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Prusa CORE One+ · Gen 2
Prusa CORE One+
Professioneller CoreXY 3D-Drucker mit geschlossener,
temperaturgeregelter Druckkammer und bewährter
Prusa Nextruder-Technologie.
Der CORE One+ (Gen 2) kombiniert hohe Druckgeschwindigkeit,
präzise Bewegungssteuerung und eine kontrollierte
Druckumgebung in einem kompakten Desktop-3D-Drucker.
Prusa CORE One+ auf einen Blick
250 × 220 × 270
mm Bauraum
55 °C
Kammertemperatur
290 °C
Standard-Hotend
120 °C
Heizbett
600 mm/s
max. Verfahrgeschwindigkeit
Generation 2
Weiterentwickelt für den täglichen Einsatz
Der CORE One+ (Gen 2) bringt mehrere praktische Verbesserungen
gegenüber der ursprünglichen CORE-One-Generation.
Automatische Entlüftung
Die obere Belüftung wird abhängig von den
Druckbedingungen automatisch gesteuert und unterstützt
damit eine passende Temperatur innerhalb der Druckkammer.
Verbesserte Filamentzuführung
Der überarbeitete Filamenteinführpunkt erleichtert
insbesondere das Einführen flexibler Filamente wie TPU.
Neuer Bajonett-Spulenhalter
Der neue Spulenhalter ermöglicht einen schnellen
Spulenwechsel und ist für zukünftige Lösungen mit
Trockenbox und direkter Filamentzuführung vorbereitet.
Geschlossene Druckkammer
Bis zu 55 °C Kammertemperatur
Die geschlossene Druckkammer sorgt für eine kontrollierte
Umgebung während des Druckvorgangs. Die aktive
Temperaturregelung ermöglicht eine Kammertemperatur
von bis zu 55 °C.
Das ist insbesondere für technische Materialien interessant,
die von einer kontrollierten Druckumgebung profitieren.
CoreXY
Schnell und präzise
Der CORE One+ setzt auf eine CoreXY-Kinematik.
Der Druckkopf wird dabei über ein leichtes Gantry-System
bewegt, während sich das Druckbett nicht in X- und
Y-Richtung bewegt.
Zusammen mit Input Shaper und Phase Stepping ermöglicht
die Konstruktion schnelle Druckbewegungen und eine
hohe Druckqualität.
CoreXY-Kinematik
Input Shaper
Phase Stepping
Bis zu 600 mm/s Verfahrgeschwindigkeit
Leichter Nextruder-Druckkopf
Prusa Nextruder
Automatische First-Layer-Kalibrierung
Der Prusa Nextruder verwendet eine integrierte
Load-Cell-Sensorik, um den Kontakt zwischen Düse und
Druckoberfläche zu erkennen.
Dadurch kann die erste Schicht automatisch kalibriert
werden. Der Direktantrieb eignet sich außerdem für
flexible Filamente wie TPU.
Load-Cell-Sensorik
Automatische First-Layer-Kalibrierung
Direktantrieb
360°-Kühlung
Einfacher Düsenwechsel
Erweiterbar
Bereit für INDX
Mit dem optionalen INDX-System kann der CORE One+
für Multi-Material- und Mehrfarbendruck erweitert werden.
Bis zu 8 Farben oder Materialien
Mit INDX können bis zu acht unterschiedliche
Werkzeuge beziehungsweise Farben oder Materialien
innerhalb eines Drucks eingesetzt werden.
Später erweiterbar
Der CORE One+ kann zunächst als klassischer
Single-Material-Drucker eingesetzt und bei Bedarf
später um Multi-Material-Funktionen erweitert werden.
Materialvielfalt
Für zahlreiche Filamente geeignet
Die Kombination aus geschlossener Druckkammer,
Temperaturregelung und Nextruder ermöglicht den Einsatz
einer großen Auswahl an Materialien.
PLA & PETG
Für Modelle, Prototypen und allgemeine Funktionsbauteile.
ABS & ASA
Für technische Bauteile und Anwendungen mit höheren
Anforderungen.
PC & Nylon
Für robuste und mechanisch belastbare Funktionsbauteile.
TPU & Flex
Für flexible Komponenten, Dichtungen und Schutzteile.
PA-CF & PC-CF
Faserverstärkte Materialien für besonders steife
und belastbare Bauteile.
Technische Filamente
Geeignet für anspruchsvolle Prototypen und
funktionale Anwendungen.
Technische Daten
Technologie
FDM / CoreXY
Bauraum
250 × 220 × 270 mm
Bauvolumen
ca. 15 Liter
Filament
1,75 mm
Schichthöhe
0,05 – 0,30 mm
Standard-Hotend
bis 290 °C
HT-Hotend
bis 400 °C
Heizbett
bis 120 °C
Kammertemperatur
bis 55 °C
Extruder
Prusa Nextruder mit Load-Cell-Sensorik
Kinematik
CoreXY
Netzwerk
Wi-Fi und LAN
USB
Ja
INDX
Für bis zu 8 Farben bzw. Materialien vorbereitet
Konfiguration
Individuell konfigurierbar
Der CORE One+ ist in unterschiedlichen Ausführungen und
mit verschiedenen Erweiterungen erhältlich.
Bausatz
Der Bausatz richtet sich an Anwender, die den Drucker
selbst aufbauen möchten und dabei einen detaillierten
Einblick in die Technik erhalten möchten.
Fertig montiert
Die montierte Variante eignet sich für Anwender,
die schnell mit dem 3D-Druck starten möchten.
Optionale Erweiterungen
Druckbleche
Glatt, satiniert oder texturiert.
Kamera
Zur Überwachung von Druckvorgängen.
Advanced Filtration
Optionales Filtersystem.
INDX
Multi-Material und Mehrfarbendruck.
Häufige Fragen zum Prusa CORE One+
Wie groß ist der Bauraum des CORE One+?
Der Bauraum beträgt 250 × 220 × 270 mm. Das entspricht
einem Bauvolumen von rund 15 Litern.
Wie warm wird die Druckkammer?
Die aktiv geregelte Druckkammer kann eine Temperatur
von bis zu 55 °C erreichen.
Welche Filamente können verwendet werden?
Der CORE One+ eignet sich unter anderem für PLA, PETG,
TPU, ABS, ASA, PC und verschiedene Nylon-Materialien.
Die optimale Einstellung hängt vom jeweiligen Filament ab.
Kann der CORE One+ mehrere Farben drucken?
Ja. Der Drucker ist für das optionale INDX-System vorbereitet.
Damit können bis zu acht Farben beziehungsweise Materialien
verwendet werden.
Gibt es den CORE One+ als Bausatz?
Ja. Der Prusa CORE One+ ist sowohl als Bausatz als auch
fertig montiert erhältlich.
Ist eine Kamera erhältlich?
Ja. Eine Kamera kann optional zur Konfiguration
des CORE One+ hinzugefügt werden.
Prusa CORE One+ (Gen 2)
Professioneller 3D-Druck mit Prusa-Technologie
Geschlossene Druckkammer, CoreXY-Kinematik, Nextruder,
automatische Kalibrierung und zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten
machen den CORE One+ zu einer vielseitigen Lösung für Prototyping,
Entwicklung und funktionale Bauteile.
TN11 Try-In ResinMaterialtyp: 3D-Druck-Resin für temporäre VersorgungenBiegefestigkeit: 118 MPa nach ISO 10477Härtegrad: Shore D 85 für hohe FormstabilitätFarbauswahl: A1, A2, A3 (VITA-basiert)Wellenlänge: Optimiert für 405 nm DLP/LCD-SystemeNachbearbeitung: Kurze Reinigungszyklen in 95 % EthanolShining 3D TN11 Try-In Resin für präzise dentale ProvisorienTN11 Try-In ist ein spezialisierter lichthärtender Kunststoff, der für die additive Fertigung von temporären Kronen und Brücken entwickelt wurde. Das Material ermöglicht Zahntechnikern und Zahnärzten die präzise Kontrolle von Morphologie, Okklusion und Ästhetik direkt am Patienten. Durch die Abstimmung auf 405 nm Wellenlänge integriert sich das Resin nahtlos in digitale Workflows. Die chemische Zusammensetzung gewährleistet eine hohe Detailtreue, die für die Passungsprüfung von komplexen Brückenkonstruktionen unerlässlich ist. TN11 Try-In dient als Validierungsinstrument, um vor der finalen Restauration funktionale Korrekturen vorzunehmen.Anwendungsbereiche in der digitalen ZahntechnikDie primäre Anwendung findet TN11 Try-In bei der Herstellung temporärer Versorgungen mit begrenzter Tragedauer. Dazu zählen Einzelkronen im Front- und Seitenzahnbereich sowie mehrgliedrige Brücken. Das Material zeichnet sich durch eine geringe Wasseraufnahme von unter 40 µg/mm³ aus. Dies verhindert frühzeitige Verfärbungen oder Materialermüdung während der Anprobephase. In der klinischen Anwendung ermöglicht die hohe Zähigkeit des Resins das Beschleifen der Ränder, ohne dass das Material splittert oder bricht.Hohe mechanische BelastbarkeitMit einer Biegefestigkeit von 118 MPa widersteht das Material den Kaukräften während der Einbauprobe.Präzise FarbstabilitätDie Delta-E-Werte liegen unter 1,5, was eine konsistente Farbwiedergabe über den gesamten Druckprozess sichert.Technische Spezifikationen und NormerfüllungTN11 Try-In erfüllt die Anforderungen der ISO 10477 für dentale Materialien. Die Viskosität von 1300 cps bei 25 °C sorgt für ein gleichmäßiges Fließverhalten in der Resin-Wanne, was die Fehlerquote bei großflächigen Druckaufträgen minimiert. Die Shore-Härte D von 85 verleiht den gedruckten Objekten eine Steifigkeit, die der von gefrästen PMMA-Blöcken nahekommt. Diese physikalischen Eigenschaften sind entscheidend für die Beurteilung der statischen und dynamischen Okklusion.EigenschaftMesswertNormViskosität (25 °C)1300 cps-Biegefestigkeit118 MPaISO 10477Wasseraufnahme< 40 µg/mm³ISO 10477Löslichkeit< 7,5 µg/mm³ISO 10477Härte85 Shore DISO 868Farbauswahl und natürliche ÄsthetikDie individuelle Anpassung an die Patientenphysiognomie erfolgt über die Auswahl aus vier standardisierten Shades: A1, A2, A3 und B1. Die Mehrfarbentechnologie von Shining 3D stellt sicher, dass die Transluzenz und Opazität des Materials den natürlichen Zahnschmelz imitieren. Dies ist besonders wichtig für ästhetische Einproben im Frontzahnbereich, bei denen der Patient das Gesamterscheinungsbild beurteilen muss. Die Farbstabilität bleibt auch nach der Nachhärtung erhalten, sodass keine nachträglichen Farbverschiebungen auftreten.Schritt-für-Schritt Anleitung: Druck und NachbearbeitungEin strukturierter Workflow ist für die Biokompatibilität und Passgenauigkeit zwingend erforderlich. Fehler in der Reinigung oder Nachhärtung können die mechanischen Eigenschaften negativ beeinflussen.1. DruckprozessVerwenden Sie ausschließlich validierte Druckprofile für TN11 Try-In. Schütteln Sie die Flasche vor dem Einfüllen mindestens 60 Sekunden lang. Stellen Sie sicher, dass die Umgebungstemperatur bei 23 ± 2 °C liegt, um eine konstante Viskosität zu gewährleisten.2. Reinigung mit EthanolNach dem Druck müssen Anhaftungen von flüssigem Resin entfernt werden. Verwenden Sie 95-prozentiges Ethanol. Für die manuelle Reinigung sind 20 Sekunden ausreichend. Bei Verwendung eines Ultraschallbads darf die Reinigungszeit 60 Sekunden nicht überschreiten, um ein Quellen des Materials zu vermeiden.3. Nachhärtung (Curing)Die finale Polymerisation erfolgt in einer UV-Härtestation. Für die Shining 3D FabCure 1 beträgt die empfohlene Zeit 10 Minuten. Bei der leistungsstärkeren FabCure 2 reduziert sich die Zeit auf 7 Minuten. Erst durch diesen Prozess erreicht TN11 Try-In die volle Shore-Härte und Biokompatibilität.Kompatibilität und Hardware-IntegrationTN11 Try-In ist primär für das Shining 3D Ökosystem optimiert. Die besten Ergebnisse in Bezug auf Maßhaltigkeit werden mit dem AccuFab-D1s und dem AccuFab-L4D erzielt. Die Software AccuWare bietet hierfür vordefinierte Parameter-Sets an. Grundsätzlich ist das Resin mit allen offenen 405 nm DLP- oder LCD-Druckern kompatibel, sofern die Belichtungszeiten manuell auf die Viskosität von 1300 cps angepasst werden.Downloads und DokumentationFür den gewerblichen Einsatz in Dentallaboren stehen technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter (MSDS) zur Verfügung. Diese Dokumente enthalten wichtige Informationen zur stofflichen Zusammensetzung und zu Entsorgungsvorschriften. Druckprofile für Drittanbieter-Systeme können über das Support-Portal bezogen werden.Häufige Fragen von Zahntechnikern (FAQ)Wie lange dürfen Provisorien aus TN11 Try-In getragen werden?TN11 Try-In ist als kurzzeitiges temporäres Material konzipiert. Es dient primär der Anprobe (Try-in) und Funktionskontrolle. Für Langzeitprovisorien über mehrere Monate sollten spezifische Langzeit-Resine mit höherer Schlagzähigkeit verwendet werden.Ist TN11 Try-In biokompatibel?Ja, bei strikter Einhaltung des Reinigungsprotokolls mit Ethanol und der vollständigen Nachhärtung in einer validierten UV-Station erfüllt das Material die Anforderungen für den kurzzeitigen Kontakt mit der Mundschleimhaut.Kann das Material mit Komposit charakterisiert werden?Die Oberfläche von TN11 Try-In lässt sich nach dem Aushärten mit gängigen dentalen Malfarben oder lichthärtenden Kompositen charakterisieren, um eine noch individuellere Ästhetik für die Patientenpräsentation zu erreichen.
Shining3D Ortho Model Resin OD02 ist ein spezialisiertes Photopolymer für die digitale Kieferorthopädie. Das Material ermöglicht die additive Fertigung von präzisen Modellen für das Vakuumformen von Alignern. Die chemische Zusammensetzung garantiert eine Shore-D-Härte von 78 und eine hohe thermische Stabilität unter Druckbelastung.Farbe: BraunGebinde: 1 kg FlascheWellenlänge: 405 nmAnwendung: Aligner-ModellePräzisionsmaterial für kieferorthopädische ArbeitsmodelleDas Shining3D Ortho Model Harz OD02 stellt eine technische Lösung für Dentallabore dar, die Aligner-Therapien intern produzieren. Es handelt sich um ein UV-härtendes Harz, das für den Einsatz auf DLP- und LCD-Drucksystemen mit einer Wellenlänge von 405 nm kalibriert ist. Die braune Pigmentierung dient der optischen Kontrolle von Oberflächendetails und Kantenabschlüssen, was für die Passgenauigkeit von kieferorthopädischen Apparaturen entscheidend ist.Ein zentrales Merkmal dieses Materials ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber thermischen Zyklen. Während des Tiefziehprozesses wirken hohe Temperaturen und mechanischer Druck auf das 3D-gedruckte Modell ein. Das Shining3D Ortho Model Harz OD02 behält seine Formstabilität bei, wodurch Dimensionsänderungen im Mikrometerbereich minimiert werden. Dies stellt sicher, dass der fertige Aligner exakt der digitalen Planung entspricht.Hohe OberflächenhärteDie Shore-D-Härte von 78 schützt das Modell vor Abrieb und Kratzern während der Handhabung.Thermische StabilitätDas Harz verzieht sich nicht unter Hitzeeinwirkung beim Einsatz von Vakuumformgeräten.Geringe ViskositätDie Viskosität von 303 cps ermöglicht schnelles Drucken und eine einfache Reinigung der Bauteile.Anwendungsbereiche in der digitalen ZahntechnikShining3D Ortho Model Harz OD02 findet primär Anwendung in der Herstellung von Modellen für die Vakuumformtechnik. Hierzu zählen Korrekturschienen (Aligner), Retainer sowie Bissschienen. Durch die hohe Detailwiedergabe lassen sich Gingiva-Ränder und Interdentalräume präzise abbilden. Dies ist Voraussetzung für die Herstellung von Schienen, die ohne manuelle Nacharbeit am Patienten sitzen.Die Materialeigenschaften unterstützen zudem die Fertigung von Diagnostikmodellen. Aufgrund der matten braunen Farbe werden Reflexionen bei der Begutachtung unter Laborleuchten reduziert. Dies erleichtert die Analyse von Zahnfehlstellungen und die Planung chirurgischer oder kieferorthopädischer Eingriffe.Verarbeitung und Post-ProcessingDie erfolgreiche Anwendung des Shining3D Ortho Model Harz OD02 erfordert die Einhaltung validierter Prozessparameter. Vor dem Gebrauch muss die Flasche mindestens 2 Minuten gründlich geschüttelt werden, um eine homogene Verteilung der Farbpigmente sicherzustellen. Die empfohlene Betriebstemperatur liegt zwischen 20 Grad Celsius und 30 Grad Celsius. Niedrigere Temperaturen erhöhen die Viskosität und können die Druckpräzision negativ beeinflussen.Nach dem Druckvorgang werden die Modelle in einem zweistufigen Bad mit Isopropanol (Konzentration >90 %) gereinigt. Die Einweichzeit sollte 5 bis 8 Minuten nicht überschreiten, um eine Sättigung des Materials mit Lösungsmittel zu verhindern. Nach der vollständigen Trocknung durch Druckluft erfolgt die Endaushärtung in einer UV-Kammer. Dieser Schritt ist essenziell, um die endgültige Härte und Hitzebeständigkeit zu erreichen. Prozessschritt Parameter (Empfehlung) Reinigung (IPA) 5 - 10 Minuten (Ultraschall oder Wirbelbad) Trocknung Druckluft oder 10 Min. an der Luft Nachhärtung 10 Minuten (Shining3D FabCure oder vergleichbar) Warum wird spezielles Resin für Aligner benötigt?Herkömmliche Standard-Resine brechen häufig unter der Hitzeeinwirkung beim Tiefziehen oder werden plastisch verformbar. Das Shining3D Ortho Model Harz OD02 wurde gezielt entwickelt, um den Temperaturen der Thermoplast-Folien standzuhalten. Die Shore-D-Härte von 78 sorgt dafür, dass die Kanten des Modells auch bei hohem Anpressdruck scharf bleiben und das Material nicht in die Folie einsinkt.Downloads und SicherheitFür die Integration in Qualitätsmanagementsysteme stehen technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung. Diese enthalten detaillierte Informationen zu den mechanischen Werten und Entsorgungsvorschriften.Technisches Datenblatt (TDS) - MaterialkennwerteSicherheitsdatenblatt (SDS) - Umgang und LagerungHäufig gestellte Fragen (FAQ)Welches Resin ist am besten für Aligner geeignet?Für Aligner-Modelle ist ein Harz mit hoher Hitzebeständigkeit und Härte erforderlich, wie das Shining3D Ortho Model Harz OD02. Es verhindert Deformationen beim Tiefziehen und gewährleistet die Passgenauigkeit der Schienen durch hohe Dimensionsstabilität.Ist das OD02 Resin mit Druckern anderer Hersteller kompatibel?Obwohl das Harz für Shining3D AccuFab Drucker optimiert ist, kann es auf den meisten Open-Source-Systemen mit 405 nm Wellenlänge verwendet werden. Die Belichtungszeiten müssen hierbei individuell an die Lichtleistung des Druckers angepasst werden.Wie lagere ich das Shining3D Ortho Model Harz OD02 korrekt?Das Material sollte in der Originalflasche, fest verschlossen und an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 30 Grad Celsius sind zu vermeiden, um die Reaktivität des Polymers zu erhalten.
