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Prusa XL+ 3D Drucker

Prusa XL+ Serie

Original Prusa XL+ Single-Tool 3D-Drucker

Der Prusa XL+ Single-Tool definiert die Fertigung großformatiger Bauteile durch ein hocheffizientes CoreXY-System und einen Bauraum von 46,7 Litern neu. Dieses System bildet die technologische Basis für industrielle Präzision und ist jederzeit auf bis zu fünf Werkzeugköpfe erweiterbar.

Prusa XL+ 8-Tool Frontansicht

Prusa XL+ auf einen Blick

360³ mm
Druckvolumen
46,7 L
Volumen
CoreXY
Kinematik
EU
Herkunft

Technologie-Upgrade

Die nächste Evolutionsstufe: Prusa XL+ Neuerungen

Die XL+ Iteration integriert höherwertige Elektronikkomponenten und eine optimierte thermische Steuerung. Das Herzstück bildet die neue 32-Bit-Elektronikplattform, die komplexe Rechenvorgänge für Input Shaper und Pressure Advance in Echtzeit bewältigt. Dies reduziert Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten und sorgt für saubere Oberflächenstrukturen.

Phase Stepping

Die automatische Kalibrierung der Schrittmotor-Phasen minimiert Resonanzen und erhöht die Positioniergenauigkeit auf der XY-Achse signifikant.

Load-Cell Sensorik

Ein hochpräziser Druckkraftsensor ermöglicht einen perfekten First Layer ohne manuelles Nivellieren oder Z-Offset-Anpassungen.

Verbessertes Thermal-Design

Das Nextruder-System verfügt über eine effizientere Kühlung der Cold-End-Komponenten, was Heat-Creep bei langen Druckjobs verhindert.

Mechanik & Bauraum

Skalierbare Produktivität auf 360 mm Kantenlänge

Das CoreXY-System des Prusa XL+ ermöglicht hohe Verfahrgeschwindigkeiten bei minimaler bewegter Masse. Durch die entkoppelte Z-Achse, die das segmentierte Heizbett bewegt, bleibt das Bauteil während des Druckprozesses statisch stabil.

  • Segmentiertes Heizbett zur Vermeidung von thermischem Verzug
  • Stabiler Aluminium-Gussrahmen für industrielle Steifigkeit
  • Erhöhte Druckgeschwindigkeit durch Input Shaper Technologie
Prusa XL+ CoreXY Mechanik und Bauraum

Wirtschaftlichkeit: ROI-Rechnung für Unternehmen

Für Konstruktionsbüros und Fertigungsbetriebe amortisiert sich der Prusa XL+ Multi-Tool oft innerhalb der ersten drei Monate. Ein Vergleich der Kostenstrukturen verdeutlicht das Einsparpotenzial gegenüber externen Dienstleistern.

KostenfaktorExterner Dienstleister (Prototyp)Prusa XL+ In-House
Kosten pro kg Materialca. 250,00 € (inkl. Service)ca. 25,00 € - 60,00 €
Durchlaufzeit3-5 Werktage12-24 Stunden
IterationskostenHoch (Vollpreis pro Teil)Minimal (nur Material & Strom)

Bei einem durchschnittlichen Volumen von 15 Prototypen pro Jahr sparen Unternehmen allein durch den Entfall der Dienstleistungsmargen über 3.500,00 €. Die Beschleunigung der Entwicklungszyklen (Time-to-Market) ist hierbei noch nicht eingepreist.

Werkzeugkopf des Prusa XL+ mit 5 NextruderModularität

Mit 5-Extrudern zum Multi-Material-System

Der Prusa XL+ mit Werkzeugwechsler ist kein geschlossenes System. Durch den integrierten Werkzeugwechsler-Koppler kann die Maschine jederzeit mit weiteren Nextrudern aufgerüstet werden. Im Gegensatz zu MMU-Systemen erfolgt der Materialwechsel ohne Spülturm, was den Materialabfall um bis zu 95% reduziert.

Materialkompatibilität

Industrielle Werkstoffe und 60 °C Kammer-Option

Die Verarbeitung technischer Filamente erfordert eine präzise Temperaturkontrolle. Der Prusa XL+ bietet durch sein offenes System maximale Flexibilität, kann jedoch für anspruchsvolle Materialien wie ABS, ASA oder Polycarbonat erweitert werden.

