist Voraussetzung für die Validität dieser Zertifikate über die gesamte Haltbarkeitsdauer.

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