Quick Summary: QIDI Plus5 Key Facts Bauvolumen: 320 x 320 x 300 mm Temperatur: 370°C Düse / 65°C Bauraum Geschwindigkeit: 600 mm/s (20.000 mm/s²) Kinematik: CoreXY mit 9mm 1.5GT Riemen Der QIDI Plus5 3D-Drucker setzt neue Maßstäbe in der großformatigen CoreXY-FertigungDie technische Konzeption des QIDI Plus5 adressiert die Anforderungen professioneller Anwender, die große Bauteile aus technischen Filamenten fertigen. Mit einem nutzbaren Bauraum von 320 x 320 x 300 mm bietet das Gerät eine Fläche, die 18 % über der des Vorgängermodells liegt, ohne die externe Stellfläche signifikant zu vergrößern. Die strukturelle Steifigkeit wird durch einen vollständig geschlossenen Ganzmetallrahmen gewährleistet, der Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 600 mm/s effektiv minimiert.Die geschlossene Architektur des QIDI Plus5 mit integrierter RGB-Statusleiste.Präzisionsmechanik und AntriebssystemIm Zentrum der Bewegungssteuerung steht das CoreXY-System, das beim QIDI Plus5 durch 9 mm breite 1.5GT Riemen optimiert wurde. Im Vergleich zu standardmäßigen 6 mm Riemen reduziert diese Dimensionierung die Dehnung unter Last und verbessert die Positionierungsgenauigkeit bei hohen Beschleunigungswerten von 20.000 mm/s². Die Kraftübertragung erfolgt über Hochleistungsmotoren, die eine konstante Drehmomentkurve auch bei schnellen Richtungswechseln beibehalten. Dies eliminiert Ghosting-Effekte und sorgt für saubere Oberflächenstrukturen bei industriellen Anwendungen.Die Z-Achse wird durch eine stabile Dreipunkt-Führung stabilisiert, was Kippmomente des schweren Druckbetts verhindert. Die Verwendung von linearen Präzisionsschienen sorgt für einen reibungsarmen Lauf und erhöht die Wartungsintervalle des Systems. Die Kombination aus massiver Bauweise und moderner Kinematik macht den Drucker zu einem Werkzeug für den Dauerbetrieb unter Volllast.Das verstärkte Antriebssystem mit 9 mm Riemenbreite für maximale Präzision.Thermomanagement: 65°C Bauraumheizung und 370°C DüsentemperaturEin entscheidender Faktor für den Erfolg bei der Verarbeitung von Hochtemperatur-Kunststoffen ist die Kontrolle der Umgebungstemperatur. Der QIDI Plus5 verfügt über eine aktive Bauraumheizung, die den Innenraum konstant auf bis zu 65°C erwärmt. Dies reduziert die thermische Spannung innerhalb des Bauteils während des Druckprozesses. Materialien wie ABS, ASA oder Polycarbonat neigen ohne diese kontrollierte Umgebung zu Warping (Verzug) oder Schichtablösungen. Durch die aktive Heizung bleibt das Material während der gesamten Fertigung in einem entspannten Zustand.Das Hotend erreicht eine maximale Betriebstemperatur von 370°C. Dies erweitert das Materialspektrum erheblich. Neben Standard-Filamenten verarbeitet der Drucker problemlos kohlefaser- oder glasfaserverstärkte Kunststoffe (z.B. PA12-CF, PPS-CF). Die Düse ist ab Werk auf Verschleißfestigkeit ausgelegt, um den abrasiven Partikeln in Composite-Materialien standzuhalten. Das Druckbett selbst heizt gleichmäßig auf bis zu 120°C auf, was die Haftung der ersten Schicht auf der doppelseitigen PEI-Platte sicherstellt.Gleichmäßige Hitzeverteilung durch die aktive 65°C Heizung im geschlossenen System.Effiziente Filtration und ArbeitssicherheitBei der Verarbeitung technischer Filamente können Dämpfe und Partikel freigesetzt werden. Der QIDI Plus5 ist mit einem 3-stufigen Luftfiltersystem ausgestattet. Dieses besteht aus einem Vorfilter, einem Aktivkohlefilter und einem HEPA-Filter. Das System neutralisiert Gerüche und filtert Feinstaubpartikel direkt aus dem Bauraum, bevor die Luft nach außen abgegeben wird. Dies ermöglicht den Einsatz des Druckers in Büroumgebungen oder Laboren, ohne die Luftqualität negativ zu beeinflussen.Vergleich: QIDI Plus5 vs. QIDI Plus4Die Entwicklung vom Plus4 zum Plus5 konzentrierte sich auf die Skalierung der Kapazitäten und die Verfeinerung der mechanischen Details. Während das Vorgängermodell bereits solide Leistungen bot, stellt der Plus5 die nächste Evolutionsstufe für größere Projekte dar.MerkmalQIDI Plus4QIDI Plus5Bauvolumen280 x 280 x 280 mm320 x 320 x 300 mm (+18%)Riemenbreite6 mm9 mm (1.5GT)BauraumheizungAktiv (65°C)Optimiert Aktiv (65°C)FiltrationStandard3-stufig (HEPA + Carbon)SoftwareQIDI SlicerQIDI Maker Web & App IntegrationDer Plus5 bietet nicht nur mehr Platz, sondern durch die verstärkten Riemen auch eine höhere Langzeitstabilität bei großen und schweren Druckobjekten. Die Software-Anbindung wurde vollständig modernisiert, um eine Fernüberwachung per Smartphone oder Browser zu ermöglichen.Direkter Vergleich des Bauvolumens: Plus5 vs. Plus4.Das QIDI Maker Ökosystem: Software, Web und AppModerne 3D-Drucker werden heute über ihren Workflow definiert. Der QIDI Plus5 ist tief in das QIDI Maker Ökosystem integriert. Die Software erlaubt die Steuerung und Überwachung über verschiedene Plattformen hinweg. Mit der QIDI Maker App können Nutzer den Druckstatus in Echtzeit auf ihrem Smartphone verfolgen, Temperaturen anpassen oder den Druckvorgang bei Bedarf stoppen.Die Web-Oberfläche bietet erweiterte Kontrollmöglichkeiten für Farm-Management. Mehrere Drucker lassen sich zentral verwalten, was besonders für Schulen, Werkstätten oder industrielle Prototypen-Abteilungen relevant ist. Die Integration von Klipper als Basis-Firmware ermöglicht zudem den Zugriff auf moderne Features wie Input Shaping und Pressure Advance, was die Druckqualität bei hohen Geschwindigkeiten drastisch verbessert.Materialkompetenz: Von PLA bis PPS-CFDank der thermischen Kapazitäten ist der QIDI Plus5 nicht auf Standard-Kunststoffe beschränkt. Die Materialauswahl beeinflusst direkt die mechanischen Eigenschaften des Endprodukts. Der Drucker unterstützt eine breite Palette an Filamenten:Standard: PLA, PETG, TPU (bis zu 95A Flexibilität).Technisch: ABS, ASA, Nylon (PA6/PA12), Polycarbonat (PC).Hochleistung: PA12-CF (kohlefaserverstärkt), PPS-CF, PET-CF.Die Kombination aus 370°C Düse und 65°C Bauraumheizung sorgt dafür, dass auch Nylon-Varianten eine exzellente Schichthaftung aufweisen. Typische Anwendungen für diese Materialien sind Funktionsprototypen, Halterungen im Automobilbereich oder Werkzeuge für die Fertigungslinie.Hochpräzise Details bei der Verarbeitung von Kohlefaser-Verbundstoffen.Intelligente Features für reibungslose AbläufeDer QIDI Plus5 minimiert manuelle Eingriffe durch eine Reihe smarter Sensoren. Das Auto-Leveling-System nutzt einen hochpräzisen Sensor, um Unebenheiten des Druckbetts an zahlreichen Punkten zu vermessen und digital auszugleichen. Ein manuelles Nivellieren ist nicht mehr erforderlich.Zusätzlich erkennt das Gerät das Ende des Filaments oder einen Stromausfall. In beiden Fällen wird der Druckvorgang sicher pausiert und kann nach Behebung der Ursache an exakt derselben Stelle fortgesetzt werden. Die integrierte RGB-Statusleiste informiert visuell über den aktuellen Zustand (Aufheizen, Drucken, Fehler), sodass der Status auch aus der Distanz sofort erkennbar ist.Vollautomatisches Bett-Leveling für eine perfekte erste Schicht.Lieferumfang und ZubehörDer QIDI Plus5 wird als Ready-to-Print System geliefert. Die Einrichtung dauert weniger als 10 Minuten. Im Paket enthalten sind:QIDI Plus5 3D-Drucker (vormontiert)Doppelseitige PEI-MagnetdruckplatteWerkzeugset und ErsatzdüseTest-Filament (250g)USB-Stick mit Software und AnleitungenOptional kann das System mit dem Polar Cooler erweitert werden, um die Kühlung bei extrem schnellen PLA-Drucken zu optimieren, oder mit der QIDI BOX, einem aktiven Filament-Trockner, der die Feuchtigkeit aus empfindlichen Materialien fernhält.Umfangreiches Zubehörpaket für den sofortigen Start.Wartung und LanglebigkeitEin industrielles Werkzeug muss einfach zu warten sein. Die Linearschienen des QIDI Plus5 sind leicht zugänglich und erfordern lediglich eine gelegentliche Reinigung und Schmierung. Die Riemenspannung kann über externe Schrauben ohne Demontage des Gehäuses justiert werden. Durch die Verwendung von Standard-Komponenten im Hotend-Bereich sind Ersatzteile kostengünstig und schnell verfügbar.Das robuste Gehäuse schützt die Mechanik vor Staub und Umwelteinflüssen. Die 29 kg Nettogewicht unterstreichen den Einsatz von soliden Materialien, die dem Drucker einen sicheren Stand verleihen. Vibrationen werden intern absorbiert, was die Lebensdauer der Lager und Motoren erhöht.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Ist der QIDI Plus5 für Einsteiger geeignet?Ja. Dank des vollständigen Auto-Levelings und der One-Tap Print Funktion ist der Drucker sofort einsatzbereit. Die professionelle Ausstattung mit Bauraumheizung bietet zudem Raum für spätere Projekte mit komplexeren Materialien.Welchen Vorteil bietet die 65°C Bauraumheizung gegenüber einem passiv geschlossenen Gehäuse?Ein passiv geschlossenes Gehäuse hält nur die Abwärme des Betts. Die aktive Heizung im QIDI Plus5 sorgt für eine konstante und höhere Temperatur (bis 65°C). Dies ist essenziell für die Maßhaltigkeit bei großen ABS- oder Nylon-Drucken, um Materialverzug zu eliminieren.Kann der Drucker über WLAN gesteuert werden?Ja, der QIDI Plus5 verfügt über ein integriertes WLAN-Modul. Er kann nahtlos über die QIDI Maker Software (PC/Mac), die Web-Oberfläche im Browser oder die mobile App für iOS und Android gesteuert und überwacht werden.Unterstützt der QIDI Plus5 Drittanbieter-Slicer wie OrcaSlicer oder PrusaSlicer?Ja. Da das System auf Klipper basiert, lassen sich Profile für gängige Slicer wie OrcaSlicer leicht konfigurieren. QIDI Maker selbst basiert auf einem modernen Slicing-Kern und bietet bereits optimierte Profile für alle hauseigenen Filamente.
Formlabs Form 4 Flex Month – Sorgenfrei einen Monat testen
Testen Sie den Formlabs Form 4 einen Monat lang in Ihrem Unternehmen. Mit unserem Form 4 Flex Month erhalten Sie die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit des professionellen SLA-3D-Druckers im realen Arbeitsalltag kennenzulernen ohne das Gerät direkt kaufen zu müssen.
Umfang des Form 4 Flex Month
Der Form 4 Flex Month ist eine einmonatige Leihe des Gerätes. Sie erhalten damit die Möglichkeit, den Form 4 für einen begrenzten Zeitraum ausführlich zu testen und seine Eignung für Ihre individuellen Anforderungen zu bewerten.
Im Rahmen der Leihe enthalten sind:
Formlabs Form 4 3D-Drucker für die Dauer von einem Monat
Form Wash (2. Generation)
Form Cure (2. Generation)
Ein sauberer Resintank für das von Ihnen gewünschte Material
Wichtig: Verbrauchsmaterialien sind nicht im Mietumfang enthalten. Insbesondere Resin und Isopropanol (IPA) müssen separat beschafft werden und sind nicht Bestandteil der einmonatigen Leihe.
Die Anzahl der zur Verfügung gestellten Resintanks kann nach vorheriger Rücksprache individuell an Ihre Anforderungen angepasst werden.
Form Wash – komfortable Reinigung
Der enthaltene Form Wash (2. Generation) ermöglicht eine automatisierte und komfortable Reinigung der gedruckten Teile. Die Druckteile können direkt auf der Konstruktionsplattform in das IPA-Bad eingesetzt werden.
Automatisierte Reinigung
Einstellbare Reinigungszeit
Automatisches Herausheben der Teile nach dem Reinigungsvorgang
Großzügiger IPA-Behälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 14,4 Litern
Empfohlene Reinigungszeit von ca. 15 Minuten bei Verwendung von frischem IPA
Hinweis: Das für den Form Wash benötigte Isopropanol ist nicht Bestandteil der Leihe und muss separat bereitgestellt werden.
Form Cure – professionelle Nachhärtung
Der Form Cure (2. Generation) ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige Nachhärtung der gedruckten Bauteile. Die Kammer erreicht innerhalb von weniger als 90 Sekunden eine Temperatur von bis zu 60 °C.
Schnelle und gleichmäßige Nachhärtung
Aufheizen auf 60 °C in weniger als 90 Sekunden
Geeignet für größere Bauteile
Vorprogrammierte Aushärtezyklen
Leicht zu reinigender Glastisch
Kompakte Bauweise
Materialvielfalt für Ihre Anforderungen
Mit dem Form 4 steht Ihnen eine große Auswahl an speziell entwickelten Formlabs-Materialien zur Verfügung. Je nach Anwendung können Materialien beispielsweise auf Schlagfestigkeit, Steifigkeit, Flexibilität oder Flammhemmung optimiert sein.
Darüber hinaus stehen spezielle Materiallösungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungen zur Verfügung. Welche Materialien für Ihre konkrete Anwendung geeignet sind, besprechen wir gerne individuell mit Ihnen.
Bitte beachten Sie: Nicht jedes ältere Formlabs-Resin ist automatisch mit dem Form 4 kompatibel. Für den Form 4 stehen speziell freigegebene Materialien zur Verfügung. Das für Ihren Test benötigte Resin ist nicht Bestandteil der Leihe.
Wichtige Hinweise zur Leihe
Leihdauer: 1 Monat
Verbrauchsmaterialien: nicht enthalten
Resin: nicht enthalten
Isopropanol (IPA): nicht enthalten
Resintank: ein sauberer Tank für das Material Ihrer Wahl ist enthalten
Weitere Resintanks: nach vorheriger Rücksprache individuell anpassbar
Versandkosten: nicht im Mietpreis enthalten und werden separat in Rechnung gestellt
Jetzt einen Monat testen
Nutzen Sie den Form 4 Flex Month, um den Formlabs Form 4 unter realen Bedingungen kennenzulernen und herauszufinden, wie sich professioneller 3D-Druck in Ihre bestehenden Prozesse integrieren lässt.
Sie möchten mehr über die einmonatige Leihe, verfügbare Materialien, die Anzahl der Resintanks oder die konkreten Konditionen erfahren?
Kontaktieren Sie unseren Technical Sales Manager:
Christian Prysok
Technical Sales Manager
Christian.prysok@bfi-gruppe.de
Wir beraten Sie gerne und klären gemeinsam, wie der Form 4 Flex Month optimal auf Ihre Anforderungen abgestimmt werden kann.
Der Formlabs Form 4 setzt neue Maßstäbe bei Geschwindigkeit, Präzision und Materialvielfalt. Dank der innovativen Low Force Display™ Print Engine lassen sich hochwertige Prototypen, Funktionsbauteile und Endteile schnell und zuverlässig fertigen.
Ihre Vorteile mit dem Form 4
Hohe Druckgeschwindigkeit: Die meisten Drucke lassen sich in weniger als zwei Stunden fertigen, einfache Modelle teilweise sogar innerhalb weniger Minuten.
Hervorragende Präzision: Detailgenaue Drucke mit hoher Oberflächenqualität für anspruchsvolle Anwendungen.
Großzügiges Bauvolumen: Das vergrößerte Bauvolumen ermöglicht größere Modelle und effizientere Mehrfachfertigungen.
Breite Materialauswahl: Eine Vielzahl technischer, funktionaler und biokompatibler Materialien ermöglicht unterschiedliche Anwendungen.
Einfacher Workflow: Mit der kostenlosen Formlabs-Software PreForm gelangen Sie mit wenigen Klicks vom CAD-Modell zum vorbereiteten Druck.
Zuverlässiger Betrieb: Die intuitive Bedienung und der robuste Aufbau sorgen für einen unkomplizierten Arbeitsablauf.
Schärfste Details und glatte Oberflächen
Der Form 4 kombiniert eine 50-µm-Pixelgröße mit stark kollimiertem Licht und integrierter Kantenglättung. Dadurch entstehen scharfe Details und gleichmäßige Oberflächen mit hoher visueller und funktionaler Qualität.
Die reduzierten Abzugskräfte unterstützen zudem eine materialschonende Entfernung der Stützstrukturen und helfen dabei, Oberflächen und feine Details zu erhalten.
Präzise Baugruppen
Mit einer angegebenen XY-Maßtoleranz von ±0,15 % eignet sich der Form 4 auch für präzise Bauteile und Baugruppen, bei denen reproduzierbare Ergebnisse entscheidend sind.
Ideal für zahlreiche Anwendungen
Schnelle Prototypenentwicklung: Funktionsfähige und detailreiche Prototypen in kurzer Zeit.
Endteilfertigung: Hochwertige Kleinserien und individuelle Endteile für unterschiedliche Branchen.
Produktentwicklung: Schnelle Iterationen und realitätsnahe Bauteile zur Optimierung von Konstruktionen.
Dental- und Medizinanwendungen: Je nach zugelassenem Material und vorgesehenem Anwendungsbereich lassen sich spezielle medizinische und dentale Anwendungen realisieren.
Schmuck und Design: Fein detaillierte Modelle für anspruchsvolle Design- und Fertigungsprozesse.
Auf einen Blick: QIDI Q2 Key FactsBauraum: 270 × 270 × 256 mmMaximale Düsentemperatur: 370°C für Engineering-FilamenteAktive Kammerheizung: 2. Generation mit konstanten 65°CGeschwindigkeit: CoreXY-Kinematik bis 600 mm/sKalibrierung: Zero-Offset-System für den ersten LayerSicherheit: MET-zertifiziert mit 3-in-1 LuftfilterungÜberwachung: 1080P AI-Kamera zur FehlererkennungQIDI Q2 3D-Drucker kaufen: Geschlossener Bauraum, 65°C Heizung & Zero-OffsetDer QIDI Q2 ist ein FDM-3D-Drucker mit einem geschlossenen Bauraum von 270 x 270 x 256 mm. Das Gerät verarbeitet durch das 370°C Hochtemperatur-Hotend technische Thermoplaste wie Polycarbonat (PC), Nylon (PA) und kohlefaserverstärkte Kunststoffe. Die aktive Kammerheizung der zweiten Generation regelt die Innenraumtemperatur auf bis zu 65°C, was Materialverzug bei großflächigen Bauteilen verhindert.Die CoreXY-Struktur basiert auf linearen Führungsschienen und ermöglicht Druckgeschwindigkeiten von bis zu 600 mm/s bei einer Beschleunigung von 20.000 mm/s². Das installierte Zero-Offset-System macht manuelle Einstellungen des Z-Abstands überflüssig. Sensoren erfassen die Höhe des Druckbetts und setzen den Nullpunkt automatisch, sodass der erste Layer ohne Benutzerinteraktion auf der PEI-Oberfläche haftet.Die geschlossene Bauweise des QIDI Q2 sichert stabile Temperaturen für technische Drucke.Warum der QIDI Q2 den Einstieg ins 3D-Drucken neu definiertDie Hardware kombiniert professionelle Features mit einer Bedienbarkeit, die bisher höherpreisigen Industriesystemen vorbehalten war. QIDI TECH setzt beim Q2 auf ein MET-zertifiziertes Sicherheitssystem. Diese Zertifizierung bestätigt die Einhaltung strenger elektrischer und mechanischer Sicherheitsnormen für den Einsatz in geschlossenen Räumen. Die integrierte 3-in-1 Luftfilterung neutralisiert während des Druckprozesses Dämpfe und Partikel durch Aktivkohle und HEPA-Filter.Der Direct Drive Extruder verfügt über ein Übersetzungsverhältnis von 9,5:1. Diese Kraftübertragung gewährleistet einen gleichmäßigen Materialfluss, auch bei hoher Geschwindigkeit. Eine 1080P AI-Kamera beobachtet den Druckvorgang in Echtzeit. Die Software erkennt Spaghetti-Bildung oder Ablösungen vom Druckbett und pausiert den Vorgang automatisch. Das spart Material und Zeit bei Fehlern.Multi-Color FähigkeitDurch die Kompatibilität mit der QIDI Box drucken Sie Objekte mit mehreren Farben oder Stützmaterialien. Das System steuert den Filamentwechsel automatisiert.Wartungsarme MechanikLineare Führungsschienen an der X- und Y-Achse reduzieren Vibrationen (Ghosting) und erfordern seltener Nachjustierungen als Rollensysteme.Technische Daten: QIDI Q2 vs. Q2C vs. ComboDie Q2-Serie teilt sich in verschiedene Ausführungen auf, die sich primär in der Heizleistung und der Ausstattung unterscheiden. Die folgende Tabelle zeigt die Differenzen zwischen dem Standardmodell, der Einstiegsvariante Q2C und der Multi-Color Combo.FeatureQIDI Q2QIDI Q2CQ2 ComboAktive KammerheizungJa (65°C)Nein (Passiv)Ja (65°C)Max. Hotend Temp.370°C300°C370°CMulti-Color BoxOptionalNicht unterstütztInklusiveAI-Kamera1080P AIStandard 720P1080P AILuftfilterung3-in-1 (MET)Aktivkohle3-in-1 (MET)Das Hochtemperatur-Hotend verarbeitet auch abrasive Filamente wie PPS CF.Drucke Hochleistungsmaterialien dank 370°C Hotend und aktiver BauraumheizungDie Verarbeitung von ABS, ASA oder PC erfordert stabile Umgebungstemperaturen. Kühlt das Material während des Drucks zu schnell ab, ziehen sich die Kunststoffschichten zusammen. Das Resultat ist Warping (Aufwölben der Ecken) oder Layer-Splitting (Risse zwischen den Schichten). Der QIDI Q2 eliminiert diese Probleme durch die aktive 65°C Kammerheizung. Diese hält den Bauraum auf einer konstanten Temperatur, was die Schichthaftung massiv verbessert.Das Hotend erreicht 370°C und nutzt eine Bimetall-Heatbreak. Diese Trennung verhindert, dass die Hitze in den Extruderbereich aufsteigt (Heat Creep). Die abnehmbare Bauplatte besteht aus Federstahl mit einer PEI-Beschichtung. Nach dem Abkühlen biegen Sie die Platte leicht, wodurch sich die fertigen Bauteile ohne Spachtel lösen. Das spart Zeit und schont die Oberfläche des Druckbetts.Maximale Sicherheit im Büro und KlassenzimmerEin zentraler Aspekt des QIDI Q2 ist die Eignung für professionelle und schulische Umgebungen. Die MET-Zertifizierung (Nationally Recognized Testing Laboratory) ist ein Nachweis für die Produktsicherheit nach nordamerikanischen und europäischen Standards. Sie bestätigt, dass das Gerät unter Last keine Brandgefahr darstellt und EMV-Richtlinien einhält. Das Metallgehäuse dient nicht nur der Stabilität, sondern schirmt auch Geräusche ab.Mit einem Schalldruckpegel von etwa 50 dB(A) im Standardbetrieb arbeitet die Maschine diskret im Hintergrund. Die 3-in-1 Luftfilterung ist fest im hinteren Bereich des Bauraums integriert. Sie saugt die Luft während des Drucks durch eine Kombination aus HEPA-Elementen und Aktivkohlepellets. Dies reduziert den Ausstoß von VOCs (flüchtige organische Verbindungen) beim Druck von Kunststoffen wie ABS oder ASA erheblich.Installation und Software-IntegrationDie Inbetriebnahme erfolgt in wenigen Schritten. Nach dem Auspacken und Entfernen der Transportsicherungen führt ein Assistent auf dem Touch-Display durch die Erstkalibrierung. Der QIDI Q2 nutzt eine angepasste Version von Klipper, einer leistungsstarken Firmware, die Berechnungen für die Kinematik beschleunigt. Die Anbindung erfolgt wahlweise über Wi-Fi, Ethernet oder USB-Stick.Als Slicer-Software empfiehlt sich QIDI Print oder der quelloffene OrcaSlicer. Beide Programme enthalten bereits vordefinierte Profile für den Q2, die auf die Kammerheizung und das Hotend optimiert sind. Die Input Shaping Technologie ist ab Werk kalibriert und minimiert mechanische Resonanzen bei hohen Geschwindigkeiten, was die Oberflächenqualität der Druckobjekte verbessert.Die aktive Heizung verhindert Materialverzug bei großen ABS-Bauteilen.Häufige Fragen zum QIDI Q2Was bedeutet Zero-Offset beim QIDI Q2?Das Zero-Offset-System nutzt induktive oder physische Sensoren, um den exakten Abstand zwischen Düsenspitze und Druckbett zu bestimmen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Druckern entfällt das manuelle Einstellen (Leveln) mit einem Blatt Papier. Das Gerät berechnet den Z-Versatz automatisch vor jedem Druckstart, was einen perfekten ersten Layer sicherstellt.Welche Filamente kann ich mit 370°C drucken?Neben Standardkunststoffen wie PLA, PETG und TPU verarbeitet der Q2 durch die hohe Temperatur Materialien wie PA12-CF (Carbon-Nylon), Ultra-PA, PC-ABS und PPS. Die Kombination aus 370°C am Hotend und 65°C in der Kammer ermöglicht die Herstellung von funktionalen Prototypen, die hohen mechanischen Belastungen standhalten.Wie oft muss der 3-in-1 Luftfilter gewechselt werden?Die Standzeit des Filters hängt von den verwendeten Materialien ab. Bei häufiger Verwendung von ABS oder ASA wird ein Austausch alle 3 bis 6 Monate empfohlen. Die Software des QIDI Q2 überwacht die Betriebsstunden und gibt einen Hinweis, wenn die Filterleistung nachlässt, um die MET-zertifizierte Sicherheit zu gewährleisten.Ist der QIDI Q2 für den Dauerbetrieb geeignet?Ja, die CoreXY-Struktur und die linearen Führungen sind auf hohe Laufzeiten ausgelegt. Die aktive Kühlung der Elektronikkomponenten und das robuste Ganzmetallgehäuse unterstützen den industriellen Einsatz. Die AI-Kamera sorgt zudem dafür, dass der Drucker bei Problemen im unbeaufsichtigten Betrieb sicher stoppt.