Standard-Materialien

PLA, PETG und TPU lassen sich ohne Einhausung mit exzellenter Schichthaftung und Maßhaltigkeit verarbeiten.

Technische Kunststoffe

Mit der optionalen Gehäuse-Erweiterung erreicht der Bauraum Temperaturen von bis zu 60 °C, ideal für verzugsarme ABS-Drucke.

Support-Strategien

Durch die Multi-Head-Option (Upgrade) können lösliche Stützmaterialien wie BVOH oder PVA präzise kombiniert werden.

Warum Single-Tool statt 5-Tool starten?

Viele Anwender entscheiden sich für den Einstieg mit einem Werkzeugkopf, um die Betriebskomplexität gering zu halten. Der Single-Tool bietet die identische mechanische Basis und Präzision wie die voll ausgestattete Version. Er eignet sich hervorragend für große mechanische Bauteile, Gehäuse-Prototypen und Vorrichtungen, bei denen ein einzelnes Material ausreicht. Das Upgrade auf das Multi-Tool-System ist modular möglich, sobald komplexe Geometrien mit löslichen Stützstrukturen oder mehrfarbige Kennzeichnungen erforderlich werden.

Software-Integration

PrusaSlicer und Connect: Full-Stack Workflow

Die Steuerung des Prusa XL+ erfolgt nahtlos über Prusa Connect. Diese Cloud-Lösung erlaubt die Überwachung ganzer Druckerflotten von jedem Standort aus.

  • Native Integration von Materialprofilen für über 100 Filamente
  • Echtzeit-Telemetrie und Fernsteuerung via Web-Interface
  • Sichere Datenübertragung durch verschlüsselte Protokolle
PrusaSlicer Interface für Prusa XL+

Technische Daten

EigenschaftWert
Bauraum (X×Y×Z)360 x 360 x 360 mm
Druckerkopfbis zu 5 Nextruder 
Filamentdurchmesser1,75 mm
Max. Düsentemperatur300 °C
Max. Heizbetttemperatur100 °C
NivellierungVollautomatisch (Load-Cell)
SchnittstellenUSB, LAN, WLAN

Häufige Fragen zum Prusa XL+

Was ist der Unterschied zwischen Prusa XL und XL+?

Die XL+ Version integriert Optimierungen in der Motoransteuerung (Phase Stepping) und ein verbessertes thermisches Management des Nextruders. Zudem wurden die Kalibrierungsroutinen beschleunigt, um die Rüstzeit zwischen den Druckjobs weiter zu reduzieren.

Kann ich den Single-Tool später auf 5 Köpfe aufrüsten?

Ja, das ist ein zentrales Merkmal der Maschinenarchitektur. Sie können einzelne Upgrade-Kits erwerben, die jeweils einen weiteren Nextruder, den dazugehörigen Elektronik-Knoten und die Zuführeinheit enthalten. Die Firmware erkennt die neuen Köpfe automatisch nach der Installation.

Wie hoch ist die effektive Kammer-Temperatur?

Durch die segmentierte Heizbett-Technologie und die optionale Einhausung erreicht der Prusa XL+ eine passive Kammer-Temperatur von bis zu 60 °C. Dies reicht aus, um die meisten industriellen Thermoplaste ohne Warping-Effekte zu verarbeiten.

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Produktvideos

Spezifikation Details
Drucktechnologie CoreXY FDM (Fused Deposition Modeling)
Bauvolumen 360 x 360 x 360 mm
Extruder-System Nextruder (Planetengetriebe 10:1) mit Load Cell Sensor
Toolchanger Automatischer Wechsler für bis zu 5 Werkzeugköpfe (optional)
Heizbett-Design Segmentiertes Heizbett (16 individuell gesteuerte Segmente)
Max. Düsentemperatur 300 °C
Max. Heizbetttemperatur 100 °C
Filament-Durchmesser 1.75 mm (breite Materialunterstützung: PLA, PETG, ASA, TPU, Carbon etc.)
Elektronik Eigene 32-Bit-Elektronik mit Erweiterungssteckplätzen
Konnektivität Wi-Fi, Ethernet, USB-A Port (für USB-Sticks)
Besonderheiten Input Shaping, Pressure Advance, Load Cell Auto-Leveling
Display 4,3" Farb-LCD Grafikdisplay

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