Auf einen Blick:Material: Polyamid 12 (PA12) mit Carbonfaser-VerstärkungHitzebeständigkeit: Formstabil bis zu 176 °CPräzision: Geringe Feuchtigkeitsaufnahme für hohe MaßhaltigkeitBelastbarkeit: Exzellente Schlagzähigkeit und AbriebfestigkeitGewicht: Geringe Dichte bei maximaler SteifigkeitInhalt: 1.000 g auf StandardspuleSUNLU PA12-CF Black für belastbare technische BauteileSUNLU PA12-CF Black ist ein carbonfaserverstärktes Polyamid-Filament, das speziell für industrielle Anwendungen und mechanisch beanspruchte Komponenten entwickelt wurde. Die Kombination aus PA12-Polymer und integrierten Carbonfasern erzeugt Bauteile mit hoher Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Eigengewicht. Dieses Material nimmt deutlich weniger Wasser auf als herkömmliches PA6-Nylon, was den Druckprozess stabilisiert und die mechanischen Eigenschaften des fertigen Objekts auch unter wechselnden Umgebungsbedingungen erhält.Thermische und mechanische Eigenschaften der Carbon-VerstärkungBauteile aus SUNLU PA12-CF Black halten Temperaturen von bis zu 176 °C stand, ohne ihre Form zu verlieren. Die Carbonfasern wirken dabei als strukturelle Stützen, die das Warping während des Drucks minimieren und die Schlagzähigkeit erhöhen. Im Vergleich zu unverstärktem Nylon weist diese Variante eine höhere Zugfestigkeit auf. Die hohe Abriebfestigkeit macht das Material zur ersten Wahl für bewegliche Teile, die ständiger Reibung ausgesetzt sind.Druck-Guide und Hardware-AnforderungenDie Verarbeitung von carbonfaserverstärkten Filamenten stellt spezifische Anforderungen an die Hardware Ihres 3D-Druckers. Da Carbonfasern hochgradig abrasiv wirken, ist die Verwendung einer gehärteten Stahldüse zwingend erforderlich. Herkömmliche Messingdüsen würden bereits nach kurzer Zeit verschleißen und das Druckbild negativ beeinflussen. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich ein Düsendurchmesser von mindestens 0,4 mm.ParameterEmpfehlungDrucktemperatur260 - 280 °CHeizbetttemperatur60 - 70 °CDruckgeschwindigkeit60 - 100 mm/sTrocknung (empfohlen)80 °C für 12 StundenEine gründliche Trocknung ist entscheidend für die Oberflächenqualität. Lagern Sie das SUNLU PA12-CF Black idealerweise in einer Trockenbox während des Druckvorgangs. Zur Verbesserung der Betthaftung sollten Sie auf spezielle Haftvermittler wie Magigoo PA oder PVA-basierte Klebestifte zurückgreifen, um Ablösungen an den Ecken (Warping) zu verhindern.Einsatzbereiche in Industrie und ModellbauDas Leistungsprofil von SUNLU PA12-CF Black deckt anspruchsvolle Szenarien ab. Im Automobilsektor wird es für Halterungen und Gehäuse im Motorraum genutzt, die chemischen Einflüssen und Hitze widerstehen müssen. Im RC-Modellbau profitieren Drohnenrahmen und Fahrwerksteile von der Kombination aus Steifigkeit und geringem Gewicht. Auch die Fertigung von funktionalen Zahnrädern und Hebeln ist aufgrund der geringen Reibungswerte und hohen Standzeit möglich.Warum ist SUNLU PA12-CF Black für technische Prototypen geeignet?Dieses Filament schließt die Lücke zwischen Standardkunststoffen und teuren Industriematerialien. Es ermöglicht die Herstellung von Endanwendungsteilen direkt auf dem Desktop-3D-Drucker. Die matte Oberfläche kaschiert Layer-Linien effektiv und sorgt für ein professionelles Finish der Druckobjekte.Häufige Fragen zu SUNLU PA12-CF BlackBenötige ich einen geschlossenen Bauraum für PA12-CF?Ein geschlossener Bauraum ist vorteilhaft, um eine konstante Umgebungstemperatur zu halten und Zugluft zu vermeiden. SUNLU PA12-CF Black neigt zwar weniger zu Warping als reines Nylon, profitiert aber dennoch von einer stabilen Temperatur zur Vermeidung von Spannungen im Material.Kann ich SUNLU PA12-CF mit einer Messingdüse drucken?Davon wird abgeraten. Die Carbonfasern im SUNLU PA12-CF Black wirken wie Schleifmittel. Eine Messingdüse würde innerhalb kürzester Zeit im Durchmesser wachsen, was zu unkontrollierter Extrusion führt. Nutzen Sie stattdessen eine gehärtete Stahldüse.Wie lagere ich das Filament nach dem Anbrechen?Polyamide sind hygroskopisch. Lagern Sie die Spule stets in einem luftdichten Beutel mit Trockenmittel oder einer aktiven Trockenbox. Sollte das Material Feuchtigkeit gezogen haben, trocknen Sie es bei 80 °C für ca. 12 Stunden vor dem nächsten Einsatz.
Auf einen Blick: Materialbasis: Kohlefaserverstärktes Polylactid (PLA-CF)Oberfläche: Mattes Finish zur Kaschierung von Layer-LinesMechanik: Hohe Biegefestigkeit bei geringem EigengewichtVerarbeitung: Drucktemperatur 215 - 245 °C, geringes Warping-RisikoAnwendung: Strukturbauteile, Drohnenrahmen und GehäuseKompatibilität: Offene Systeme mit 1,75 mm VorschubSUNLU PLA Carbon Fiber Black für technische BauteileDas SUNLU PLA Carbon Fiber Black Filament kombiniert die einfache Verarbeitbarkeit von Standard-PLA mit der mechanischen Festigkeit von Kohlefasern. Dieses Material eignet sich für Anwender, die Bauteile mit hoher Steifigkeit und einer ansprechenden Ästhetik fertigen. SUNLU PLA Carbon Fiber Black ist ein thermoplastisches Verbundmaterial, das aus einer PLA-Matrix und eingebetteten Kohlefasern besteht. Durch die Verstärkung verhält sich das Material im Vergleich zu herkömmlichem PLA deutlich formstabiler unter mechanischer Last.Die Materialdichte liegt bei etwa 1,24 g/cm³, was Bauteile mit einem vorteilhaften Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ermöglicht. Das matte Oberflächenfinish sorgt dafür, dass Schichtübergänge optisch in den Hintergrund treten. Anwender erzielen dadurch eine professionelle Optik, die an spritzgegossene Teile erinnert.48 MPaZugfestigkeit82 MPaBiegefestigkeit58 °CHDT (0.45MPa)Wichtige Hardware-Anforderungen und VerschleißschutzKohlefasern sind hochgradig abrasiv (schleifend). Beim Druck von SUNLU PLA Carbon Fiber Black wirkt das Material wie eine Feile auf die Düseninnenwand. Die Verwendung einer Düse aus gehärtetem Stahl oder Wolframcarbid ist zwingend erforderlich. Herkömmliche Messingdüsen verschleißen bereits nach wenigen hundert Gramm Material, was zu inkonsistenter Extrusion und Maßabweichungen führt.Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich ein Düsendurchmesser von mindestens 0,4 mm. Kleinere Durchmesser erhöhen das Risiko von Verstopfungen (Clogging) durch die enthaltenen Faserstücke. Ein Direktextruder-System erleichtert die Förderung, jedoch ist das Filament auch auf Bowden-Systemen bei reduzierter Geschwindigkeit gut einsetzbar.Trocknung und fachgerechte LagerungObwohl PLA weniger hygroskopisch ist als Nylon, beeinflusst Feuchtigkeit die Druckqualität von CF-Varianten spürbar. Feuchtes Filament führt zu Stringing (Fadenbildung) und einer verminderten Schichthaftung. Eine Trocknung bei 50 °C für eine Dauer von 3 bis 6 Stunden stellt die Materialeigenschaften wieder her. Lagern Sie die Spule nach dem Gebrauch in einem vakuumversiegelten Beutel mit Trockenmittel (Silica-Gel), um die relative Luftfeuchtigkeit unter 20 % zu halten.Wie unterscheidet sich SUNLU PLA Carbon Fiber von Standard-PLA?Durch den Kohlefaseranteil reduziert das Material den Verzug (Warping) während des Abkühlprozesses im Vergleich zu reinem PLA. Die Fasern wirken wie ein inneres Gerüst, das die thermische Schrumpfung begrenzt. Während Standard-PLA eine höhere Bruchdehnung aufweist und sich eher plastisch verformt, zeigt SUNLU PLA Carbon Fiber eine signifikant höhere Steifigkeit (E-Modul). Es bricht bei Überlastung eher spröde, anstatt sich zu verbiegen.Ist eine spezielle Druckplatte erforderlich?SUNLU PLA Carbon Fiber Black haftet hervorragend auf PEI-beschichteten Federstahlplatten oder Glasbetten. Eine Heizbetttemperatur von 50 - 60 °C ist ausreichend. Bei großflächigen Bauteilen kann ein dünner Auftrag von Adhäsionsmittel die Haftung zusätzlich sichern.Welche Druckgeschwindigkeit ist optimal?Das Material erlaubt Geschwindigkeiten zwischen 50 und 200 mm/s. Für maximale strukturelle Integrität und beste Oberflächengüte sind Werte um 60 - 100 mm/s empfehlenswert. Höhere Temperaturen am oberen Ende des Spektrums (240 °C) unterstützen den Materialfluss bei schnellen Druckvorgängen.Eignet sich das Filament für den Außeneinsatz?Da die Basis PLA ist, liegt die Wärmeformbeständigkeit bei ca. 55-60 °C. Für Anwendungen in Umgebungen mit direkter intensiver Sonneneinstrahlung oder hohen Umgebungstemperaturen (z.B. KFZ-Innenraum) sollte auf PETG-CF oder ASA-CF ausgewichen werden.
Auf einen BlickDas Prusa CORE One L zu Prusa CORE One L+ Upgrade Kit ist ein funktionales Nachrüstset zur Steigerung der mechanischen Präzision und Prozesssicherheit. Es optimiert den COREXY-Antrieb durch GT1.5-Riemen und automatisiert die Düsenreinigung für eine fehlerfreie erste Druckschicht.Prusa CORE One L+ Upgrade Kit für höhere FertigungsstandardsDas Prusa CORE One L+ Upgrade Kit ist eine gezielte Erweiterung für den Prusa CORE One L 3D-Drucker. Dieses Set transformiert die Basisvariante in die L+ Spezifikation, die auf gesteigerte Oberflächenqualität und reduzierte Wartungsintervalle ausgelegt ist. Die Modifikation setzt an den kritischen Stellen des COREXY-Bewegungssystems an und integriert eine hardwarebasierte Lösung zur Düsenreinigung. Durch den Einsatz des Kits erreichen Nutzer eine höhere Reproduzierbarkeit bei technischen Filamenten wie ASA, PC oder PA-CF.GT1.5-Riemensystem: Reduziert Geisterbilder und Artefakte durch feinere Teilung der Zähne.Düsenabstreifer: Integrierte Reinigungseinheit verhindert Filamentreste am Druckobjekt.Einfache Montage: Vorkonfektionierte Bauteile für eine schnelle Umrüstung des Druckers.Lieferumfang des Upgrade-SetsHochpräzise GT1.5-Antriebsriemen (passgenau zugeschnitten)Integrierte Düsenabstreifer-Baugruppe inkl. Montage-HalterungPassende Befestigungsschrauben und mechanische KleinteileZugang zur digitalen Installationsanleitung und Firmware-KonfigurationTechnische Vorteile: GT1.5-Riemen und DüsenabstreiferDer Wechsel von herkömmlichen Riemenprofilen auf das GT1.5-Profil ist eine fundamentale Verbesserung der Kinematik. Die engere Zahnteilung von 1,5 mm reduziert die mechanischen Vibrationen, die beim Übergang der Riemenzähne über die Zahnscheiben (Pulleys) entstehen. In der Praxis führt dies zu einer drastischen Reduktion von Vertical Fine Artifacts (VFA), also feinen vertikalen Mustern auf den Außenwänden der Druckstücke. Dies ist besonders bei hohen Druckgeschwindigkeiten im COREXY-System relevant.Der integrierte Düsenabstreifer löst ein häufiges Problem bei automatisierten Druckprozessen: Filament-Oozing. Vor dem Start des Mesh Bed Levelings und vor dem eigentlichen Druckbeginn fährt der Druckkopf über den Abstreifer. Reste von Filament, die aus der Düse ausgetreten sind, werden mechanisch entfernt. Dies stellt sicher, dass keine Fremdkörper die Nivellierung verfälschen oder unschöne Klumpen in der ersten Schicht (First Layer) hinterlassen. Die Reinigung erfolgt vollautomatisch über den G-Code des Start-Skripts.Mechanische Spezifikationen und KompatibilitätDas Upgrade-Kit ist exklusiv für den Prusa CORE One L konzipiert. Aufgrund der spezifischen Längen der Riemen und der Bauform des Gehäuses ist es nicht mit anderen Modellen wie dem MK3S+, MK4 oder dem Prusa XL kompatibel. Der Bauraum von 300×300×330 mm bleibt durch das Upgrade vollständig erhalten, da die Komponenten platzsparend in die vorhandene Architektur integriert werden.MerkmalDetailsRiemen-TypGT1.5 (1,5 mm Pitch)ReinigungssystemMechanischer Abstreifer (Nozzle Scraper)KompatibilitätPrusa CORE One LMaterialunterstützungPLA, PETG, ASA, ABS, PC, PA, FlexSchritt-für-Schritt Einbauanleitung für das L+ UpgradeDie Montage des Nachrüstsatzes erfordert ca. 60 bis 90 Minuten Zeit und grundlegendes Werkzeug, das üblicherweise dem Drucker beiliegt. Folgen Sie diesen Schritten für eine erfolgreiche Installation:1. Vorbereitung und Demontage der alten RiemenSchalten Sie den Drucker aus und trennen Sie ihn vom Stromnetz. Lockern Sie die Riemenspanner an der Rückseite des Gehäuses. Entfernen Sie die alten Riemen vorsichtig aus den Halterungen am Druckkopf (X-Carriage) und von den Motoren-Pulleys.2. Einzug der neuen GT1.5-RiemenFühren Sie die neuen GT1.5-Riemen gemäß dem COREXY-Pfad ein. Achten Sie darauf, dass die Zähne korrekt in die Pulleys greifen. Befestigen Sie die Enden wieder am Druckkopf. Die Riemenspannung sollte gleichmäßig sein, um einen präzisen Lauf zu garantieren.3. Montage des DüsenabstreifersDer Abstreifer wird an der vorgesehenen Position am hinteren Teil des Druckbetts oder des Rahmens montiert (je nach Revisionsstand). Nutzen Sie die mitgelieferten M3-Schrauben, um die Halterung zu fixieren. Stellen Sie sicher, dass die Höhe so justiert ist, dass die Düsenspitze den Abstreifer berührt, ohne den Heizblock zu beschädigen.4. Firmware-Update und KalibrierungNach dem mechanischen Umbau müssen die Schritte pro Millimeter (Steps/mm) in der Firmware angepasst werden, da GT1.5 eine andere Teilung als Standardriemen aufweist. Laden Sie die aktuelle L+ Firmware von der Prusa-Website herunter und führen Sie den Selbsttest sowie die XYZ-Kalibrierung erneut durch.Vorher-Nachher-Vergleich: Warum sich das L+ Upgrade lohntIn der additiven Fertigung entscheiden Nuancen über die Qualität technischer Bauteile. Das Upgrade wirkt sich direkt auf zwei Hauptaspekte aus: visuelle Perfektion und Maßhaltigkeit.ProblemstellungStandard CORE One LMit L+ UpgradeOberflächen-Artefakte (VFA)Sichtbar bei 2mm Pitch RiemenMinimiert durch 1,5mm PitchFilamentreste am StartManuelle Reinigung nötigAutomatisch durch ScraperErste Schicht (Haftung)Risiko durch Düsen-RückständeKonstant hohe PräzisionWartungsaufwandHöher (Düse putzen)Reduziert durch AutomatisierungBesonders bei Materialien, die zum Nachtropfen neigen (z.B. PETG), verhindert der Abstreifer, dass verbrannte Filamentreste in die Struktur des Modells eingearbeitet werden. Das Ergebnis sind sauberere Übergänge und eine höhere Erfolgsquote bei langen Druckjobs über 24 Stunden.Häufige Fragen zum CORE One L+ Upgrade (FAQ)Muss ich den Slicer nach dem Upgrade umstellen?Ja, nach der Installation müssen Sie im PrusaSlicer das Druckerprofil für den Prusa CORE One L+ auswählen. Dieses Profil enthält den modifizierten Start-G-Code, der den Düsenabstreifer ansteuert, sowie optimierte Beschleunigungswerte für die GT1.5-Riemen.Kann ich das Upgrade wieder rückgängig machen?Der Umbau ist vollständig reversibel. Da keine permanenten Änderungen am Rahmen oder der Elektronik (kein Löten) vorgenommen werden, können Sie die Standard-Komponenten jederzeit wieder montieren und die Standard-Firmware flashen.Wie lange hält der Düsenabstreifer?Das Abstreifer-Element ist ein Verschleißteil, hält jedoch bei normalem Betrieb mehrere hundert Druckstunden. Er ist so konstruiert, dass er die Düse effektiv reinigt, ohne die Beschichtung (z.B. bei gehärteten Stahldüsen) anzugreifen. Ersatz-Abstreifer-Gummis sind separat erhältlich.Ist das Kit mit dem HT HOTEND Upgrade kompatibel?Ja, das L+ Upgrade kann problemlos mit dem High-Temperature (HT) Hotend kombiniert werden. Gerade beim Druck von Hochleistungskunststoffen bei bis zu 400°C ist eine saubere Düse essentiell für die Bauteilfestigkeit.
Creality Universal KlebestiftDer Creality Klebestift Universal ist ein technischer Haftvermittler für das Druckbett von FDM-3D-Druckern. Diese Klebemasse basiert auf Polyvinylpyrrolidon (PVP), einem wasserlöslichen Polymer, das speziell für die thermischen Anforderungen im 3D-Druck formuliert wurde. Der Stift erzeugt eine mikrostrukturelle Grenzschicht zwischen der Bauplatte und dem extrudierten Filament.Die Adhäsionskraft dieses Klebers wirkt bei hohen Temperaturen stabil und verhindert das vorzeitige Ablösen von Bauteilecken. Da der Kleber ungiftig und nahezu geruchsneutral ist, eignet er sich für den Einsatz in geschlossenen Räumen und Werkstätten. Im Gegensatz zu Sprühklebern bleibt der Auftrag lokal auf die Druckfläche begrenzt, wodurch Mechanik und Lüfter des Druckers vor klebrigem Nebel geschützt werden.Vorteile des PVP-HaftmittelsEffektive Reduktion von Warping-EffektenVerbesserte Haftung auf glatten OberflächenEinfache Dosierung durch StiftformLeichte Bauteilentnahme nach dem AbkühlenTechnische SicherheitLösungsmittelfrei und sicher in der HandhabungTrocknet in der luftdichten Hülse nicht ausKompatibel mit beheizten Druckbetten bis 110 °CKeine chemischen Dämpfe beim ErhitzenSchritt-für-Schritt: Richtiges Auftragen auf das DruckbettDie korrekte Applikation entscheidet über die Stärke der Haftung und die Oberflächenqualität der Unterseite des Druckobjekts. Ein zu dicker Auftrag führt zu Unebenheiten, während ein zu dünner Auftrag bei großen ABS-Drucken versagen kann.1. Reinigung der Bauplatte: Entfernen Sie alte Klebereste, Staub oder Fettfinger mit Isopropanol oder warmem Seifenwasser. Die Oberfläche muss absolut trocken sein.2. Temperatur wählen: Tragen Sie den Creality Klebestift Universal bevorzugt auf das kalte oder leicht handwarme Druckbett (ca. 25-35 °C) auf. Bei einem zu heißen Bett trocknet der Kleber sofort an und lässt sich nicht mehr gleichmäßig verteilen.3. Auftragstechnik: Führen Sie den Stift in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen über den Bereich, der vom Modell eingenommen wird. Eine einzelne, dünne Schicht reicht in der Regel aus. Kreuzweise Bahnen (horizontal und vertikal) erhöhen die Zuverlässigkeit bei kritischen Materialien.4. Trocknung: Starten Sie das Aufheizen des Druckbetts auf die Zieltemperatur des Filaments. Der Kleber bildet beim Aufheizen einen matten, griffigen Film, der die chemische Bindung mit dem Kunststoff eingeht.Für welche Filamente und Oberflächen ist er geeignet?Der Creality Klebestift Universal zeigt seine Stärken vor allem auf glatten Oberflächen, die nativ eine geringe Haftung aufweisen. Insbesondere Borosilikatglas oder glatte PEI-Platten profitieren von der zusätzlichen Schicht.Filament-TypHaftung ohne KleberEmpfehlung Creality StickPLA / Silk PLAGut auf PEIOptional für KleinteilePETGSehr stark (Gefahr für Glas)Notwendig als TrennschichtABS / ASAGering (hohes Warping)Dringend empfohlenTPU (Flex)Extrem starkHilfreich zur AblösungNylon (PA)Sehr geringMehrlagig auftragenTipps gegen Warping: Wenn der Klebestift allein nicht reichtWarping entsteht durch interne Spannungen beim Abkühlen des Kunststoffs. Der Creality Klebestift Universal erhöht die Haltekraft, kann physikalische Gesetze bei falscher Druckkonfiguration jedoch nur begrenzt kompensieren. Wenn sich Ecken trotz Kleber anheben, prüfen Sie folgende Faktoren:Stellen Sie sicher, dass der Z-Offset korrekt kalibriert ist. Die erste Schicht muss leicht in den Klebefilm eingepresst werden, ohne die Düse zu verstopfen. Ein zu großer Abstand neutralisiert die Wirkung des Haftvermittlers. Vermeiden Sie zudem jegliche Zugluft durch offene Fenster oder Türen, da dies zu schlagartigem Abkühlen führt.Für anspruchsvolle Materialien wie ABS oder ASA ist ein geschlossener Bauraum essenziell. Der Klebestift fungiert hier als Ankerpunkt, während die Umgebungstemperatur die Spannungen im Material reduziert. Bei großflächigen Objekten kann zudem ein Brim (zusätzliche Randlinien) in der Slicer-Software den Hebelarm der Schrumpfung verringern.Reinigung: So wird die Druckplatte wieder rückstandsfrei sauberDa die Basis des Creality Klebestifts wasserlöslich ist, gestaltet sich die Reinigung unkompliziert. Es werden keine aggressiven Lösungsmittel wie Aceton benötigt, welche die Oberfläche der Bauplatte angreifen könnten.Nachdem die Druckplatte auf Raumtemperatur abgekühlt ist, lassen sich die meisten Reste durch einfaches Abwischen mit einem feuchten Tuch entfernen. Bei dickeren Krusten empfiehlt es sich, die Platte unter warmem fließendem Wasser abzuspülen. Ein weicher Schwamm hilft, den PVP-Film vollständig aufzulösen. Trocknen Sie die Platte anschließend gründlich ab, um Korrosion bei Federstahlplatten zu vermeiden.Unsere Praxiserfahrungen (Testbericht Filamentkontor)Im Test zeigt der Creality Klebestift Universal eine konsistente Leistung über verschiedene Druckbetttemperaturen hinweg. Besonders bei Glasbetten verhindert er das gefürchtete "Ausbrechen" von Glasstücken bei PETG-Drucken, da er als kontrollierte Trennschicht fungiert. Im Vergleich zu flüssigen Haftmitteln wie 3DLAC ist der Auftrag des Stifts dicker, was bei unebenen Betten kleine Defizite ausgleichen kann.Im direkten Vergleich zu Magigoo bietet der Creality Stick eine kosteneffiziente Lösung für den täglichen Bedarf. Während Spezialkleber oft nur für einen Materialtyp optimiert sind, deckt dieser Stift das gesamte Spektrum von PLA bis Nylon zuverlässig ab. Die Ergiebigkeit von 21 g reicht bei normaler Nutzung für mehrere hundert Druckstunden.Häufige Fragen (FAQ)Kann der Kleber mehrfach verwendet werden?Ja, solange der Film sauber und staubfrei bleibt, kann er für zwei bis drei aufeinanderfolgende Drucke genutzt werden. Wir empfehlen jedoch, bei großen oder kritischen Bauteilen die Fläche kurz mit einem feuchten Tuch zu reaktivieren oder eine hauchdünne neue Schicht aufzutragen.Hinterlässt der Stift Spuren am Modell?Auf der Unterseite des Objekts entsteht ein leicht matter Abglanz. Diese hauchdünne Kleberschicht kann nach dem Druck einfach mit Wasser vom Bauteil abgewaschen werden, ohne die Maßhaltigkeit oder Optik zu beeinträchtigen.Ist der Klebestift für strukturierte PEI-Platten geeignet?Auf strukturierten Platten ist ein Klebestift meist nicht notwendig, da die mechanische Verzahnung ausreicht. Bei sehr starken Schrumpfneigungen (z.B. Nylon) kann er jedoch auch hier als zusätzliche Sicherheit eingesetzt werden, erfordert dann aber eine gründlichere Reinigung der Poren.
Creality High-Speed M6 Nozzle für Ender 5Die Creality High-speed M6 Nozzle (30072) ist eine Messing-Präzisionsdüse, die für Anwendungen mit hohen Druckgeschwindigkeiten entwickelt wurde. Durch eine verlängerte Schmelzzone gewährleistet sie eine konstante Materialzufuhr und eine gleichmäßige Extrusion bei erhöhtem Durchsatz. Die glatte Oberflächenbeschaffenheit im Inneren der Düse minimiert Reibung und verbessert den Materialfluss von 1,75 mm Filamenten.Optimiert für High-Speed-PrintingMaterial: Hochwertiges MessingPräzise 0,4 mm BohrungStandardisiertes M6-GewindeKompatibilitätCreality Ender-3 V3 SECreality Ender-5 S1Creality Ender-7
Auf einen Blick: KRAFTPROTZ 3D-Druck KleberMaterialbasis: Hochviskoses Cyanacrylat-Gel (50 g)Kompatibilität: PLA, ABS, PETG, TPU, ASA, Carbon, NylonBesonderheit: Tropffreie Gelformel für vertikale AnwendungenTemperaturbereich: Beständig von -40 °C bis +110 °CVerschluss: Innovative Anti-Austrocknungs-Spitze mit integrierter StahlnadelWarum ein spezieller 3D-Druck-Kleber für Maker unverzichtbar istDie additive Fertigung erzeugt Bauteile mit spezifischen Oberflächenstrukturen, die herkömmliche Haushaltskleber vor Herausforderungen stellen. Der KRAFTPROTZ Sekundenkleber 3D Druck Gel 50 g adressiert die kapillare Wirkung von FDM-Drucken (Fused Deposition Modeling). Während dünnflüssige Klebstoffe oft unkontrolliert in die Schichtstrukturen (Layer Lines) einsaugen, verbleibt dieses spaltfüllende Gel exakt an der vorgesehenen Kontaktstelle. Dies verhindert, dass der Klebstoff das Gefüge des Bauteils schwächt oder unschöne Flecken auf der Sichtseite hinterlässt.Ein entscheidender Faktor bei 3D-Drucken ist die thermische Belastung. Viele Kunststoffe wie PLA verformen sich bereits ab 60 °C. Der KRAFTPROTZ Klebstoff behält seine Integrität bis zu einer Temperatur von 110 °C bei. Dies ist besonders wichtig für Funktionsteile im Motorraum, bei RC-Modellen oder Gehäusen für Elektronikkomponenten, die im Betrieb Eigenwärme entwickeln. Die chemische Zusammensetzung sorgt dafür, dass die Polymerketten des Klebstoffs eine tätige Verbindung mit den Thermoplasten eingehen, ohne das Material zu zersetzen.KRAFTPROTZ 50g Gel im Fokus: Leistung für ProfisDie Gebindegröße von 50 g stellt im Vergleich zu Standardtuben einen signifikanten wirtschaftlichen Vorteil dar. In Maker-Spaces oder bei der industriellen Prototypenfertigung fällt täglich ein hohes Klebeaufkommen an. KRAFTPROTZ liefert hier eine Menge, die etwa dem fünffachen Inhalt marktüblicher Kleber entspricht. Durch die thixotrope Gel-Eigenschaft lässt sich die Dosierung dennoch präzise steuern. Das Gel fließt erst bei mechanischem Druck auf die Flasche, was ein punktgenaues Auftragen selbst auf filigranen Stützstrukturen erlaubt.PLA & Holz-PLASichere Verbindung ohne Materialverzug bei organischen Filamenten.PETG & ABSHohe Schlagfestigkeit für mechanisch beanspruchte Funktionsteile.TPU (Flex)Bleibt nach der Aushärtung bedingt flexibel und reißfest.Anleitung: PLA, PETG und ABS richtig und sicher klebenDie Vorbereitung der Oberfläche bestimmt die Endfestigkeit der Klebenaht. 3D-Drucke weisen oft Rückstände von Trennmitteln auf dem Druckbett oder Hautfette durch die Handhabung auf. Reinigen Sie die Klebeflächen vorab mit Isopropanol (99,9 %). Bei sehr glatten Oberflächen, wie sie auf einer Glasplatte oder PEI-Folie entstehen, empfiehlt sich ein leichtes Anrauen mit 400er Schleifpapier, um die mechanische Verankerung des Gels zu erhöhen.Tragen Sie den KRAFTPROTZ Sekundenkleber einseitig und sparsam auf. Da es sich um ein Gel handelt, können Sie kleine Höhenunterschiede in der Layer-Struktur von bis zu 0,2 mm ausgleichen. Fügen Sie die Teile zusammen und halten Sie den Druck für etwa 10 bis 30 Sekunden aufrecht. Die vollständige Durchhärtung ist nach 24 Stunden erreicht. Achten Sie bei ABS-Drucken darauf, dass keine Lösungsmittelreaktion die Oberfläche stumpf werden lässt – das KRAFTPROTZ Gel ist hier besonders materialschonend formuliert.Gel vs. Flüssig: Welche Viskosität für welches Projekt?Die Wahl der Viskosität entscheidet über Erfolg oder Misserfolg Ihres Projekts. Flüssige Klebstoffe haben eine hohe Kriechfähigkeit und eignen sich für Passungen, die bereits fixiert sind. Das KRAFTPROTZ Gel hingegen spielt seine Stärken aus, wenn Bauteile erst positioniert werden müssen. Es läuft nicht weg, selbst wenn Sie an senkrechten Flächen oder über Kopf arbeiten. Dies ist ideal für große Skulpturen oder mehrteilige Cosplay-Rüstungen, bei denen Präzision Vorrang vor Schnelligkeit hat.AnwendungKRAFTPROTZ GelDünnflüssig (Standard)Vertikale KlebestellenSehr gut (tropffrei)Nicht geeignetSpaltfüllungBis 0,2 mmKeinePoröse MaterialienOptimal (bleibt oben)Zieht tief einHäufige Fehler vermeiden: Weißschleier und DosierungDer berüchtigte Weißschleier, auch Blooming-Effekt genannt, entsteht durch verdampfende Cyanacrylat-Moleküle, die mit der Luftfeuchtigkeit reagieren und sich auf dem Bauteil absetzen. Um dies beim KRAFTPROTZ 3D Druck Gel zu minimieren, sollten Sie in gut belüfteten Räumen arbeiten und nicht zu viel Klebstoff verwenden. Je dicker die Schicht, desto länger die offene Zeit und desto höher das Risiko für Ausgasungen. Ein Ventilator, der die Luft über die Klebestelle bewegt, verhindert die Ablagerung der Partikel effektiv.Ein weiterer Fehler ist das gewaltsame Öffnen verklebter Spitzen. Die KRAFTPROTZ 50 g Flasche verfügt über eine Anti-Austrocknungs-Nadel im Deckel. Diese Stahlnadel sticht bei jedem Verschließen den Dosierkanal frei. Sollte die Spitze dennoch einmal verkrusten, schneiden Sie diese nicht sofort ab. Legen Sie die Flasche kurz in warmes Wasser, um das Gel zu lockern. Die Nutzung von Aktivator-Sprays kann die Aushärtung beschleunigen, erhöht jedoch die Sprödigkeit der Naht – verwenden Sie Aktivatoren daher nur, wenn die Passgenauigkeit gering ist.Was tun, wenn die Dosierspitze festsitzt?Sollte die Verschlusskappe trotz der Schutznadel festsitzen, liegt dies meist an Klebstoffresten im Gewinde. Lagern Sie den KRAFTPROTZ Sekundenkleber stets aufrecht an einem kühlen, dunklen Ort (idealerweise im Kühlschrank bei ca. 5 °C, jedoch vor Kindern gesichert). Die hohe Lagerstabilität der 50-g-Einheit bleibt nur erhalten, wenn der Flaschenhals nach der Benutzung mit einem fusselfreien Tuch gereinigt wird. Die Stahlnadel sorgt dafür, dass der Luftabschluss gewährleistet ist und das Gel nicht im Inneren der Flasche polymerisiert.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Klebt der KRAFTPROTZ Kleber auch flexible Filamente wie TPU?Ja, das Gel eignet sich für TPU. Während klassische Sekundenkleber oft glashart und spröde werden, behält das KRAFTPROTZ 3D Druck Gel eine gewisse Restelastizität bei. Es ist ideal, um TPU-Teile mit härteren Materialien wie PLA oder PETG zu verbinden, etwa bei Reifen für Modellautos oder flexiblen Dichtungen.Ist der Kleber nach der Aushärtung wasserfest?Der Klebstoff ist nach vollständiger Polymerisation (24h) wasserfest und beständig gegen viele Öle. Er kann problemlos für Bauteile im Außenbereich oder für wasserführende Prototypen (ohne Trinkwasserzulassung) verwendet werden. Die UV-Beständigkeit sorgt dafür, dass die Klebestelle unter Sonneneinstrahlung nicht vergilbt oder versprödet.Wie entferne ich Klebereste von meinem 3D-Druck?Frisches Gel lässt sich mit einem in Aceton getränkten Tuch entfernen, sofern das Grundmaterial (wie PLA oder PETG) acetonbeständig ist (Achtung: ABS löst sich in Aceton auf!). Ausgehärteter Klebstoff muss mechanisch durch Schleifen abgetragen werden. Aufgrund der hohen Transparenz des Gels sind kleine Überstände jedoch oft kaum sichtbar.
Creatbot D600 Pro3 HS / D1000 Pro HS Hotend
Das Creatbot Hotend für D600 Pro3 HS und D1000 Pro HS ist für den zuverlässigen und präzisen 3D-Druck mit leistungsstarken Creatbot-Drucksystemen ausgelegt. Die robuste Konstruktion ermöglicht eine stabile Filamentzufuhr und eine gleichmäßige Materialerwärmung – ideal für anspruchsvolle industrielle und professionelle Anwendungen.
Dank der für den High-Speed-Druck ausgelegten Bauweise unterstützt das Hotend hohe Druckgeschwindigkeiten bei gleichzeitig konstanter Extrusion. Es eignet sich besonders für den Einsatz mit technischen und anspruchsvollen Filamenten, die eine kontrollierte und zuverlässige Verarbeitung erfordern.
Vorteile auf einen Blick
Geeignet für Creatbot D600 Pro3 HS und D1000 Pro HS
Für professionelle und industrielle 3D-Druckanwendungen
Optimiert für hohe Druckgeschwindigkeiten
Robuste und langlebige Ausführung
Gleichmäßige und zuverlässige Filamentextrusion
Ideal als Ersatz- oder Austauschteil für das vorhandene Hotend
Kompatibilität
Dieses Hotend ist speziell für die Creatbot D600 Pro3 HS und Creatbot D1000 Pro HS Drucker vorgesehen.
Hinweis: Bitte vergleichen Sie vor der Bestellung die vorhandene Hotend-Ausführung und die technischen Spezifikationen Ihres Druckers, um die Kompatibilität sicherzustellen.
QIDI Max4: Kurz-ZusammenfassungBauraum: 390 x 390 x 340 mmGeschwindigkeit: Bis zu 800 mm/s (Beschleunigung 20.000 mm/s²)Thermik: 370 °C Düse / 65 °C aktive KammerheizungFeatures: KI-Kamera, QIDI Box Kompatibilität, Klipper-FirmwareMaterial: PLA, ABS, PA-CF bis hin zu PPS-CFGroßformatiger 3D-Druck mit aktiver TemperatursteuerungDer QIDI Max4 ist ein industrieller FDM-3D-Drucker (Fused Deposition Modeling), der für die Verarbeitung technischer Kunststoffe im großen Maßstab entwickelt wurde. Mit einem effektiven Bauvolumen von 390 x 390 x 340 mm bietet die Maschine ausreichend Kapazität für Funktionsteile, Prototypen und Serienfertigungen. Das System basiert auf einer stabilen CoreXY-Kinematik, die hohe Druckgeschwindigkeiten von bis zu 800 mm/s bei gleichbleibender Präzision ermöglicht.Der QIDI Max4 bietet eine geschlossene Bauweise für stabiles Temperaturmanagement.Die mechanische Basis bildet ein verstärkter Rahmen mit einer 2 mm Z-Achsen-Gewindespindel. Diese ist mit einer Anti-Backlash-Mutter ausgestattet, was Z-Zittern und Layer-Shiftings bei schweren Bauteilen verhindert. Das 390 x 390 mm große Heizbett verteilt die Wärme über die gesamte Fläche gleichmäßig, wodurch thermische Spannungen in der ersten Schicht minimiert werden.Aktive Kammerheizung der 3. Generation und Airflow-KontrolleEin entscheidendes Merkmal des QIDI Max4 ist die aktive Kammerheizung, die den Innenraum auf bis zu 65 °C erwärmt. Diese Funktion ist essenziell für den Druck von Materialien wie ABS, ASA oder Polycarbonat, da sie das Warping (Aufwölben) durch langsame Abkühlung unterbindet. Im Gegensatz zu passiv beheizten Druckern hält dieses System die Temperatur konstant, unabhängig von der Umgebungstemperatur.Das integrierte aktive Kühlluft-Kontrollsystem reguliert den Luftstrom im Inneren. Ein leistungsstarker Lüfter mit Luftfilter sorgt dafür, dass Verstopfungen am Druckkopf durch Hitzestau (Heat Creep) vermieden werden. Gleichzeitig werden unangenehme Gerüche und Partikel beim Druck von technischen Filamenten reduziert. Sie steuern diese Parameter direkt über das Touch-Display oder die Slicer-Software.Das Heizsystem der 3. Generation sorgt für eine konstante Umgebungstemperatur von 65 °C.Hochtemperatur-Extruder für Carbon-KompositeDer Direktextruder des QIDI Max4 erreicht Temperaturen von bis zu 370 °C. Damit verarbeitet das Gerät nicht nur Standard-Filamente, sondern auch Hochleistungskunststoffe wie PPS-CF (Polyphenylensulfid mit Kohlefaser) oder PA12-CF. Die gehärtete Stahldüse ist ab Werk auf die abrasiven Eigenschaften von Kohlefaser- und Glasfaser-Filamenten ausgelegt.Die Materialzuführung erfolgt über ein Getriebe mit hohem Drehmoment, das den Filamentfluss auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil hält. Dank der hohen Schmelzleistung der Hotend-Konstruktion bleibt die Extrusion bei 800 mm/s konsistent. Das System erkennt automatisch Filamentende oder Brüche und pausiert den Druckvorgang, um Materialverschwendung zu verhindern.Multicolor-Druck: So funktioniert die QIDI BoxDer QIDI Max4 ist mit der QIDI Box kompatibel, einem automatischen Materialsystem für den Mehrfarbendruck. Die QIDI Box ermöglicht den Zugriff auf bis zu vier verschiedene Filamentspulen gleichzeitig. Das System steuert den Materialwechsel während des Druckprozesses vollautomatisch. Die Software schneidet das Filament am Druckkopf, zieht es zurück und führt die neue Farbe zu.Neben dem optischen Vorteil von mehrfarbigen Modellen bietet die QIDI Box einen funktionalen Mehrwert: Sie dient als Trockenbox. Empfindliche Materialien wie Nylon (PA) oder PVA (wasserlösliches Supportmaterial) werden vor Luftfeuchtigkeit geschützt, was die Druckqualität massiv erhöht. Sie können komplexe Geometrien mit löslichen Stützstrukturen drucken, ohne Rückstände am Bauteil befürchten zu müssen.KI-Kamera und intelligente ÜberwachungIn der Frontpartie ist eine KI-Kamera integriert. Diese erfüllt zwei Aufgaben: die Fernüberwachung und die Fehlererkennung. Das System analysiert das Druckbild in Echtzeit und erkennt typische Probleme wie den "Spaghetti-Effekt" oder Ablösungen vom Druckbett. Bei einem erkannten Fehler sendet der Drucker eine Benachrichtigung an Ihr Smartphone oder Ihren PC und hält den Prozess an.Zusätzlich können Sie Zeitraffer-Aufnahmen Ihrer Projekte erstellen. Die Kamera ist direkt in das Klipper-Webinterface (Mainsail/Fluidd) eingebunden, sodass Sie vollen Zugriff auf alle Kameraparameter haben. Die Beleuchtung im Bauraum ist so positioniert, dass auch bei Nachtaufnahmen eine klare Sicht auf die Düse gewährleistet ist.Echtzeit-Überwachung und Fehleranalyse durch die integrierte KI-Einheit.Materialkompatibilität: Von PLA bis PPS-CFDie Kombination aus hoher Düsentemperatur, beheiztem Bauraum und gehärteten Komponenten macht den QIDI Max4 zu einem Allrounder. Hier eine Übersicht der Materialgruppen:Standard: PLA, PETG, TPU (Flexibel) – ideal für Designmodelle und einfache Halterungen.Technisch: ABS, ASA, PC, PA – für mechanisch belastbare Bauteile und UV-Beständigkeit.High-Performance: PA-CF, PET-CF, PPS-CF – kohlefaserverstärkte Polymere für industrielle Anwendungen, die Metall ersetzen können.Für jedes dieser Materialien liefert QIDI optimierte Profile für die hauseigene Slicer-Software mit. Diese Profile enthalten bereits die korrekten Einstellungen für den aktiven Bauraumlüfter und die Heizkurven der Kammer. Das spart Zeit bei der Kalibrierung neuer Filamentsorten.Vergleich: QIDI Max4 vs. Bambu Lab X1-Carbon / P1SEin Vergleich mit den Modellen von Bambu Lab zeigt die deutliche Positionierung des QIDI Max4 im semi-professionellen und industriellen Bereich. Während der Bambu Lab X1C (256 x 256 x 256 mm) für seine Benutzerfreundlichkeit bekannt ist, übertrifft der QIDI Max4 ihn beim Bauvolumen um fast das Vierfache.FeatureQIDI Max4Bambu Lab X1CBambu Lab P1SBauvolumen390 x 390 x 340 mm256 x 256 x 256 mm256 x 256 x 256 mmAktive KammerheizungJa (bis 65 °C)Nein (nur passiv)NeinMax. Düsentemperatur370 °C300 °C300 °CGeschwindigkeit800 mm/s500 mm/s500 mm/sDer QIDI Max4 ist die Wahl für Anwender, die große Bauteile aus ABS oder Nylon drucken müssen. Die Bambu Lab Geräte stoßen hier aufgrund der fehlenden aktiven Heizung und des kleineren Bauraums an ihre Grenzen. Zudem erlaubt das offene Klipper-System des QIDI Max4 tiefere Eingriffe in die Konfiguration, was Profis mehr Kontrolle gibt.Technische Mechanik: Z-Achse und Bett-NivellierungDie Präzision eines Großformatdruckers steht und fällt mit der Z-Achse. Beim QIDI Max4 wird eine 2 mm Steigung für die Gewindespindeln verwendet, was eine extrem feine Layer-Auflösung ermöglicht. Die Kopplung mit der Anti-Backlash-Mutter sorgt dafür, dass die Druckplatte auch bei plötzlichen Richtungswechseln oder hohem Gewicht nicht minimal absackt.Die Nivellierung erfolgt vollautomatisch über einen hochpräzisen Sensor, der die Neigung des Betts an über 30 Punkten vermisst. Eventuelle Unebenheiten der 390 mm großen Druckplatte werden durch die Software in Echtzeit ausgeglichen. Sie müssen keine manuellen Rädchen mehr justieren; das System kalibriert sich vor jedem Druckstart selbstständig.Software und KonnektivitätDer Drucker läuft auf Klipper-Firmware, die auf einem leistungsstarken 64-Bit-Prozessor installiert ist. Das bedeutet: Input Shaping und Pressure Advance sind Standard. Diese Technologien kompensieren Vibrationen, die bei 800 mm/s zwangsläufig entstehen würden. Das Ergebnis sind glatte Oberflächen ohne Ringing-Effekte.Die Anbindung erfolgt wahlweise über WLAN oder Ethernet. Über das Webinterface steuern Sie den Drucker von jedem Browser aus. Sie können G-Codes hochladen, die Temperaturen anpassen oder den Fortschritt über die Kamera beobachten. Der QIDI Max4 unterstützt zudem den Druck via USB-Stick für Umgebungen ohne Netzwerkzugriff.Das intuitive Touch-Display erlaubt schnellen Zugriff auf alle relevanten Druckeinstellungen.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Materialien kann der QIDI Max4 drucken?Dank der 370 °C Düse und der 65 °C Kammerheizung verarbeitet der QIDI Max4 fast alle gängigen Filamente. Dazu gehören PLA, PETG, TPU, ABS, ASA, PC, PA (Nylon) sowie spezialisierte Verbundstoffe wie PA-CF oder PPS-CF. Die gehärtete Düse ist speziell für abrasive Materialien ausgelegt.Wie wird die aktive Kammerheizung gesteuert?Die Kammerheizung wird direkt über den G-Code oder das Druckermenü geregelt. Sie können Zieltemperaturen bis 65 °C definieren. Das System schaltet das Heizelement automatisch zu, um die gewählte Temperatur während des gesamten Druckvorgangs stabil zu halten.Ist die QIDI Box für Multicolor im Lieferumfang enthalten?Die QIDI Box ist ein optionales Zubehörteil. Der QIDI Max4 ist jedoch hardwareseitig vollständig für den Anschluss vorbereitet. Mit der QIDI Box können Sie bis zu 4 Farben oder verschiedene Materialien (z. B. Support-Material) in einem Druckvorgang kombinieren.Wie erreicht der Drucker 800 mm/s ohne Qualitätsverlust?Dies wird durch die CoreXY-Struktur und die Klipper-Firmware mit Input Shaping erreicht. Die Firmware berechnet die Beschleunigung so, dass mechanische Vibrationen des Rahmens neutralisiert werden. Zudem liefert der Hochleistungs-Extruder genug Materialfluss, um diese Geschwindigkeiten zu bedienen.
Unisex Weiß Laborkittel ist eine funktionale Schutzkleidung aus einem strapazierfähigen Mischgewebe mit 35 % Baumwolle und 65 % Polyester. Das Material gewährleistet Atmungsaktivität und Langlebigkeit im täglichen Arbeitseinsatz. Ausgestattet mit praktischen Taschen und einer Knopfleiste bietet der Mantel Schutz vor Verschmutzungen im Labor- und Klinikalltag. Verstellbare Manschetten mit Knöpfen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Ärmel.Material: 35% Baumwolle, 65% PolyesterVerschluss: KnopfleisteTaschen: Seitentaschen und BrusttaschePflege: MaschinenwaschbarKompatibilität:Chemische und biologische LaboreinrichtungenMedizinische Arbeitsumgebungen und ArztpraxenNaturwissenschaftliches Studium und AusbildungIndustrielle Fertigungs- und ReinraumbereicheMarke: WaflyGrößentabelleS: Empfohlene Höhe: 165–170 cm / 65–67 Zoll, Gewicht 57,5–65 kg/127–143 lb; M: Empfohlene Höhe: 170-175 cm / 67-69 Zoll, Gewicht 65-72,5 kg/143-160 lb; L: Empfohlene Höhe: 175-180 cm / 69-71 Zoll, Gewicht 72,5-80 kg/160-176 lb; XL: Empfohlene Höhe: 180-185 cm / 71-73 Zoll, Gewicht 80-87,5 kg/176-193 lb; 2XL: Empfohlene Höhe: 185–190 cm / 73–75 Zoll, Gewicht 87,5–95 kg/193–209 lb
xTool F2 Ultra – 60W MOPA + 40W Diodenlaser Dual-Laser-Technologie für maximale Vielseitigkeit
Der xTool F2 Ultra kombiniert zwei leistungsstarke Lasertechnologien in einem kompakten Desktop-System. Der 60W MOPA-Laser wurde speziell für die präzise Bearbeitung von Metallen entwickelt, während der 40W Diodenlaser ideal für Holz, Leder, Acryl, Karton, Textilien und weitere nichtmetallische Materialien geeignet ist. Durch die Kombination beider Laser bietet der F2 Ultra eine außergewöhnliche Materialvielfalt und macht die Anschaffung mehrerer unterschiedlicher Lasersysteme überflüssig.
Zwei Laser – zahlreiche Möglichkeiten
60W MOPA-Laser: Ideal für Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing, Bronze, Gold und weitere Metalle. Geeignet für präzise Gravuren, Tiefengravuren, Reliefs und farbige Metallgravuren.
40W Diodenlaser: Optimal für Holz, Leder, Acryl, Karton, Textilien, Schiefer und andere nichtmetallische Materialien. Materialabhängige Schnittmöglichkeiten von bis zu 2 mm bei Metall, 20 mm bei Acryl und 23 mm bei Holz in mehreren Durchgängen.
Hohe Geschwindigkeit und präzise Ergebnisse
Mit einer maximalen Gravurgeschwindigkeit von bis zu 15.000 mm/s ermöglicht der xTool F2 Ultra eine schnelle und effiziente Bearbeitung. Das präzise Galvo-System sorgt dabei für eine stabile Strahlführung und detailreiche Ergebnisse auch bei anspruchsvollen Gravuren. Der Arbeitsbereich beträgt 220 × 220 mm und eignet sich damit hervorragend für kleine und mittelgroße Werkstücke.
Beeindruckende Farbgravuren auf Metall
Eine besondere Stärke des 60W MOPA-Lasers ist die Möglichkeit zur Farbgravur auf geeigneten Metallen wie Edelstahl und Titan. Durch die präzise Steuerung von Pulsbreite und Frequenz lassen sich unterschiedliche Farbtöne, Farbverläufe und spezielle optische Effekte erzeugen. Mit den entsprechenden Parametern sind über 100 verschiedene Farbtöne auf geeigneten Metalloberflächen möglich. Die Software xTool Creative Space (XCS) unterstützt dabei mit voreingestellten Parametern und ermöglicht eine komfortable Anpassung der Einstellungen.
Präzise Tiefen- und 3D-Gravuren
Der leistungsstarke MOPA-Laser ermöglicht nicht nur klassische Oberflächengravuren. Auch Tiefengravuren, Reliefs und 3D-Effekte lassen sich realisieren. Die einstellbare Pulsbreite und Frequenz bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Feinabstimmung und ermöglichen eine präzise Bearbeitung unterschiedlichster Metalloberflächen. Auch Rundgravuren sind mit entsprechendem optionalem Rotationszubehör möglich. Dadurch können beispielsweise Becher, Flaschen, Ringe und andere zylindrische oder runde Objekte graviert werden.
Intelligente Funktionen für komfortables Arbeiten
Der xTool F2 Ultra verfügt über zahlreiche Funktionen, die den Arbeitsablauf vereinfachen. Dazu gehören unter anderem:
Autofokus
Intelligente Kamerafunktionen
Dynamische Vorschau sowie automatische Material- und Farberkennung
KI-gestützte Designfunktionen
KI-Unterstützung bei der Parameterauswahl
3D-Modellierungsfunktionen
Unterstützung für Rotationszubehör
Die integrierten Kameras erleichtern die Positionierung und Ausrichtung der Werkstücke und sorgen für einen komfortablen Arbeitsablauf.
Sicheres, vollständig geschlossenes Design
Der xTool F2 Ultra verfügt über ein vollständig geschlossenes Gehäuse und ist auf einen sicheren Betrieb ausgelegt. Sicherheitsverriegelungen und Sicherheitssensoren verhindern die unbeabsichtigte Nutzung bei geöffnetem Gehäuse. Die robuste Konstruktion und das durchdachte Design machen den F2 Ultra zu einer geeigneten Lösung für Werkstätten, Studios, Unternehmen und professionelle Maker-Umgebungen. Das Gerät ist CE-zertifiziert und nach europäischen Normen geprüft.
Vormontiert und wartungsfreundlich
Der xTool F2 Ultra wird vormontiert geliefert und ist dadurch schnell einsatzbereit. Die robuste Bauweise ist für den regelmäßigen Einsatz ausgelegt. Auch die Wartung wurde möglichst einfach gestaltet. Der abnehmbare Lüfter lässt sich beispielsweise mit wenigen Handgriffen und ohne zusätzliches Werkzeug entfernen.
Leistungsstarke Desktop-Lösung für Profis und Maker
Mit seinem Dual-Laser-System, der hohen Geschwindigkeit und den umfangreichen Funktionen verbindet der xTool F2 Ultra industrielle Leistungsfähigkeit mit einem kompakten Desktop-Format. Ob Metallgravuren, Farbgravuren, Tiefengravuren, Holzschnitte, Acrylbearbeitung oder kreative Projekte – der F2 Ultra bietet eine vielseitige Lösung für Unternehmen, Designer, Werkstätten und anspruchsvolle Maker.
Technische Details
60W MOPA-Laser + 40W Diodenlaser
Gravurgeschwindigkeit bis zu 15.000 mm/s
Arbeitsbereich: 220 × 220 mm
Farbgravur auf geeigneten Metallen
Tiefen- und 3D-Gravuren
Schneiden verschiedener Materialien
Autofokus und Kamerasystem
KI-gestützte Funktionen
Unterstützung für optionales Rotationszubehör
Vollständig geschlossenes Gehäuse
Sicherheitsverriegelungen und Sicherheitssensoren
CE-zertifiziert
Vormontierte Lieferung
Einfache Wartung
Software xTool Creative Space (XCS) inklusive
Kompatibel mit Windows, macOS, iPadOS, iOS und Android
Hinweis: Der xTool F2 Ultra ist in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich. Diese Beschreibung bezieht sich auf die Dual-Laser-Version mit 60W MOPA- und 40W Diodenlaser.
xTool P3 80 W CO₂-Laserschneider
Professionelle Laserbearbeitung trifft auf intelligente Automatisierung:
Der xTool P3 kombiniert einen leistungsstarken 80-W-CO₂-Laser
mit einem großzügigen Arbeitsbereich, hoher Präzision und umfangreichen
Sicherheitsfunktionen. Damit eignet sich der P3 ideal für anspruchsvolle
Anwendungen in Gewerbe, Werkstatt, Produktion und kreativen Projekten.
80 W CO₂-Laser für professionelle Anwendungen
Der leistungsstarke 80-W-CO₂-Laser ermöglicht präzises
Schneiden und Gravieren verschiedenster Materialien. Holz, Acryl,
Leder, Karton und zahlreiche weitere organische Materialien lassen sich
effizient und detailgenau bearbeiten.
Mit einer maximalen Verarbeitungsgeschwindigkeit von bis zu
1.200 mm/s ist der xTool P3 auch für größere Projekte
und wiederkehrende Produktionsaufgaben ausgelegt.
80 W CO₂-Laser
Bis zu 1.200 mm/s Verarbeitungsgeschwindigkeit
Arbeitsbereich von ca. 915 × 457 mm
Geeignet für zahlreiche Materialien
Professionelle Schneid- und Gravurleistungen
Großzügiger Arbeitsbereich und modularer Aufbau
Mit einer Arbeitsfläche von rund 915 × 457 mm bietet
der xTool P3 ausreichend Platz für großformatige Designs oder die
gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Werkstücke.
Das modulare Konzept ermöglicht eine flexible Erweiterung des Systems.
Optional stehen unter anderem ein intelligentes Förderband, das
RA3 Rotary für Rundgravuren sowie ein
5-W-1064-nm-IR-Lasermodul zur Verfügung.
Das optionale IR-Modul erweitert die Einsatzmöglichkeiten des P3 und
ermöglicht die präzise Gravur von Metallen und ausgewählten Kunststoffen.
Intelligente Automatisierung mit ACS
Das Automated Creation System™ (ACS™) übernimmt viele
bislang manuell erforderliche Arbeitsschritte und sorgt für einen
komfortablen und effizienten Workflow.
Mehrere Kameras erfassen den Arbeitsbereich, während der integrierte
LiDAR-Sensor die Materialoberfläche analysiert. Die
AutoLift-Basis passt die Höhe automatisch an und
unterstützt eine präzise Fokussierung.
Dadurch werden Einrichtung und Positionierung deutlich vereinfacht,
während Fehler bei der Vorbereitung reduziert werden.
Automatisches Positionieren des Werkstücks
LiDAR-basierte Materialerkennung und Höhenmessung
Automatische Fokus- und Höhenanpassung
Echtzeit-Vorschau des Arbeitsbereichs
Mehrkamera-System für präzise Positionierung
KI-gestützte Funktionen für mehr Produktivität
Der xTool P3 bietet intelligente Funktionen, die insbesondere bei
Serienproduktionen und der Bearbeitung mehrerer Werkstücke Zeit und
Material sparen können.
Smart Nesting
Smart Nesting optimiert die Anordnung mehrerer
Schneidobjekte auf dem Material und hilft dabei, den Materialverbrauch
effizient zu reduzieren.
Batch Fill
Mit Batch Fill lassen sich wiederkehrende Motive und
Designs effizient auf mehreren Werkstücken anwenden. Das macht den P3
besonders interessant für Kleinserien und professionelle
Produktionsabläufe.
Intelligentes Förderband
In Kombination mit dem optionalen Förderband können auch größere
Materialien und längere Werkstücke verarbeitet werden. Dadurch lässt
sich der Arbeitsbereich flexibel erweitern.
RA3 Rotary
Das optionale RA3 Rotary ermöglicht die präzise Gravur
von runden und gebogenen Werkstücken und erweitert damit den
Funktionsumfang des Laserschneiders.
Präzise Positionierung und automatische Fokussierung
Für eine möglichst präzise Ausrichtung verfügt der xTool P3 über ein
leistungsfähiges Kamerasystem. Die Panorama-Kamera mit
16 MP unterstützt die Übersicht über den gesamten
Arbeitsbereich, während zusätzliche Kameras eine detaillierte
Positionierung ermöglichen.
Die Positionierungsgenauigkeit beträgt laut Herstellerangaben bis zu
0,20 mm. In Verbindung mit LiDAR und AutoLift wird der
Fokus automatisch an die jeweilige Materialhöhe angepasst.
Sicherheit steht im Mittelpunkt
Der xTool P3 wurde für einen sicheren Betrieb konzipiert und verfügt über
ein geschlossenes Gehäuse der Laserklasse 1. Dadurch
eignet sich das System auch für professionelle Arbeitsumgebungen, in
denen hohe Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden.
Ein integriertes Brandschutzsystem sowie verschiedene Sensoren überwachen
den Bearbeitungsprozess und können kritische Situationen erkennen.
Zusätzlich sorgen automatische Verriegelungsmechanismen für einen
kontrollierten Betrieb.
Geschlossenes Gehäuse der Laserklasse 1
Integrierte Branddetektion und Brandunterdrückung
Erkennung von Materialansammlungen
IR- und Temperatursensoren
Automatische Verriegelung
Überwachung des Bearbeitungsprozesses
Effiziente Kühlung für den Dauerbetrieb
Für einen stabilen Betrieb verfügt der xTool P3 über einen
Inverter-Wasserkühler. Die aktive Kühlung unterstützt
eine konstante Leistung auch bei längeren Bearbeitungszyklen und
anspruchsvollen Anwendungen.
Vielseitige Materialbearbeitung
Der xTool P3 eignet sich für eine große Bandbreite an Anwendungen und
Materialien. Mit dem 80-W-CO₂-Laser lassen sich unter anderem folgende
Materialien bearbeiten:
Holz
Acryl
Leder
Karton
Weitere organische Materialien
Durch das optionale 5-W-IR-Modul kann der Funktionsumfang zusätzlich
auf die präzise Gravur bestimmter Metalle und Kunststoffe erweitert
werden.
xTool P3 auf einen Blick
Der xTool P3 80 W CO₂-Laserschneider verbindet hohe
Laserleistung mit automatisierten Arbeitsabläufen und umfangreichen
Sicherheitsfunktionen. Der große Arbeitsbereich, das modulare
Erweiterungskonzept und das intelligente ACS™-System machen ihn zu einer
vielseitigen Lösung für professionelle Anwender.
80 W CO₂-Laser für leistungsstarkes Schneiden und Gravieren
915 × 457 mm Arbeitsbereich für große Projekte
Bis zu 1.200 mm/s Verarbeitungsgeschwindigkeit
ACS™ Automatisierung für einen effizienten Workflow
LiDAR und AutoLift für automatische Höhen- und Fokusanpassung
Klasse-1-Gehäuse und integriertes Brandschutzsystem
Modular erweiterbar mit IR-Laser, Förderband und Rotary
Formlabs Fuse 1+ 30W + Sift – SLS Komplettsystem Miete
Das Formlabs Fuse 1+ 30W und Sift System ist eine komplette, industrielle SLS-3D-Drucklösung (Selektives Lasersintern) für Unternehmen, die auf hohe Präzision, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit setzen und diese gerne für einen Monat testen möchten. Es vereint alle Komponenten, die Sie für den Einstieg oder die Skalierung Ihrer eigenen SLS-Fertigung benötigen – von Drucker über Nachbearbeitung bis hin zur Software.
Warum eine SLS-„Test-Miete“ sinnvoll ist?
Geringes finanzielles Risiko:
Man muss nicht sofort mehrere zehntausend Euro investieren, sondern kann den Drucker zunächst für einen überschaubaren Zeitraum testen.
Technologie in der Praxis testen:
Ein Monat reicht, um herauszufinden, ob SLS für die eigenen Bauteile, Materialien und Produktionsmengen tatsächlich geeignet ist. Der Fuse 1+ 30W arbeitet mit einem Bauvolumen von 165 × 165 × 300 mm und benötigt keine Stützstrukturen.
Realistische Wirtschaftlichkeitsrechnung:
Statt nur anhand von Datenblättern zu kalkulieren, kann man einen Monat lang echte Bauteile produzieren und Druckzeit, Materialverbrauch, Nachbearbeitung und Kosten pro Teil erfassen.
Direkter Vergleich mit externen Dienstleistern:
Man kann testen, ob die interne Fertigung schneller oder wirtschaftlicher ist als das Auslagern von SLS-Drucken.
Schneller verfügbar:
Für Prototypen und Kleinserien können Teile direkt im eigenen Unternehmen produziert werden, anstatt auf einen externen Dienstleister und dessen Lieferzeiten angewiesen zu sein.
Produktionskapazität bei Bedarf:
Wenn aktuell ein Projekt oder eine größere Bestellung ansteht, kann der Drucker genau für diesen Zeitraum eingesetzt werden, ohne dass die Maschine anschließend ungenutzt herumsteht.
Mitarbeiter können Erfahrung sammeln:
Während des Mietmonats kann das Team den gesamten SLS-Workflow kennenlernen – von der Vorbereitung über den Druck bis zur Pulveraufbereitung und Nachbearbeitung.
Kaufentscheidung wird deutlich sicherer:
Nach einem realen Praxistest weiß man, ob sich eine dauerhafte Anschaffung lohnt und welche Auslastung tatsächlich erreicht wird.
Besonders attraktiv durch Kaufanrechnung:
Wenn ein Teil der Mietkosten beim späteren Kauf angerechnet wird, ist die Miete nicht einfach „verlorenes Geld“. Der Mietmonat dient gleichzeitig als Praxistest und kann die spätere Investition reduzieren.
Das „SLS-Test“ Paket kann für genau einen Monat gemietet werden.
Versandkosten werden extra in Rechnung gestellt.
Verbrauchsmaterialien sind nicht enthalten.
Um Details zu erfahren, kontaktieren Sie unseren Technical Sales Manager unter
Christian.prysok@bfi-gruppe.de.
Maximale Produktivität dank 30W-Laserleistung
Mit einer Druckgeschwindigkeit von 0,5 Litern pro Stunde bei
20 % Packdichte bietet der Fuse 1+ 30W eine deutlich höhere Durchsatzrate als
viele vergleichbare Systeme. Das großzügige Bauvolumen von 165 × 165 × 300 mm
erlaubt die Produktion auch großer und komplexer Bauteile in einem einzigen
Druckdurchgang.
Lieferumfang des Mietpaketes
Formlabs Fuse 1+ 30W SLS-Drucker
Formlabs Fuse Sift (Recycling- & Nachbearbeitungsstation)
Build Chamber (2 Stück)
Powder Cartridge (2 Stück)
Fuse Printer StandPreForm-Softwarelizenz
Höchste Präzision für professionelle Ergebnisse
Ausgestattet mit einem Ytterbium-Faserlaser mit 30 Watt und
einer Laserspotgröße von 247 µm, erzielt der Fuse 1+ 30W hochdetaillierte und
formstabile Drucke. Die Schichtdicke von 110 µm sorgt für glatte Oberflächen
und eine feine Auflösung der gefertigten Teile.
Zuverlässig und langlebig – für den Dauereinsatz konzipiert
Der Drucker ist für den Betrieb bei Temperaturen bis 200 °C
ausgelegt. Eine Kombination aus Quarz-Heizelementen und resistivem Lufterhitzer
gewährleistet eine gleichmäßige Temperaturverteilung. Das integrierte
Filtersystem mit austauschbaren HEPA- und Aktivkohlefiltern sorgt für eine
sichere und saubere Arbeitsumgebung.
Intuitive Bedienung und moderne Konnektivität
Ein hochauflösender 10,1-Zoll-Touchscreen (1280 × 800 px)
ermöglicht eine einfache und intuitive Steuerung des Druckprozesses. Für
maximale Flexibilität bei der Datenübertragung bietet der Fuse 1+ 30W WLAN (2,4
& 5 GHz), Gigabit-Ethernet und USB 2.0.
Effizienter Materialeinsatz für nachhaltiges Arbeiten
Mit einer Materialneuzuführungsrate von 30–50 % nutzt der
Fuse 1+ 30W das SLS-Pulver besonders ressourcenschonend. Der
14,5-Liter-Einfülltrichter erlaubt längere Druckaufträge ohne ständiges
Nachfüllen – ideal für durchgängige Produktionsabläufe.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für industrielle
Anforderungen
Dank seines kompakten Designs und durchdachten Workflows
eignet sich der Fuse 1+ 30W ideal für:
Funktionale PrototypenSerienfertigung von EndproduktenHitzebeständige Gehäuseteile und technische Komponenten
Mit seiner hohen Leistungsfähigkeit und
Benutzerfreundlichkeit ist der Fuse 1+ 30W die perfekte Wahl für Unternehmen,
die auf Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit setzen.
Auf einen Blick: xTool Mobile Workstand für P3Kompatibilität: Exklusiv entwickelt für xTool P3 80W CO2 LaserTragkraft: Belastbar bis ca. 60 kg (132 lb)Abmessungen: 760 × 610 × 710 mm (30″ × 24″ × 28″)Mobilität: 360° rotierbare, arretierbare SchwerlastrollenMaterial: Pulverbeschichteter, verstärkter StahlrahmenExtras: Integriertes Kabelmanagement und Stauraum für ZubehörxTool Mobile Workstand für P3 bietet Stabilität und Mobilität für LasercutterDer xTool Mobile Workstand ist ein fahrbares Untergestell, das speziell für den xTool P3 80W CO2 Laser entwickelt wurde. Dieses Zubehör dient der sicheren Positionierung und dem einfachen Transport des Laserschneiders innerhalb der Werkstatt. Ein stabiler Standplatz ist bei CO2-Lasern entscheidend, da Vibrationen die Ausrichtung der Spiegel und die Präzision des Laserstrahls negativ beeinflussen können. Das Untergestell fängt diese Schwingungen durch einen verstärkten Stahlrahmen ab und bildet eine solide Basis für Gravurprozesse bei hohen Geschwindigkeiten.Die Konstruktion besteht aus industriell gefertigtem Stahl mit einer robusten Pulverbeschichtung in Dunkelgrau. Diese Oberfläche schützt das Material vor Korrosion und Kratzern, wie sie im Werkstattalltag durch Werkzeugkontakt entstehen. Mit einer Gesamthöhe von 710 mm bringt der Workstand den xTool P3 auf eine ergonomische Arbeitshöhe, die das Be- und Entladen der Maschine sowie die Wartung des Arbeitsraums erleichtert, ohne den Rücken des Bedieners unnötig zu belasten.Hauptvorteile: Vibrationsreduzierung, Kabelmanagement und ErgonomieDie Vibrationsreduzierung ist das zentrale Merkmal dieses Arbeitstisches. Während ein Standard-Schreibtisch bei schnellen Bewegungen des Laserkopfes zum Aufschwingen neigt, sorgt der verstärkte Rahmen des Mobile Workstands für eine effektive Dämpfung. Dies ist besonders relevant für Anwender, die feine Gravuren auf empfindlichen Materialien durchführen. Die Masse des Stahls und die präzise Passform für den P3-Laser verhindern, dass kinetische Energie in unerwünschte Gehäusevibrationen umgewandelt wird.Ein geordneter Arbeitsplatz erhöht die Sicherheit und Effizienz. Der Workstand verfügt über ein integriertes Kabelmanagement, das Stromkabel, Leitungen für die externe Kühlung oder den Abluftschlauch sicher führt. Stolperfallen werden minimiert, und die Kabelzugentlastung schützt die Anschlüsse am xTool P3 vor mechanischer Belastung. Der zusätzliche Stauraum unter der Hauptarbeitsfläche bietet Platz für Materialplatten, den Waben-Schneidetisch oder die Rotary-Erweiterung (RA2 Pro), sodass alle benötigten Komponenten griffbereit am Einsatzort lagern.Die Mobilität wird durch vier 360° rotierbare Rollen gewährleistet. Diese Rollen sind als „Silent Glide“-Version ausgeführt, was ein geräuscharmes Verschieben auf harten Werkstattböden ermöglicht. Die Laufflächen sind bodenschonend und hinterlassen keine Abriebspuren auf Parkett oder versiegelten Industrieböden. Jede Rolle verfügt über einen individuellen Arretierungsmechanismus. Sobald der Lasercutter positioniert ist, werden die Bremsen festgestellt, um einen absolut starren Stand während des Laserbetriebs zu garantieren.Aufbau und Montage des UntergestellsDie Montage des xTool Mobile Workstands ist für eine Einzelperson innerhalb von etwa 20 bis 30 Minuten durchführbar. Der Lieferumfang enthält alle benötigten Schrauben und ein passendes Montagewerkzeug. Der Aufbau beginnt mit dem Verschrauben der Seitenrahmen mit den Querstreben. Es ist darauf zu achten, dass alle Schrauben zunächst handfest angezogen werden, um die rechtwinklige Ausrichtung des Rahmens zu gewährleisten, bevor die endgültige Fixierung erfolgt.Nachdem das Grundgerüst steht, werden die Rollen in die vorgesehenen Gewinde an den Beinen eingeschraubt. Hierbei sollte sichergestellt werden, dass die Gewinde vollständig eingedreht sind, um eine gleichmäßige Höhe zu erreichen. Im letzten Schritt wird die Ablagefläche eingesetzt. Da der xTool P3 ein Gewicht von etwa 80 kg erreichen kann, wird empfohlen, den Laser mit zwei Personen auf den fertigen Workstand zu heben. Die Passform ist exakt auf die Standfüße des P3 zugeschnitten, sodass das Gerät sicher in der vorgesehenen Position einrastet.Häufig gestellte Fragen zum xTool Mobile WorkstandPasst auch der xTool P2 auf diesen Workstand?Der xTool Mobile Workstand ist primär für die Abmessungen des xTool P3 konzipiert. Da der P2 eine leicht unterschiedliche Gehäuseform und Standfuß-Positionierung aufweisen kann, sollte die Kompatibilität vorab anhand der exakten Stellflächenmaße geprüft werden. In der Regel ist die Stellfläche für den P3 optimiert, was bei kleineren Modellen zu Überständen oder nicht passgenauen Aussparungen führen kann.Wie hoch ist die maximale Traglast des Tisches?Die statische Tragfähigkeit ist mit ca. 60 kg (132 lb) angegeben. Diese Angabe bezieht sich auf eine gleichmäßig verteilte Last auf der Oberseite. Der Stahlrahmen ist so konstruiert, dass er das Gewicht des xTool P3 sicher trägt, ohne sich zu verformen oder instabil zu werden, selbst wenn das Gerät im Vollbetrieb schnelle Richtungswechsel des Laserkopfes ausführt.Sind die Rollen für Teppichböden geeignet?Die Silent Glide Rollen sind für glatte und harte Oberflächen wie Beton, Estrich, Fliesen oder Laminat optimiert. Auf kurzflorigen Industrieteppichen lässt sich der Stand ebenfalls bewegen. Bei hochflorigen Teppichen ist der Rollwiderstand aufgrund des hohen Gesamtgewichts (Tisch + Laser) jedoch deutlich erhöht, weshalb ein fester Untergrund für die Mobilität empfohlen wird.
Reverse Engineering Schulung
Ein 3D-Scan liefert erstmal nur eins: eine Punktwolke oder ein Mesh. Bis daraus ein sauberes, bearbeitbares CAD-Modell wird, das in Konstruktion, Qualitätssicherung oder Fertigung wirklich nutzbar ist, liegt noch ein entscheidender Schritt dazwischen – Reverse Engineering. Genau hier setzt unsere Schulung an. Sie lernen mit Shining3D EXModel, aus rohen Scandaten zuverlässig CAD-taugliche Geometrie zu rekonstruieren, statt sich stundenlang mit Trial-and-Error durch die Software zu arbeiten.
Als autorisierter Shining3D-Fachhändler und -Servicepartner schulen wir ausschließlich mit Original-Workflows, echten Praxisbeispielen aus Industrie und Konstruktion und auf Basis der aktuellen EXModel-Version. Egal ob Sie gerade erst in Reverse Engineering einsteigen oder eine ganze Abteilung auf einen einheitlichen Prozess bringen wollen.
Was ist EXModel eigentlich?
EXModel ist die Reverse-Engineering-Komponente in Shining3Ds Scan-Software-Familie (integriert u. a. in EXScan HX, FreeScan und EXStar) und wurde speziell für die Rückführung von Meshdaten in verwertbare CAD-Geometrie entwickelt. Die Software erkennt und rekonstruiert automatisch Grundgeometrien wie Ebenen, Zylinder, Kegel und Kugeln, füllt Löcher und bereinigt Meshfehler, richtet Scans über Referenzgeometrien am Koordinatensystem aus und erlaubt in der Pro-Version das Erstellen bemaßter, parametrischer Skizzen – ganz ähnlich wie in klassischen CAD-Programmen. Am Ende steht ein wasserdichtes, exportfähiges Modell in Formaten wie STEP oder IGES, das direkt in Ihrer gewohnten Konstruktionsumgebung weiterverwendet werden kann.
Für wen ist diese Schulung gedacht?
Konstrukteure und Ingenieure, die Bauteile ohne vorhandene CAD-Daten nachbilden oder optimieren müssen
Qualitätssicherung, die Soll-Ist-Vergleiche auf Basis rekonstruierter CAD-Modelle durchführen will
Instandhaltung und Ersatzteilfertigung, wenn Originalteile oder Zeichnungen nicht mehr verfügbar sind
Dienstleister und Scan-Teams, die ihren Reverse-Engineering-Workflow standardisieren und beschleunigen möchten
Unternehmen, die bereits einen Shining3D-Scanner im Einsatz haben und dessen volles Potenzial nutzen wollen
Schulungsvarianten im Überblick
Variante
Dauer
Schwerpunkt
Preis*
Reverse Engineering EinstiegHalbtagesschulung
4 Std.
Meshbearbeitung, Grundgeometrien, erste Rekonstruktionen
890,00 €
Reverse Engineering WorkflowTagesschulung
8 Std.
Kompletter Workflow: Scan → Bereinigung → Rekonstruktion → CAD-Export, eigene Bauteile
1.590,00 €
Reverse Engineering Strategie2-Tagesschulung
16 Std.
Erweiterte Skizzen- und Bemaßungstools, Toleranzanalyse, Prozessintegration im Unternehmen
2.890,00 €
* Preise inkl. MwSt., pro Gruppe bis 4 Teilnehmer. Online-Termine sind im genannten Preis enthalten. Bei Schulungen vor Ort bei Ihnen berechnen wir zusätzlich Reisezeit (0,40 €/km) und Kfz-Pauschale (0,35 €/km); bei längeren Anfahrten ggf. eine Übernachtungspauschale von 100 € netto pro Nacht.
Was Sie konkret lernen
EXModel Einstieg (Halbtag)
Mesh-Werkzeuge: Löcher füllen, Ausreißer entfernen, Datenreduktion ohne Genauigkeitsverlust
Automatische Erkennung und Rekonstruktion von Ebenen, Zylindern, Kegeln und Kugeln
Erste einfache Bauteile eigenständig rekonstruieren
Reverse Engineering Workflow (Tagesschulung)
Referenzgeometrien und Ausrichtung am Weltkoordinatensystem bzw. an weiteren Scans
Erstellung parametrischer Skizzen mit Bemaßungs- und Constraint-Werkzeugen (EXModel Pro)
Export nach STEP, IGES & Co. und Übergabe an Ihr CAD-System
Bearbeitung mitgebrachter eigener Scandaten / Bauteile unter Anleitung
Reverse Engineering Strategie (2-Tagesschulung)
Komplexe Freiformflächen und anspruchsvolle Bauteilgeometrien
Soll-Ist-Vergleich und Toleranzanalyse für die Qualitätssicherung
Aufbau eines standardisierten, wiederholbaren Reverse-Engineering-Prozesses für Ihr Team
Individuelle Beratung zur Integration in bestehende CAD-/PLM-Umgebungen
Ablauf & Format
Alle Varianten sind sowohl als Online-Schulung (per Videokonferenz, mit Bildschirmfreigabe und interaktiven Übungen) als auch vor Ort bei Ihnen im Unternehmen buchbar. Vor-Ort-Schulungen empfehlen sich besonders, wenn direkt mit Ihren eigenen Scannern und realen Bauteilen aus der Produktion gearbeitet werden soll. Die Terminvereinbarung erfolgt individuell nach Absprache; bringen Sie gerne konkrete Bauteile oder Problemfälle aus Ihrem Arbeitsalltag mit, dann arbeiten wir direkt daran.
Warum BFI3D?
Autorisierter Fachhändler und Servicepartner für Shining3D-Scanner und -Software
Praxiserfahrung aus zahlreichen Reverse-Engineering-Projekten für Industriekunden im DACH-Raum
Schulung durch Anwender, die selbst täglich mit EXModel arbeiten – keine reine Theorie
Showroom und Vor-Ort-Support in Nürnberg, persönliche Beratung unter +49 911 94576-75
Häufige Fragen
Brauche ich Vorkenntnisse in CAD oder 3D-Scanning?
Nein. Für die Halbtagesschulung reichen grundlegende PC-Kenntnisse aus. Erfahrung mit CAD-Software ist hilfreich, aber keine Voraussetzung – wir erklären die relevanten Konzepte während der Schulung.
Benötige ich einen eigenen Shining3D-Scanner?
Nein, für die Online-Schulungen stellen wir Beispieldaten bereit. Wenn Sie bereits einen Scanner besitzen, können Sie gerne eigene Scandaten oder Bauteile mitbringen bzw. einreichen, damit die Übungen direkt für Ihre Praxis relevant sind. Wir bringen auch einen Scanner auf Wunsch mit zu Ihnen
Kann die Schulung für mehrere Teilnehmer gebucht werden?
Ja, die genannten Preise gelten für Gruppen bis 4 Teilnehmer. Bei größeren Teams erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
Was ist der Unterschied zur "3D Scanner Schulung (Shining 3D)"?
Die Scanner-Schulung vermittelt die Bedienung der Scan-Hardware selbst – Kalibrierung, Scan-Techniken, Fehlerbehebung. Diese Reverse-Engineering-Schulung setzt eine Ebene höher an: Sie lernen, aus fertigen Scandaten mit EXModel ein sauberes CAD-Modell zu erstellen. Beide Schulungen lassen sich sinnvoll kombinieren.
Erhalte ich nach der Schulung weiteren Support?
Ja. Als Shining3D-Servicepartner stehen wir Ihnen auch nach der Schulung bei Fragen zu EXModel und Ihrem Reverse-Engineering-Workflow zur Verfügung.
Wählen Sie oben Ihre gewünschte Schulungsvariante aus oder fragen Sie über "Angebot anfragen" ein individuelles Format für Ihr Team an.
Auf einen BlickDer Anycubic Kobra S1 Max kombiniert ein 350 mm Würfel-Bauvolumen mit einer aktiven 65 °C Kammerheizung für den professionellen Druck technischer Thermoplaste. Das vollumhauste CoreXY-System ermöglicht in Verbindung mit dem ACE Pro Modul den Einsatz von bis zu 16 verschiedenen Farben oder Materialien in einem einzigen Modell.Anycubic Kobra S1 Max: Großformat-CoreXY-Drucker für höchste AnsprücheDer Anycubic Kobra S1 Max ist eine industrielle Fertigungseinheit im Desktop-Format, die gezielt für großvolumige Bauteile und anspruchsvolle Materialeigenschaften entwickelt wurde. Mit einem nutzbaren Raum von 350 x 350 x 350 mm schließt das Gerät die Lücke zwischen Hobby-Geräten und hochpreisigen Industrieanlagen. Die CoreXY-Architektur bildet das mechanische Rückgrat, wobei die fixierte Bauplatte und der bewegliche Druckkopf Massenträgheit reduzieren und so Präzision bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellen.350mm³ VolumenMaximale Freiheit für Prototypen in Originalgröße ohne Segmentierung.65 °C HeizungAktive Temperaturregelung verhindert Warping bei ABS, PC und Nylon.16 FarbenUnterstützung für das ACE Pro System für komplexe Multicolor-Modelle.CoreXY SpeedOptimierte Kinematik für schnelle Verfahrwege bei höchster Oberflächengüte.Highlight-Sektion: Riesiges 350x350x350 mm Volumen & 16-Farben-MulticolorDas Bauvolumen von 42.875 cm³ eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die mit Standarddruckern unerreichbar bleiben. Nutzer fertigen funktionale Gehäuse, Architekturmodelle im Maßstab 1:50 oder komplette Helmrepliken in einem einzigen Druckvorgang. Dies eliminiert die Notwendigkeit, Modelle in Einzelteile zu zerschneiden, was die strukturelle Integrität der fertigen Objekte erhöht und den Nachbearbeitungsaufwand durch Kleben und Spachteln minimiert.In Kombination mit der Multi-Material-Fähigkeit durch die Anycubic Color Engine Pro (ACE Pro) lassen sich bis zu vier dieser Einheiten kaskadieren. Das Resultat ist ein Druckprozess mit bis zu 16 verschiedenen Filamenten. Das System managt dabei nicht nur den Farbwechsel vollautomatisch, sondern fungiert gleichzeitig als Trocknungsbox, um hygroskopische Materialien wie PVA oder Nylon vor Feuchtigkeit zu schützen.Technik-Deep-Dive: Perfekte Druckergebnisse durch 65 °C aktive KammerheizungWährend herkömmliche Drucker lediglich auf die Strahlungswärme des Heizbetts setzen, verfügt der Kobra S1 Max über ein dediziertes Heizelement für den Innenraum. Die aktive 65 °C Kammerheizung ist der entscheidende Faktor für den Erfolg bei technischen Filamenten. Ohne diese kontrollierte Umgebung kühlen Schichten zu schnell ab, was zu inneren Spannungen führt. Die Folge sind Risse (Cracking) oder das Ablösen der Ecken von der Druckplatte (Warping).Durch die Konstanthaltung der Umgebungstemperatur knapp unterhalb der Glasübergangstemperatur vieler technischer Kunststoffe bleibt das Material während des gesamten Druckprozesses entspannt. Dies verbessert die Interlayer-Adhäsion (Schichthaftung) massiv. Bauteile aus ABS oder Polycarbonat erreichen dadurch eine mechanische Belastbarkeit, die nahezu an Spritzgussteile herankommt.Das Belüftungssystem sorgt für eine gleichmäßige WärmeverteilungMaterialvielfalt: Welches Filament für welchen ZweckDie Kombination aus High-Temperature-Hotend und beheiztem Bauraum macht den Kobra S1 Max zu einem Universalwerkzeug. Je nach Anforderung der Anwendung stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung:ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol): Typisches Material für Automotive-Teile und Gehäuse. Benötigt die 65 °C Kammer zwingend für Maßhaltigkeit.PC (Polycarbonat): Extrem schlagfest und temperaturbeständig. Die aktive Heizung reduziert hier die Sprödigkeit während der Kühlphase.Nylon (PA): Ideal für Zahnräder und mechanische Komponenten. Durch die ACE Pro Box wird das Nylon während des Drucks trocken gehalten.Support-Materialien (PVA/HIPS): Ermöglichen die Realisierung komplexester Geometrien mit Überhängen, die nach dem Druck einfach weggewaschen oder gelöst werden.Detaillierte Anleitung: Setup des 16-Farben-Drucks mit ACE ProDie Integration der Anycubic Color Engine Pro ACE Pro (nur in der Combo Variante enhalten) ist ein strukturierter Prozess, der die Funktionalität des Druckers erweitert. Zunächst wird das ACE Pro Modul über das mitgelieferte Datenkabel mit dem Erweiterungsport des Kobra S1 Max verbunden. Die Stromversorgung erfolgt separat, um die Last auf das Drucker-Netzteil zu minimieren.Nach dem Anschluss erkennt die Firmware die Hardware automatisch. Die PTFE-Schläuche werden in den 4-in-1-Filament-Hub geführt, der direkt über dem Extruder sitzt. Die Software-Seite wird über den Anycubic Slicer oder die App gesteuert. Hier definieren Sie die Farbhierarchie und die Reinigungsturm-Parameter. Das System nutzt einen intelligenten Rückzugsmechanismus, um Filamentverschwendung beim Wechsel zwischen den Farben zu minimieren.Die ACE Pro Einheit dient als Filament-Manager und TrockenboxPräzision durch LeviQ 3.0 und CoreXY-StabilitätDie mechanische Basis des Kobra S1 Max beruht auf einem verstärkten Rahmen mit Linearführungen. Das CoreXY-Prinzip sorgt dafür, dass die Motoren fest am Rahmen verbaut sind. Dadurch muss der Druckkopf keine schweren Motoren mitbewegen, was Geisterbilder (Ghosting) bei hohen Beschleunigungen eliminiert. Die Kalibrierung übernimmt das LeviQ 3.0 System.Mittels eines induktiven Sensors vermisst der Drucker das Bett an 49 Punkten und gleicht Unebenheiten in der Z-Achse in Echtzeit aus. Ein zusätzlicher Piezo-Sensor im Druckkopf ermittelt den exakten Z-Offset beim ersten Kontakt mit der Bauplatte. Dies stellt sicher, dass die erste Schicht (First Layer) unabhängig von der gewählten Düse oder Bauplatte immer perfekt haftet.Vollautomatische Bettnivellierung für reproduzierbare ErgebnissePraxisbeispiele für das 350 mm³ VolumenIn der Industrie wird der Kobra S1 Max häufig für die Erstellung von Vorratsbehältern, Lüftungskanälen oder ergonomischen Prototypen genutzt. Ein klassisches Beispiel ist der Druck eines vollständigen Armaturenbrett-Segments für Designstudien. Auch im Bereich der Medizintechnik können lebensgroße Torsomodelle für die Operationsplanung in einem Durchgang gefertigt werden.Künstler und Requisitenbauer profitieren von der Höhe des Bauraums. Schwerter, Rüstungsteile oder große Skulpturen erfordern deutlich weniger Schnittstellen. Das spart nicht nur Zeit in der Montage, sondern erhöht die Stabilität der Objekte massiv, da durchgehende Schichtstrukturen vorhanden sind.Konnektivität und moderne Workflow-SteuerungDer Anycubic Kobra S1 Max ist vollständig in das digitale Ökosystem von Anycubic integriert. Über das integrierte WLAN-Modul und die Anycubic Cloud lässt sich der Druckstatus von überall überwachen. Eine eingebaute Kamera ermöglicht nicht nur die Echtzeit-Kontrolle, sondern erstellt auch Zeitraffer-Aufnahmen der Projekte.Die Software erkennt zudem häufige Fehlerbilder wie "Spaghetti-Druck" oder leere Spulen. Bei einer Unregelmäßigkeit pausiert die Maschine den Vorgang und sendet eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone des Nutzers. Dies schont Ressourcen und verhindert unnötige Druckabbrüche bei tagelangen Projekten.Technische Daten in der ÜbersichtMerkmalSpezifikationBauvolumen350 x 350 x 350 mm³KinematikCoreXY (Vollumhaust)KammerheizungAktiv bis 65 °CMaximale Düsentemperatur300 °CMulticolor-UnterstützungJa (bis zu 16 Farben via ACE Pro)NivellierungLeviQ 3.0 (Auto-Leveling + Auto-Z-Offset)KonnektivitätWLAN, USB, Cloud-AppHäufig gestellte Fragen (FAQ)Wie wird die Anycubic App eingerichtet?Laden Sie die Anycubic App aus dem jeweiligen Store herunter und erstellen Sie ein Benutzerkonto. Scannen Sie den QR-Code am Druckerdisplay, um das Gerät mit Ihrem WLAN zu koppeln. Anschließend können Sie Druckaufträge direkt vom Smartphone starten oder den Live-Feed der Kamera einsehen.Welche Vorteile bietet das LeviQ 3.0 System gegenüber manueller Nivellierung?LeviQ 3.0 eliminiert menschliche Fehler beim Einstellen des Abstands zwischen Düse und Bett. Das System erkennt Unebenheiten der Druckplatte im Mikrometerbereich und passt die Z-Achse während der Fahrt dynamisch an. Dies garantiert eine konsistente Haftung über die gesamte Fläche von 350 x 350 mm.Kann das ACE Pro Modul auch Filamente von Drittanbietern verarbeiten?Ja, das ACE Pro Modul ist für Standard-Filamentspulen ausgelegt. Solange die Spulendimensionen in das Fach passen und das Material für den Bowden-Transport geeignet ist, können auch Filamente anderer Hersteller für den 16-Farben-Druck genutzt werden. Die RFID-Erkennung ist jedoch für Original Anycubic Filamente optimiert.
Auf einen Blick: Revopoint POP 3 Plus 3D-ScannerGenauigkeit: Bis zu 0,08 mm EinzelbildpräzisionTechnologie: Strukturiertes Infrarot-Licht mit Dual-Kamera-SystemGeschwindigkeit: Bis zu 18 Bilder pro Sekunde (fps)Besonderheit: Optischer Zoom (1,5- und 2-fach) und 9-achsige IMUEinsatzbereich: Mittelgroße Objekte (z. B. Autoteile, Büsten, Design-Prototypen)Revopoint POP 3 Plus 3D-Scanner für präzise Digitalisierung mittelgroßer ObjekteDer Revopoint POP 3 Plus ist ein kompakter 3D-Scanner, der mit strukturiertem Infrarot-Licht arbeitet und eine Einzelbildgenauigkeit von bis zu 0,08 mm erreicht. Dieses Gerät wurde speziell für Anwender entwickelt, die eine Balance zwischen Mobilität und professioneller Detailtreue suchen. Durch die Kombination aus zwei Kameras und einer zentralen Projektoreinheit erfasst das System Geometrien mit einer Scangeschwindigkeit von 18 fps, was flüssige Bewegungen im Handheld-Modus ermöglicht.Ein zentrales Merkmal dieses Modells ist die Integration einer 9-achsigen IMU (Inertial Measurement Unit). Diese Sensoreinheit erfasst die Position des Scanners im Raum und gleicht ruckartige Bewegungen oder Erschütterungen während des Scanvorgangs aus. Das Resultat ist ein stabileres Frame-Stitching, wodurch die Wahrscheinlichkeit für Tracking-Verluste signifikant sinkt. In der täglichen Praxis bedeutet dies eine Zeitersparnis, da weniger Nachbesserungen an den Rohdaten erforderlich sind.Der POP 3 Plus im mobilen Einsatz zur Erfassung komplexer Oberflächengeometrien.Kaufentscheidung leicht gemacht: POP 3 vs. POP 3 PlusDie Entscheidung zwischen dem Standard-POP 3 und dem POP 3 Plus basiert primär auf den Anforderungen an die Detailtiefe und das Tracking. Während der POP 3 bereits eine solide Basis für den Hobbybereich und einfache Anwendungen bietet, integriert die Plus-Version technologische Upgrades, die den Workflow beschleunigen. Die Präzision wurde um etwa 20% gesteigert, was sich besonders bei feinen Kanten und Texturen bemerkbar macht.Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Optik. Der POP 3 Plus verfügt über eine optische Zoomfunktion. Anstatt das Bild digital zu vergrößern, was oft zu Rauschen in den Punktwolken führt, nutzt der Scanner echte Brennweitenänderungen (1,5x und 2,0x). Dies ermöglicht es, kleinere Details an mittelgroßen Objekten präzise zu erfassen, ohne den Arbeitsabstand physikalisch stark verändern zu müssen. Zudem bietet die Plus-Variante den Global Marker Tracking Modus, der bei glatten oder symmetrischen Objekten für eine verlässlichere Orientierung sorgt.Technologie im Detail: HD-RGB-Kamera, IMU und optischer ZoomDie HD-RGB-Kamera des Revopoint POP 3 Plus ist mit einem intelligenten Pixel-Mapping-System ausgestattet. In Verbindung mit dem integrierten Flash-LED-Beleuchtungssystem werden Farben und Texturen gleichmäßig ausgeleuchtet. Dies ist essenziell für die Erstellung von digitalen Zwillingen in der Animation oder für den E-Commerce, wo realitätsgetreue Oberflächen gefordert sind. Der Sensor erkennt Farbunterschiede präzise und projiziert diese direkt auf das 3D-Modell.Die Hardware-Architektur nutzt einen 1,6 GHz Dual-Core Prozessor, der die Vorverarbeitung der Daten direkt im Gerät übernimmt. Der optische Zoom wirkt wie ein Teleobjektiv für 3D-Daten: Er verdichtet die Punkte im Sichtfeld, ohne das Rauschverhalten zu verschlechtern. Dies ist ein technologischer Sprung gegenüber rein softwarebasierten Lösungen. Die Kombination aus Infrarot-Projektion und sichtbarem RGB-Licht ermöglicht zudem Scans in unterschiedlichen Lichtumgebungen, auch im Außenbereich bei indirektem Sonnenlicht.Software & Workflow: Mit Revo Scan 5 zum perfekten 3D-ModellDie Software Revo Scan 5 fungiert als zentrale Schaltstelle. Sie unterstützt sowohl das Windows- als auch das macOS-Betriebssystem und bietet Apps für Android und iOS, um Scans via WiFi 6 direkt auf mobile Endgeräte zu übertragen. Der Workflow ist linear aufgebaut: Kalibrierung, Scan, Bearbeitung der Punktwolke und Meshing (Umwandlung in ein Gitternetz).Ein großer Vorteil von Revo Scan 5 ist die automatische Lochfüllung und Glättung. Nutzer können zwischen verschiedenen Exportformaten wie STL, OBJ, PLY und 3MF wählen. Damit ist die Kompatibilität zu gängigen 3D-Druck-Slicern wie Cura oder PrusaSlicer sowie zu CAD-Software wie Fusion 360 oder Blender gewährleistet. Die Software erkennt Marker automatisch und erlaubt das Zusammenfügen mehrerer Einzelscans zu einem kompletten 360-Grad-Modell.Konkrete Scan-Beispiele aus der PraxisDer POP 3 Plus ist für eine Vielzahl von Anwendungen optimiert. Ein typisches Beispiel ist das Reverse Engineering von Autoteilen. Hierbei werden mechanische Komponenten wie Ansaugstutzen oder Halterungen digitalisiert, um Ersatzteile im 3D-Drucker zu fertigen. Die Genauigkeit von 0,08 mm reicht aus, um Passungen und Bohrungen zuverlässig zu erfassen.In der Animation und Spielentwicklung wird der Scanner häufig für das Capturing von Gesichtern oder Kleidung genutzt. Dank der Infrarot-Technologie ist der Scanvorgang für das menschliche Auge absolut sicher und blendfrei. Auch Miniaturen und Kunstobjekte lassen sich durch den optischen Zoom mit einer Detailtiefe erfassen, die bei Breitwinkel-Scannern oft verloren geht. Die 9-achsige IMU hilft hierbei, den Scanner ruhig um das Objekt zu führen.Hochpräziser Scan eines detailreichen Objekts.Lieferumfang-Übersicht: Die Editionen im VergleichBeim Kauf stehen verschiedene Pakete zur Auswahl, die sich primär im Zubehör für die Automatisierung und Stromversorgung unterscheiden. Die hier vorliegende Standard Edition ist für Anwender gedacht, die bereits über eine grundlegende Infrastruktur verfügen oder primär mobil arbeiten möchten.Standard Edition: POP 3 Plus Scanner, Stativ, Smartphone-Halterung, USB-Kabel (Typ-C), Kalibrierplatte und Marker.Advanced Edition: Zusätzlich zum Standard-Lieferumfang ist ein kleiner Drehteller für automatisierte Scans kleinerer Objekte enthalten.Premium Edition: Umfasst das komplette Zubehör inklusive eines großen Drehtellers und einer Powerbank für lange Outdoor-Einsätze.Technische Zusammenfassung und SystemanforderungenUm die volle Leistung des Scanners nutzen zu können, ist eine entsprechende Hardware-Umgebung erforderlich. Da die Punktwolkenberechnung in Echtzeit erfolgt, sollte der Host-Rechner mindestens über einen Intel Core i5 Prozessor und 8 GB RAM verfügen. Für große Projekte mit hoher Punktdichte werden 16 GB RAM und eine dedizierte Grafikkarte empfohlen.Dank der Unterstützung von Bluetooth 4.1 und WiFi 6 ist eine kabellose Verbindung möglich, was die Handhabung bei großen Objekten wie Motorrädern oder Statuen massiv erleichtert. Die Stromversorgung erfolgt simpel über den USB-Anschluss, wobei eine Spannung von 5V und eine Stromstärke von 1A ausreichen, um das Gerät zu betreiben.Welche Vorteile bietet der Revopoint POP 3 Plus gegenüber dem Vorgängermodell?Der Revopoint POP 3 Plus stellt eine signifikante Weiterentwicklung dar, indem er eine um 20% gesteigerte Präzision und einen echten optischen Zoom einführt. Während das Vorgängermodell bei komplexen Texturen an seine Grenzen stieß, sorgt die neue 9-achsige IMU für eine deutlich stabilere Datenerfassung. Zudem ermöglicht die verbesserte HD-RGB-Kamera realistischere Textur-Mappings, was besonders für digitale Archivierung und Animation einen Mehrwert bietet.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Ist der POP 3 Plus für den Außeneinsatz geeignet?Ja, der Scanner nutzt Klasse 1 Infrarot-Licht und verfügt über Infrarot-Fill-Lichter. Dies ermöglicht Scans im Freien, solange keine direkte, starke Sonneneinstrahlung auf das Objekt trifft. Ein bewölkter Tag oder Schatten bieten optimale Bedingungen.Können transparente oder glänzende Objekte gescannt werden?Wie bei den meisten optischen 3D-Scannern gilt: Transparente, spiegelnde oder tiefschwarze Oberflächen sollten mit einem Scan-Spray (z. B. AESUB) vorbehandelt werden. Dies erzeugt eine matte, weiße Oberfläche, die das Infrarot-Licht korrekt reflektiert.Welche PC-Hardware wird für flüssiges Arbeiten benötigt?Wir empfehlen mindestens einen Intel Core i5 der 10. Generation, 8 GB Arbeitsspeicher und eine USB 3.0 Schnittstelle. Für professionelle Anwender mit sehr großen Modellen sind 16 GB RAM und eine Nvidia GTX 1060 oder höher ratsam, um das Meshing zu beschleunigen.
Auf einen Blick: Die Elegoo Mercury Plus V3.0 ist eine 2-in-1-Nachbearbeitungsstation für Resin-Drucke mit 7,5 Liter Reinigungsvolumen und 360°-UV-Aushärtung. Sie vergrößert das Volumen gegenüber dem Vorgängermodell um 114 % und nutzt 24 UV-LEDs für homogene Materialhärtung.7,5 Liter Fassungsvermögen für großformatige BauteileDuales System: Waschen und Aushärten in einem Gerät360-Grad-Drehteller mit 24 UV-Lichtquellen (405 nm)Zwei Reinigungsmodi: Hanging Cleaning und Basket CleaningVerbesserte Wasserzirkulation durch wartungsarmes POM-LagerEffiziente Nachbearbeitung durch 7,5 Liter ReinigungsvolumenDie Elegoo Mercury Plus V3.0 definiert die Effizienz im Post-Processing von Resin-Drucken neu. Mit einem nutzbaren Reinigungsvolumen von 7,5 Litern bietet die Station 114 % mehr Kapazität als die Version 2.0. Dieser Raumgewinn ermöglicht die Bearbeitung von Modellen mit Abmessungen bis zu 230 x 135 x 260 mm im Korbmodus. Damit reagiert das System auf die wachsende Größe moderner 3D-Drucker der Saturn- und Mars-Serie. Das Gehäuse ist kompakt gestaltet, nutzt den vertikalen Raum jedoch optimal aus, um den Platzbedarf auf der Werkbank gering zu halten.Basket Cleaning vs. Hanging Cleaning: Die Modi im VergleichDie Flexibilität der Reinigung wird durch zwei spezialisierte Methoden sichergestellt, die auf unterschiedliche Anforderungen der Bauteilgeometrie reagieren:Basket Cleaning (Korb-Reinigung): Bei dieser Methode werden die Modelle von der Bauplatte gelöst und in den Edelstahlkorb gelegt. Dies ist sinnvoll für eine Vielzahl von Kleinteilen oder für Modelle, bei denen die Unterseite der Bauplatte nicht mitgereinigt werden muss. Die maximale Reinigungsgröße beträgt hier 230 x 135 x 260 mm.Hanging Cleaning (Hängende Reinigung): Das Modell bleibt direkt an der Bauplatte befestigt. Eine verstellbare Halterung ermöglicht das Einhängen der Platte über dem Reinigungsbehälter. Dies schützt empfindliche Stützstrukturen vor mechanischer Belastung während des Waschvorgangs und spart Zeit, da das Ablösen erst nach der ersten Reinigung erfolgt. Die Kapazität liegt hier bei 214 x 135 x 180 mm.Der Wechsel zwischen den Modi erfolgt werkzeuglos. Die Halterungen sind so dimensioniert, dass sie die gängigen Bauplatten der Elegoo-Ökosysteme sicher aufnehmen.Präzise 360°-Aushärtung mit 24 UV-LichtquellenNach dem Waschvorgang erfordert Resin eine kontrollierte UV-Bestrahlung, um die endgültigen mechanischen Materialeigenschaften zu erreichen. Die Mercury Plus V3.0 nutzt hierfür 24 leistungsstarke UV-LEDs, die auf einer Wellenlänge von 405 nm emittieren. Ein rotierender Drehteller sorgt dafür, dass die UV-Strahlen das Modell aus jedem Winkel erreichen. Durch die Erweiterung der Aushärtungsfläche um 460 % im Vergleich zum Vorgänger können auch ausladende Objekte gleichmäßig gehärtet werden. Die Positionierung der LEDs ist so optimiert, dass auch Hinterschneidungen und komplexe Kavitäten zuverlässig erreicht werden.Umfassende Kompatibilität für MSLA- und LCD-DruckerObwohl die Mercury Plus V3.0 primär für das Elegoo-Portfolio entwickelt wurde, ist sie aufgrund der universellen Halterungen und der Standard-Wellenlänge von 405 nm mit einer Vielzahl von Drittanbietern kompatibel. Die folgende Liste zeigt die am häufigsten eingesetzten Kombinationen:Elegoo Serie: Saturn 4, Saturn 4 Ultra, Saturn 3, Saturn 3 Ultra, Saturn 2, Saturn S, Mars 5, Mars 5 Ultra, Mars 4, Mars 3, Mars 2.Andere Hersteller: Anycubic Photon Mono M5s, Anycubic Photon Mono X, Creality Halot-Mage, Phrozen Mighty 4K/8K.Materialien: Kompatibel mit allen Standard-Resinen, wasserwaschbaren Resinen, ABS-like und Tough-Resinen, die eine Aushärtung bei 405 nm erfordern.Vergleich: Mercury Plus V3.0 vs. V2.0 vs. Mercury XSFeatureMercury Plus V2.0Mercury Plus V3.0Mercury XSReinigungsvolumen3,5 Liter7,5 Liter7,0 Liter (Separat)UV-LEDs16 Stück24 StückHand-UV + TurmBauweise2-in-1 Combo2-in-1 ComboZwei separate GeräteSteuerungDruckknöpfeTouch-PanelDrehreglerSchritt-für-Schritt Guide: Professionelles Post-ProcessingEin strukturierter Workflow ist entscheidend für saubere Druckergebnisse und langlebige Bauteile. Folgen Sie diesem Prozess für optimale Resultate mit der Mercury Plus V3.0:Vorbereitung: Befüllen Sie den Reinigungsbehälter mit Isopropanol (IPA) oder einem geeigneten Resin-Cleaner. Achten Sie auf die Markierungen für die maximale Füllhöhe.Waschvorgang (5-10 Min.): Platzieren Sie das Modell im Korb oder hängen Sie die Bauplatte ein. Stellen Sie am Touch-Panel die Zeit ein. Starten Sie den Waschvorgang. Das POM-Lager erzeugt einen Wirbel, der ungehärtetes Resin auch aus feinen Details löst.Trocknung: Entnehmen Sie das Modell und lassen Sie es vollständig an der Luft trocknen. Rückstände von Reinigungsmittel können beim Aushärten weiße Flecken hinterlassen. Ein Druckluftreiniger kann diesen Prozess beschleunigen.Aushärtung (2-5 Min.): Entfernen Sie den Waschbehälter und setzen Sie den Drehteller ein. Platzieren Sie das trockene Modell mittig. Stellen Sie die Zeit basierend auf der Modellgröße ein. Nach Abschluss der Zeit ist das Modell chemisch stabil und bereit für die Weiterverarbeitung.Häufig gestellte Fragen zur Elegoo Mercury Plus V3.0Wie unterscheidet sich die V3.0 von der Mercury XS Serie?Die Mercury Plus V3.0 ist eine 2-in-1-Station, bei der Waschen und Aushärten nacheinander auf derselben Basisstation erfolgen. Die Mercury XS Serie besteht aus zwei separaten Geräten (Wash und Cure), die gleichzeitig betrieben werden können. Die V3.0 ist platzsparender und ideal für Anwender mit begrenzter Stellfläche, während die XS-Serie für höheren Durchsatz optimiert ist.Kann ich normales Wasser zur Reinigung verwenden?Die Verwendung von Wasser ist nur möglich, wenn Sie explizit als "wasserwaschbar" deklarierte Resine verwenden. Für alle anderen Standard-Resine ist Isopropanol (min. 90 %) oder Ethanol zwingend erforderlich, um das ungehärtete Material effektiv von der Oberfläche zu lösen. Wasser würde bei Standard-Resin lediglich die Oberfläche benetzen, aber nicht reinigen.Ist die Station mit dem Elegoo Saturn 4 Ultra kompatibel?Ja, die Mercury Plus V3.0 ist vollständig kompatibel mit dem Elegoo Saturn 4 Ultra. Die Bauplatte des Saturn 4 Ultra kann im Hanging-Cleaning-Modus verwendet werden, und das große 7,5-Liter-Volumen nimmt die Bauteile der 12K-Maschine problemlos auf.
Elegoo Mercury XS Bundle im ÜberblickDas Elegoo Mercury XS Bundle ist ein zweiteiliges System zur Nachbearbeitung von Resin-3D-Drucken, bestehend aus einer dedizierten Waschstation und einer separaten UV-Aushärtestation. Die Waschstation verfügt über ein Fassungsvermögen von 7.000 ml, während die Aushärtestation eine 360-Grad-UV-Bestrahlung durch Boden- und Seiten-LEDs gewährleistet. Eine zusätzliche Handheld-UV-Lampe ermöglicht das manuelle Aushärten von inneren Hohlräumen und schwer zugänglichen Geometrien.Separates Waschen und Aushärten für effiziente WorkflowsMaximale Aushärtungsgröße von 200 x 260 mmInklusive Handheld-UV-Licht zur DetailnachbearbeitungKompatibel mit großformatigen LCD-DruckernDie 3 Hauptvorteile für Ihren 3D-Druck-WorkflowDie Trennung von Reinigung und Aushärtung spart Zeit und verhindert Kreuzkontaminationen. Während ein Modell gewaschen wird, kann das nächste bereits unter UV-Licht aushärten. Dies steigert den Durchsatz in professionellen Umgebungen und bei ambitionierten Hobbyanwendern erheblich.Lückenlose AushärtungDurch die Integration von LEDs in der Bodenplatte und den vertikalen Lichtleisten werden Schattenzonen an der Unterseite der Modelle eliminiert.Großes VolumenMit einem 7-Liter-Behälter finden auch Druckplatten von Druckern wie dem Elegoo Saturn 3 oder Anycubic Photon Mono X problemlos Platz.Punktuelle PräzisionDie mitgelieferte Handlampe löst das Problem von klebrigen Innenseiten bei hohlen Modellen, die von stationären LEDs nicht erreicht werden.Warum die Handheld UV-Lampe entscheidend istStandardmäßige Aushärtestationen stoßen bei komplexen Geometrien an physikalische Grenzen. UV-Licht breitet sich linear aus. Bei hohlen Figuren oder technischen Bauteilen mit internen Kanälen erreicht das Licht diese Bereiche oft nicht ausreichend. Die Folge ist verbleibendes flüssiges Resin im Inneren, das langfristig zu Rissen im Material führen kann.Die Handheld-UV-Lampe des Mercury XS Bundles wird direkt an die Station angeschlossen. Sie erlaubt es Ihnen, gezielt Licht in Abflusslöcher oder tiefe Hinterschneidungen zu leiten. Die Wellenlänge von 405 nm ist exakt auf Standard-Resine abgestimmt. Tragen Sie bei der Nutzung dieser Lampe zwingend die beiliegende UV-Schutzbrille, um Ihre Netzhaut vor der direkten Strahlung zu schützen.Kompatibilität: Für welche 3D-Drucker ist das Set geeignet?Das Elegoo Mercury XS Bundle wurde speziell für mittelgroße bis große Desktop-Resindrucker entwickelt. Die Dimensionen des Reinigungskorbs und des Drehtellers sind so gewählt, dass die gängigsten Modelle am Markt unterstützt werden. Ein Betrieb ist mit Druckern aller Hersteller möglich, sofern das Bauteil die Maße von 201 x 124 x 255 mm für das Waschen nicht überschreitet.Typische kompatible Modelle sind:Elegoo Serie: Saturn, Saturn S, Saturn 2, Saturn 3, Saturn 3 Ultra, Mars 3, Mars 4.Anycubic Serie: Photon Mono X, Photon Mono X 6K, Photon M3 Plus.Creality Serie: Halot Sky, Halot Mage, LD-006.Phrozen Serie: Sonic Mighty 4K / 8K.Für Nutzer kleinerer Drucker (wie der Mars- oder Photon-Standardserie) bietet dieses Bundle massiven Spielraum, um mehrere Modelle gleichzeitig in einem Korb zu reinigen, was den Verbrauch von Reinigungsflüssigkeit pro Teil senkt.Vergleich: Mercury XS vs. Mercury Plus V3FeatureMercury XS BundleMercury Plus V3GerätetypZwei separate EinheitenKombigerät (2-in-1)Waschkapazität7.000 ml~3.000 - 4.000 mlUV-LichtquelleBoden + Seite + HandlampeSeitliche LichtleisteEffizienzGleichzeitiges Waschen/HärtenNacheinanderSicherer Umgang und WartungDie Reinigung mit Isopropanol (IPA) erfordert Sorgfalt. Der Waschtank des Mercury XS ist zwar mit einem Dichtungsring versehen, dennoch sollte das Gerät nur in gut belüfteten Räumen betrieben werden. Vermeiden Sie Funkenbildung in der Nähe des Geräts, da die Dämpfe von Isopropanol leicht entzündlich sind.Für eine lange Lebensdauer der LED-Einheiten sollte der 360-Grad-Drehteller sauber gehalten werden. Ausgelaufenes Resin auf dem Teller härtet sofort aus und kann die Rotationsmechanik blockieren oder die Lichtdurchlässigkeit der Boden-LEDs verringern. Reinigen Sie den Teller regelmäßig mit einem weichen Tuch und etwas IPA.Wartung des ReinigungsmediumsWechseln Sie das Isopropanol, sobald es stark gesättigt ist (trübe Färbung). Ein Tipp aus der Praxis: Filtern Sie das verschmutzte IPA durch einen Kaffeefilter und lassen Sie die Rückstände in einem Glasbehälter in der Sonne aushärten. So können Sie das Lösungsmittel länger verwenden und produzieren weniger Sondermüll.Lieferumfang des BundlesSie erhalten ein vollständig einsatzbereites Set für das Post-Processing. Lediglich das Reinigungsmittel (Isopropanol oder wasserbasierte Reiniger) muss separat erworben werden.1x Elegoo Mercury XS Wash Station (Waschstation)1x Elegoo Mercury XS Cure Station (Aushärtestation)1x Handheld UV-Lampe1x Versiegelter Reinigungsbehälter (7 Liter)1x Reinigungskorb aus Edelstahl1x UV-Schutzbrille1x Netzteil und Werkzeugset1x BedienungsanleitungWie reinige ich die Waschstation am besten?Die regelmäßige Pflege der Waschstation verhindert, dass sich Resin-Schlamm am Boden absetzt und den Magnetrühreinsatz blockiert. Leeren Sie den Tank alle 10 bis 15 Waschvorgänge komplett aus. Reinigen Sie den Magnetrührfisch und die Korbinnenseiten. Achten Sie darauf, dass der Dichtungsring des Deckels nicht mit flüssigem Resin benetzt wird, da dieser sonst spröde werden kann.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Kann ich die Waschstation auch mit Wasser nutzen?Ja, sofern Sie wasserwaschbare Resine (Water Washable Resins) verwenden. Bei Standard-Resinen ist Wasser jedoch wirkungslos; hier ist Isopropanol oder ein spezieller Resin-Cleaner zwingend erforderlich.Müssen die Modelle vor dem Aushärten trocken sein?Absolut. Wenn Sie ein nasses Modell (mit IPA-Resten) aushärten, entstehen oft weiße, unschöne Flecken auf der Oberfläche. Lassen Sie die Modelle nach dem Waschen mindestens 15-20 Minuten an der Luft trocknen oder nutzen Sie Druckluft.Wie lange ist die optimale Aushärtezeit?Für die meisten Modelle genügen 2 bis 5 Minuten. Sehr große oder dunkle Resine benötigen bis zu 10 Minuten. Zu langes Aushärten kann das Material spröde machen und zu Verfärbungen (Gelbstich) führen.
Der Granbo Sonic GS0203 reinigt SLA-Drucke mit 120 Watt UltraschallleistungAuf einen Blick:3,2 Liter Fassungsvermögen für mittelgroße SLA-Bauteile120 Watt Ultraschallleistung für gründliche HarzentfernungDigitaler Timer präzise einstellbar von 1 bis 30 MinutenAlkoholfreie Reinigung schont empfindliche Resin-StrukturenEdelstahl-Konstruktion für Langlebigkeit und einfache WartungDie Nachbearbeitung von 3D-Drucken im SLA-Verfahren (Stereolithografie) erfordert eine präzise Entfernung von nicht ausgehärtetem Resin. Der Granbo Sonic GS0203 ist ein 3,2-Liter-Ultraschallreiniger, der speziell für diese Aufgabe konzipiert wurde. Mit einer Ultraschallleistung von 120 Watt erzeugt das Gerät Millionen mikroskopisch kleiner Vakuumbläschen, die durch Kavitation selbst in feinste Stützstrukturen und Bohrungen eindringen. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Bauteile vor dem finalen UV-Curing vollständig von Rückständen befreit sind.Kernvorteile: 3,2L Volumen und 120W Leistung für SLA-AnwendungenDas Volumen von 3,2 Litern bietet ausreichend Platz für gängige Druckplattformen kompakter Desktop-SLA-Drucker. Die Wannenmaße sind so dimensioniert, dass auch mehrere Kleinteile gleichzeitig im mitgelieferten Edelstahlkorb gereinigt werden können. Ein entscheidender Faktor für die Reinigungsqualität ist die Ultraschallleistung von 120 Watt. Im Vergleich zu leistungsschwächeren Modellen verkürzt der GS0203 die Reinigungszeit signifikant, was das Risiko minimiert, dass das Lösungsmittel die Oberfläche des Druckobjekts angreift.Die Frequenz von 40 kHz ist für die 3D-Druck-Nachbearbeitung optimal gewählt. Sie bietet die richtige Balance zwischen Reinigungskraft und Materialschonung. Während niedrigere Frequenzen zu aggressiv auf dünnwandige Resin-Strukturen wirken könnten, sorgt die Frequenz des GS0203 für eine gleichmäßige Ablösung des Harzes, ohne die Geometrie zu beschädigen. Die digitale Steuerung erlaubt dabei eine exakte Reproduzierbarkeit der Prozesse, was besonders für gewerbliche Anwender oder ambitionierte Maker von Bedeutung ist.Ratgeber: Resin sicher und alkoholfrei reinigenDie Verwendung von Isopropanol (IPA) ist der Standard in der SLA-Reinigung, bringt jedoch Nachteile wie hohe Flüchtigkeit, Geruchsbelästigung und potenzielle Materialversprödung mit sich. Der Granbo Sonic GS0203 unterstützt die alkoholfreie Reinigung durch den Einsatz spezieller wasserbasierter Reiniger oder Tenside. Ultraschallwellen verstärken die Wirkung dieser Reinigungsmedien chemisch-physikalisch, sodass auf aggressive Lösungsmittel oft verzichtet werden kann.Alkoholfreie Reiniger haben den Vorteil, dass sie das Resin nicht so stark austrocknen. Bei der Reinigung mit IPA werden oft Weichmacher aus dem Kunststoff gelöst, was die Teile spröde macht. Durch die Kavitationskraft im GS0203 werden Harzreste auch bei weniger aggressiven Flüssigkeiten effizient gelöst. Dies ist besonders bei Funktionsbauteilen wichtig, die eine gewisse Restflexibilität behalten müssen. Zudem erhöht der Verzicht auf Alkohol die Arbeitssicherheit und vereinfacht die Lagerung der Reinigungsmittel.Schritt-für-Schritt Anleitung zur Nutzung des GS0203Für optimale Ergebnisse bei der Reinigung von SLA-Drucken empfiehlt sich ein strukturierter Ablauf. Der GS0203 ist durch das digitale Interface einfach zu bedienen. Folgen Sie diesen Schritten für ein sauberes Finish:Vorbereitung: Befüllen Sie die Edelstahlwanne mit der Reinigungsflüssigkeit. Achten Sie auf die Einhaltung der minimalen und maximalen Füllhöhe.Bestückung: Legen Sie die 3D-Drucke in den Reinigungskorb. Vermeiden Sie das Stapeln der Teile, damit die Ultraschallwellen alle Oberflächen erreichen.Timer-Einstellung: Stellen Sie den digitalen Timer auf 3 bis 10 Minuten ein, abhängig vom verwendeten Resin und der Komplexität des Bauteils.Start: Aktivieren Sie den Ultraschallvorgang. Der Deckel sollte aufgesetzt bleiben, um Geräuschemissionen zu reduzieren und Verdunstung zu verhindern.Nachbereitung: Entnehmen Sie den Korb und spülen Sie die Teile mit klarem Wasser oder einem milden Reiniger ab, bevor Sie mit dem UV-Curing beginnen.Vergleich mit anderen ReinigungsstationenUm die richtige Wahl für Ihr Labor oder Ihre Werkstatt zu treffen, hilft ein Blick auf die Kapazitätsunterschiede. Der GS0203 positioniert sich als leistungsstarke Mittelklasse-Lösung.MerkmalGS0203 (3,2L)GS0102 (2,0L)GS0306 (6,0L)Leistung120 W60 W180 WGeeignet fürStandard SLA/DLPKleinteile/SchmuckGroßformat-DruckeTimer1-30 min Digital1-30 min Digital1-30 min DigitalHäufig gestellte Fragen (FAQ)Wie oft muss die Reinigungsflüssigkeit im GS0203 gewechselt werden?Die Standzeit der Flüssigkeit hängt vom Verschmutzungsgrad der gereinigten Teile ab. Sobald die Flüssigkeit stark getrübt ist oder die Reinigungswirkung nachlässt, sollte ein Austausch erfolgen. Bei SLA-Resin empfiehlt es sich, die Flüssigkeit regelmäßig durch einen Filter zu gießen, um ausgehärtete Partikel zu entfernen.Kann ich den Granbo Sonic GS0203 auch für andere Materialien nutzen?Ja, das Gerät ist vielseitig einsetzbar. Neben SLA-Drucken eignet es sich für die Reinigung von Werkzeugen, Düsen von FDM-Druckern, elektronischen Bauteilen (mit deionisiertem Wasser) und mechanischen Komponenten. Die Edelstahlwanne ist resistent gegen viele verschiedene Reinigungsmedien.Muss der Deckel während des Betriebs immer geschlossen sein?Es wird empfohlen, den Deckel zu schließen. Dies dient nicht nur dem Lärmschutz der 40 kHz Frequenz, sondern verhindert auch das Austreten von Aerosolen der Reinigungsflüssigkeit. Zudem bleibt die Badtemperatur konstanter, falls eine Erwärmung durch die Ultraschallenergie stattfindet.
Auf einen Blick: Der Granbo Sonic GS0102 ist ein Ultraschallreinigungsgerät mit 2 Litern Fassungsvermögen, das speziell für die Nachbearbeitung von Resin-3D-Drucken konzipiert wurde. Mit 60 Watt Ultraschallleistung und einer integrierten 150 Watt Heizung entfernt das Gerät ungehärtete Harzreste aus feinsten Strukturen. Die digitale Steuerung erlaubt präzise Reinigungszyklen zwischen 1 und 30 Minuten.Warum die Ultraschallreinigung beim Resin-3D-Druck entscheidend istDie manuelle Reinigung von SLA-, DLP- oder LCD-Drucken stößt bei komplexen Geometrien schnell an Grenzen. Der Granbo Sonic GS0102 nutzt den physikalischen Effekt der Kavitation, um Harzrückstände rückstandslos zu entfernen. Dabei erzeugt der 40 kHz Ultraschallgeber Millionen mikroskopisch kleiner Vakuumblasen in der Reinigungsflüssigkeit. Diese Blasen implodieren beim Auftreffen auf die Objektoberfläche und setzen kinetische Energie frei.Dieser Prozess löst flüssiges Photopolymer selbst aus internen Kanälen, Gewinden und filigranen Gitterstrukturen, die mit einem Pinsel oder durch einfaches Schwenken unerreicht bleiben. Die mechanische Kraft der Kavitation reduziert die notwendige Einwirkzeit von Lösungsmitteln drastisch. Dies schützt das Material vor dem Aufquellen oder Verspröden, was bei zu langem Kontakt mit Reinigungsmitteln häufig vorkommt. Der Einsatz des GS0102 sorgt für scharfe Details und eine klebefreie Oberfläche vor dem finalen Aushärten.Zentrale Merkmale des Granbo Sonic GS010260 Watt Ultraschall-Effizienz: Ein leistungsstarker Transducer sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Wellen im 2-Liter-Edelstahltank.Digitale Präzisionssteuerung: Zeit (1-30 min) und Temperatur (20-80°C) lassen sich über das LED-Display exakt auf die Anforderungen unterschiedlicher Resine einstellen.SUS304 Edelstahlkonstruktion: Tank und Gehäuse bestehen aus säurebeständigem Edelstahl, was die Nutzung verschiedener Reinigungsmittel ermöglicht.Integrierte Heizfunktion: Die 150W Heizung unterstützt die Lösekraft von Detergentien, besonders bei hochviskosen Engineering-Resinen.Kompakte Bauweise: Mit Außenmaßen von 175 x 165 x 190 mm beansprucht das Gerät nur minimale Stellfläche im Labor oder in der Werkstatt.Sicherheitsfeatures: Eine eingeprägte Wasserstandslinie verhindert Überfüllung und schützt die Elektronik vor Überhitzung durch Trockenlauf.Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung von 3D-DruckenDie korrekte Anwendung des GS0102 verlängert die Lebensdauer des Geräts und optimiert die Druckqualität. Der Prozess beginnt unmittelbar nach Abschluss des Druckvorgangs. Schritt 1: Entfernen Sie das Bauteil von der Druckplattform und lassen Sie überschüssiges Resin kurz abtropfen. Schritt 2: Füllen Sie den Edelstahltank bis zur Markierung mit einer geeigneten Reinigungsflüssigkeit. Platzieren Sie das Modell im mitgelieferten Reinigungskorb, um direkten Kontakt mit dem Tankboden zu vermeiden, da dies den Transducer beschädigen könnte.Schritt 3: Stellen Sie die Zeit am digitalen Timer ein. Für Standard-Resine genügen meist 3 bis 5 Minuten. Bei wasserwaschbaren Resinen kann die Temperatur auf 30°C erhöht werden, um die Viskosität des Harzes zu senken. Schritt 4: Nach Ablauf des Timers entnehmen Sie den Korb und spülen das Modell mit klarem Wasser oder frischem Reiniger ab. Schritt 5: Lassen Sie das Modell vollständig trocknen, bevor Sie den finalen UV-Härtungsprozess starten. Verbliebene Flüssigkeit in Vertiefungen kann zu weißen Flecken nach dem Härten führen.Ultraschallbad versus klassische Wash-StationHäufig stellt sich die Frage, ob ein Ultraschallreiniger oder eine herkömmliche Wash-Station mit Magnetrührer die bessere Wahl ist. In der folgenden Übersicht werden die technischen Unterschiede deutlich.MerkmalGranbo GS0102 (Ultraschall)Standard Wash-StationReinigungsprinzipKavitation (Molekulare Vibration)Mechanische Strömung (Propeller)TiefenreinigungExzellent (auch in Hohlräumen)Befriedigend (Oberflächenfokus)LärmentwicklungKonstantes Summen (40 kHz)Leises RotationsgeräuschVerschleißteileKeine beweglichen Teile im TankLager des MagnetrührersDer GS0102 punktet vor allem durch die Fähigkeit, Drucke von innen zu reinigen. Während ein Propeller die Flüssigkeit nur um das Modell bewegt, dringen die Ultraschallwellen überall dort ein, wo auch die Flüssigkeit hinkommt. Dies macht das Ultraschallbad zum Standard für präzise technische Bauteile und Schmuckgussformen.Sicherheitshinweise und Chemie-ManagementBeim Betrieb eines Ultraschallreinigers ist der Brandschutz ein zentrales Thema. Isopropanol (IPA) hat einen niedrigen Flammpunkt. Durch die Ultraschallwellen und die Heizung entstehen Dämpfe, die sich in geschlossenen Räumen konzentrieren können. Es wird empfohlen, brennbare Flüssigkeiten nur in einem separaten Glasbehälter (indirektes Bad) im wassergefüllten Ultraschalltank zu verwenden oder auf nicht brennbare Reiniger umzusteigen.Moderne Ersatzreiniger auf Basis von Glykolether oder spezielle biologisch abbaubare Detergentien arbeiten im GS0102 oft effektiver, wenn die Heizung auf 40-50°C eingestellt wird. Die Entsorgung des verschmutzten Mediums darf niemals über den Abfluss erfolgen. Das mit Resin gesättigte Wasser oder Lösungsmittel muss in einem transparenten Behälter dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, damit die Harzpartikel aushärten und gefiltert werden können. Der verbleibende Feststoff wird als Restmüll, die Flüssigkeit gemäß den örtlichen Bestimmungen entsorgt.Wartung des Geräts für dauerhafte ZuverlässigkeitUm die 60W Ultraschallleistung konstant zu halten, muss der Boden des SUS304 Tanks frei von Ablagerungen bleiben. Festgesetzte Harzreste am Boden absorbieren die Energie und führen zu einer Überhitzung der Piezokeramik. Reinigen Sie den Tank nach jeder Nutzung mit einem weichen Tuch. Das Netzkabel sollte bei Nichtbenutzung entfernt werden. Da das Gerät tragbar konzipiert ist, ermöglichen die seitlichen Griffe ein sicheres Entleeren der Flüssigkeit über die Gehäuseecke.Häufig gestellte Fragen zum Granbo GS0102Darf ich Isopropanol direkt in den Ultraschallreiniger füllen?Direktes Einfüllen von hochprozentigem Isopropanol in den Tank ist riskant, da Funkenbildung oder Hitze die Dämpfe entzünden könnten. Nutzen Sie stattdessen die indirekte Methode: Füllen Sie den Tank mit Wasser und stellen Sie ein Glas mit dem Modell und Isopropanol hinein. Die Wellen übertragen sich durch das Glas, während das Brandrisiko minimiert wird.Wie lange dauert ein Reinigungszyklus für SLA-Drucke?In der Regel reichen 2 bis 5 Minuten bei 40 kHz Ultraschallfrequenz aus. Zu lange Zyklen können bei filigranen Teilen zu Mikrorissen führen oder die Oberfläche des Resins angreifen. Starten Sie immer mit einer kurzen Zeitspanne und prüfen Sie das Ergebnis.Welche Temperatur ist für die Harzentfernung optimal?Für die meisten Standard-Resine ist eine Temperatur zwischen 30°C und 40°C ideal. Die Wärme reduziert die Viskosität des Harzes, sodass es sich leichter vom Modell löst. Vermeiden Sie Temperaturen über 60°C, da sich dünnwandige 3D-Drucke verformen könnten.
Auf einen Blick: Creality CR-Scan OtterPräzision: Bis zu 0,02 mm Genauigkeit bei einer Auflösung von 0,05 mm.Vier-Linsen-System: Erfasst Objekte von 10 mm³ bis zu 2000 mm³ Volumen.Material-Flexibilität: Scannt schwarze und metallische Oberflächen ohne zusätzliches Spray.Farbwiedergabe: 24-Bit-Vollfarbscans für fotorealistische 3D-Modelle.Hardware: 390 g leichtes Vollmetallgehäuse mit lüfterlosem Design.Sicherheit: Laserschutzklasse 1 (Face- und Body-Algorithmus).Der Creality CR-Scan Otter als Bindeglied zwischen hochpräziser Erfassung und PortabilitätDer Creality CR-Scan Otter ist ein handgeführter 3D-Scanner, der mit strukturierter Infrarotlicht-Technologie arbeitet und eine Genauigkeit von 0,02 mm erreicht. In der digitalen Produktentwicklung und im Reverse Engineering stellt dieses Gerät eine Lösung dar, die den Spagat zwischen kleinen mechanischen Bauteilen und großen Karosseriekomponenten bewältigt. Durch den Einsatz von vier Linsen – zwei für den Makrobereich und zwei für größere Distanzen – entfällt der Bedarf an mehreren spezialisierten Scannern für unterschiedliche Objektgrößen.Das optische System des CR-Scan Otter nutzt vier Linsen zur präzisen Tiefenerkennung.Technische Tiefe: Das Vier-Linsen-System und die DOE-Strukturlicht-TechnologieDie optische Architektur unterscheidet den CR-Scan Otter von herkömmlichen Budget-Scannern. Das System integriert zwei Paare von Doppellinsen. Das erste Paar ist für kurze Brennweiten optimiert, um kleinste Details an Objekten ab einer Größe von 10 x 10 x 10 mm zu erfassen. Das zweite Paar deckt den Weitwinkel- und Telebereich ab, was die Erfassung von Objekten bis zu zwei Metern Kantenlänge ermöglicht. Diese Flexibilität wird durch die DOE (Diffractive Optical Element) 3D-Struktur-Lichttechnologie unterstützt.Die DOE-Technologie projiziert ein definiertes Muster auf die Oberfläche, das selbst bei Umgebungslichtstärken von bis zu 30.000 Lux stabil bleibt. Damit ist der Einsatz im Freien unter direkter Sonneneinstrahlung möglich, ohne dass die Punktwolke durch Rauschen beeinträchtigt wird. Die integrierte IMU (Inertial Measurement Unit) kompensiert dabei Handbewegungen in Echtzeit und verhindert das Abreißen des Trackings bei schnellen Richtungswechseln.Vollfarbscans mit 24-Bit FarbtiefeFür die digitale Archivierung oder den Einsatz im E-Commerce liefert der Otter eine 24-Bit-Vollfarbauflösung. Zwei weiße LEDs dienen als Hilfslicht, um Schattenwürfe bei der Texturaufnahme zu minimieren. Die Farbinformationen werden direkt auf die Geometrie projiziert (Color Mapping), was eine realitätsgetreue Darstellung von Oberflächenbeschaffenheiten und Farbabstufungen ermöglicht. Dies ist besonders relevant für Museen oder Designer, die physische Prototypen digitalisieren müssen.Herausforderung Oberflächen: Scannen von Schwarz und MetallEine klassische Schwachstelle der optischen 3D-Messtechnik sind absorbierende (schwarze) oder reflektierende (glänzendes Metall) Oberflächen. Der Creality CR-Scan Otter nutzt einen spezialisierten Algorithmus, der die Belichtungsparameter des Infrarotsensors dynamisch anpasst. In der Praxis bedeutet dies, dass Autoreifen, schwarze Kunststoffgehäuse oder Edelstahlkomponenten ohne den Einsatz von Mattierungsspray (Scanspray) digitalisiert werden können.Diese Fähigkeit spart Zeit in der Vorbereitung und schont empfindliche Oberflächen, die nicht mit Partikeln in Kontakt kommen dürfen. Die 8 zusätzlichen Infrarot-LEDs verbessern zudem die Erkennung von Markern (Target-Punkten) auf merkmalsarmen Oberflächen, was die globale Genauigkeit bei großflächigen Scans erhöht.Anwendungsbereiche: Von der Münze bis zum KotflügelDie Vielseitigkeit des Scanners zeigt sich in verschiedenen Nutzungsszenarien. Bei kleinen Objekten, wie einer Münze oder einem kleinen Zahnrad, ermöglicht die 3D-Auflösung von bis zu 0,05 mm die Rekonstruktion feinster Gravuren oder Flanken. Im Gegensatz dazu erlaubt das große Sichtfeld bei industriellen Bauteilen wie Stoßstangen oder Motorblöcken eine zügige Erfassung der Gesamtgeometrie mit einer Scangeschwindigkeit von bis zu 20 Bildern pro Sekunde (fps).Praxis-Beispiele für die Anwendung:3D-Druck & Reverse Engineering: Erstellen von passgenauen Ersatzteilen für Oldtimer oder Haushaltsgeräte.Körper-Scans: Dank Lasersicherheit Klasse 1 ist das Scannen von Gesichtern und Körpern für orthopädische Anpassungen oder Gaming-Avatare sicher.Qualitätssicherung: Soll-Ist-Vergleich von Bauteilen gegen CAD-Modelle zur Fehlersuche.Digitale Archivierung: Erfassung von Kunstobjekten mit originalgetreuer Textur.Vergleich: Creality CR-Scan Otter vs. Raptor vs. Ferret ProDie Wahl des richtigen Scanners hängt stark vom primären Einsatzzweck ab. Während der CR-Scan Otter als Allrounder positioniert ist, haben die Modelle Raptor und Ferret spezifische Schwerpunkte.MerkmalCR-Scan OtterCR-Scan RaptorCR-Scan Ferret ProTechnologieInfrarot (DOE)Blauer Laser + NIRInfrarotGenauigkeit0,02 mm0,02 mm (Metrologie)0,10 mmObjektgröße10 mm - 2000 mm5 mm - 2000 mm150 mm - 2000 mmBesonderheitVier-Linsen-SystemHöchste DetailschärfeExtrem kompakt & günstigDer Raptor ist überlegen, wenn es um rein industrielle Messtechnik auf Mikrometer-Ebene geht, benötigt aber oft Marker. Der Ferret Pro ist die mobile Lösung für schnelle Scans zwischendurch, erreicht aber nicht die Tiefenschärfe und Oberflächenkompetenz des Otter.Software-Integration und SystemanforderungenDie Software CrealityScan bildet das Herzstück der Datenverarbeitung. Sie ist sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar. Ein kritischer Faktor bei der Installation unter Windows sind die Administratorrechte. Stellen Sie sicher, dass die Software mit vollen Rechten installiert wird, um den Zugriff auf die USB-3.0-Bus-Bandbreite zu gewährleisten. Der Scanner nutzt eine USB-Typ-C-Schnittstelle, die mindestens 5V bei 3A liefern muss. An leistungsschwachen USB-Ports kann es zu Verbindungsabbrüchen kommen; hier hilft ein aktiver USB-Hub.Die Software unterstützt den One-Shot-Modus, der wie ein Bildstabilisator wirkt. Er setzt Einzelbilder zu einer konsistenten Punktwolke zusammen, auch wenn die Handführung nicht vollkommen ruhig ist. Nach dem Scanvorgang bietet die Software Werkzeuge zur Netzoptimierung (Meshing), Lochfüllung und Texturkorrektur, bevor das Modell als STL, OBJ oder PLY für den 3D-Druck exportiert wird.Wie scannt man schwierige Objekte am besten?Obwohl der Otter ohne Spray auskommt, gibt es Tipps, um das Ergebnis zu perfektionieren. Bei extrem spiegelndem Chrom kann es dennoch helfen, den Winkel des Scanners so zu verändern, dass die Infrarotstrahlen nicht direkt in die Linse zurückreflektiert werden (Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel vermeiden). Bei sehr dunklen Textilien sorgt eine langsame Bewegung dafür, dass der Sensor genügend Photonen für eine saubere Punktwolke sammeln kann.Für die mobile Nutzung kann der Otter mit einem separat erhältlichen Wireless-Bridge-Modul oder per Kabel an ein Smartphone angeschlossen werden, sofern die CrealityScan-App unterstützt wird. Dies verwandelt den Scanner in ein völlig autarkes Messwerkzeug für den Einsatz in Werkstätten oder auf Baustellen.Kritische Betrachtung und LösungenTrotz der hohen Hardwaregüte berichten Anwender gelegentlich von hohen Hardwareanforderungen an den PC. Für eine flüssige Verarbeitung der Punktwolken in Echtzeit wird ein System mit mindestens 16 GB RAM und einer dedizierten Grafikkarte (NVIDIA RTX Serie empfohlen) nahegelegt. Bei Systemen mit integrierter Grafik kann die Scangeschwindigkeit von 20 fps auf etwa 10 fps sinken.Ein weiterer Punkt ist das Gewicht. Mit 390 g ist das Gerät zwar leicht, das Vollmetallgehäuse leitet jedoch Wärme ab. Bei langen Scan-Sessions über 30 Minuten kann sich das Gehäuse merklich erwärmen. Dies ist konstruktionsbedingt, da auf einen lauten Lüfter verzichtet wurde, um Vibrationen zu vermeiden, die die Präzision beeinträchtigen könnten.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Benötige ich für den Creality CR-Scan Otter zwingend Markierungspunkte?Nein, in den meisten Fällen erkennt der Scanner die Geometrie oder Textur des Objekts zur Orientierung. Marker sind nur bei sehr großen, flachen und merkmallosen Oberflächen wie einer glatten Motorhaube notwendig, um die Genauigkeit über die gesamte Länge zu wahren.Ist der Scanner sicher für die Augen beim Scannen von Personen?Ja, der CR-Scan Otter nutzt Infrarotlicht der Laserklasse 1. Dies ist als augensicher eingestuft und wird auch in der Gesichtserkennung von Smartphones verwendet. Ein spezieller Face-Algorithmus optimiert zudem die Erfassung von Haaren und Hautpartien.Kann der Otter auch sehr kleine Objekte wie Schmuck scannen?Objekte ab einer Größe von 10 x 10 x 10 mm können erfasst werden. Für extrem filigranen Schmuck mit mikroskopischen Details ist jedoch oft ein stationärer Scanner mit Blaulicht-Technologie noch besser geeignet, während der Otter seine Stärke in der Flexibilität zwischen klein und groß ausspielt.
Auf einen Blick: DOWELL DP-A10-16Bauraum: 1000 x 1000 x 1600 mm (1,6 m³ Volumen)Technologie: FGF (Fused Granule Fabrication) PelletextrusionDurchsatz: Bis zu 5000 g/h für massive ZeitersparnisTemperatur: 420°C Düse / 100°C Heizbett für IndustriematerialienEffizienz: Granulat reduziert Materialkosten um bis zu 80%DOWELL 3D Drucker DP-A10-16: Industrielle Fertigung im 1,6-Kubikmeter-FormatDer DOWELL DP-A10-16 ist ein großformatiger FGF-3D-Drucker, der mit Pelletextrusion Bauteile bis zu einer Höhe von 1600 mm fertigt. Dieses System ersetzt den klassischen Filamentdruck durch die direkte Verarbeitung von Kunststoffgranulat, was die Produktionsgeschwindigkeit auf bis zu 250 mm/s steigert. Mit einem maximalen Materialdurchsatz von 5,0 kg pro Stunde eignet sich die Maschine für den kontinuierlichen Einsatz im Formenbau, Prototyping und der Endteilfertigung. Die robuste Rahmenkonstruktion gewährleistet mechanische Stabilität bei der Bewegung schwerer Lasten innerhalb des 1000 x 1000 x 1600 mm messenden Bauraums.Wirtschaftlichkeit: Warum FGF-Pelletdruck herkömmliches Filament schlägtDie Verwendung von Granulat anstelle von aufgespultem Filament bietet Ihnen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. Standard-Filamente wie PLA oder ABS kosten im industriellen Bereich oft das Vier- bis Fünffache des entsprechenden Rohgranulats. Bei einem Bauvolumen von 1,6 m³ und Bauteilgewichten von 50 kg oder mehr amortisiert sich die Investition in einen Dowell3D Pellet 3D-Drucke allein durch die Materialersparnis innerhalb weniger Monate. Zudem entfällt das Risiko von Filamentbrüchen oder leeren Spulen während mehrtägiger Druckaufträge, da das integrierte automatische Zuführsystem den Extruder konstant mit neuem Material versorgt.MerkmalFGF-Granulat FDM-Filament (Standard)Materialkosten / kgca. 5 € - 12 €ca. 25 € - 60 €Extrusionsratebis 5000 g/hca. 50 - 150 g/hSchichtdicken1,0 mm bis 4,0 mm0,1 mm bis 0,4 mmDie Zeitersparnis resultiert nicht nur aus der Druckgeschwindigkeit, sondern aus der massiven Extrusionskraft. Während klassische 3D-Drucker feine Schichten auftragen, arbeiten die Dowell3D FGF 3D-Drucker mit Düsendurchmessern von bis zu 6,0 mm. Dies ermöglicht Wandstärken, die in einem einzigen Durchgang gedruckt werden, was die strukturelle Integrität großformatiger Objekte massiv erhöht.Die High-Flow-Schneckenextrusion verarbeitet Granulat direkt zu belastbaren Bauteilen.Anwendungsgebiete für die Dowell3D FGF 3D-DruckerEin großes Druckvolumen eröffnet Möglichkeiten, die über den Standard-Maschinenbau hinausgehen. In der Automobilindustrie fertigen Sie mit Pellet 3D Druckern ganze Armaturenträger, Stoßfänger-Prototypen oder Verkleidungselemente in Originalgröße, ohne diese in mehrere Segmente zerteilen zu müssen. Dies spart Montagezeit und eliminiert Schwachstellen an Klebenähten.Im Bereich der Gießereitechnik und des Formenbaus dient der Drucker zur Herstellung von Positivmodellen für den Sandguss oder Laminierformen für CFK-Bauteile. Durch die hohe Schmelztemperatur der Düse von 420°C verarbeiten Sie technische Kunststoffe wie kohlenstofffaserverstärktes Granulat, das eine hohe thermische Formbeständigkeit aufweist. Auch die Architektur nutzt das System für den Bau von Fassadenelementen oder großformatigen Designobjekten..Materialkompatibilität von PLA bis zu Hochtemperatur-PelletsDie DP Pellet 3D-Drucker sind kein geschlossenes System. Sie haben die Freiheit, Pellets verschiedener Hersteller zu verwenden. Die Kombination aus einem 100°C Heizbett und einer 420°C Düse deckt ein breites Spektrum ab: PLA für schnelle Prototypen, PETG für mechanische Bauteile, ABS für Gehäusekomponenten und flexible TPE-Granulate für Dichtungen oder Puffer. Die 3-Zonen-Temperaturregelung sorgt dafür, dass das Granulat kontrolliert aufgeschmolzen wird, bevor es durch die Präzisionsdüse extrudiert wird.Technische Details: Kühlung, Steuerung und StabilitätUm die enorme Hitze am Extruderkopf bei kontinuierlichem Betrieb zu managen, verfügen die DP Pellet 3D Drucker über ein unabhängiges Wasserkühlsystem. Dies verhindert Heat-Creep und garantiert eine gleichbleibende Extrusionsqualität über Druckzeiten von mehreren hundert Stunden hinweg. Die Führung der Achsen erfolgt über industrielle Linearschienen, die auch bei hohen Geschwindigkeiten von 250 mm/s eine Wiederholgenauigkeit im Mikrometerbereich sichern.Die Bedienung erfolgt über einen 10-Zoll Farb-Touchscreen. Hier steuern Sie alle Parameter in Echtzeit, überwachen den Fortschritt oder nehmen Anpassungen an der Vorschubgeschwindigkeit vor. Dank der Auto-Leveling-Funktion kalibriert sich das Druckbett selbstständig, was besonders bei der enormen Grundfläche von >1000 x 1000 mm für eine perfekte erste Schichthaftung unerlässlich ist.Intuitives Interface für die Steuerung komplexer Druckparameter und Echtzeit-Monitoring.Integrierte Überwachung und FernsteuerungFür lange Druckjobs in der Industrie ist eine Überwachung aus der Ferne integriert. Sie können den Status über das Netzwerk abrufen und bei Bedarf eingreifen. Dies reduziert die Notwendigkeit einer ständigen personellen Präsenz an der Maschine. Das System ist auf den 24/7-Betrieb ausgelegt, wobei die automatische Pellet-Zuführung (Vakuum-Feeder) dafür sorgt, dass der Trichter niemals leer läuft.Leistungsdaten Callout:5.000 g/h Durchsatz | 420 °C Max-Temp | 1,6 m BauhöheHäufig gestellte Fragen (FAQ)Was ist der Hauptvorteil von FGF gegenüber FDM?Der Hauptvorteil liegt in der Wirtschaftlichkeit und Geschwindigkeit. Pellets sind bis zu 80% günstiger als Filamente. Zudem ermöglicht die FGF-Technologie (Fused Granule Fabrication) deutlich höhere Extrusionsraten, was die Druckzeit bei Objekten wie dem 1000x1000x1600mm Bauraum von Wochen auf Tage reduziert.Können recycelte Materialien gedruckt werden?Ja, das System ist für die Verarbeitung von Standard-Industriegranulaten ausgelegt. Dies schließt viele recycelte Kunststoffe ein, sofern diese eine gleichmäßige Korngröße aufweisen. Dies macht die Dowell3D Pellet 3D Drucker zu einer nachhaltigen Lösung für geschlossene Materialkreisläufe in der Produktion.Wie wird die Haftung bei so großen Bauteilen sichergestellt?Das bis zu 100°C beheizbare Druckbett sorgt in Kombination mit der Auto-Leveling-Funktion für eine optimale thermische Basis. Für extrem großformatige Teile wird empfohlen, die Umgebungstemperatur stabil zu halten, wobei der DP-A10-16 durch seine präzise Steuerung der Extrusionstemperatur den Warping-Effekt minimiert.
Revopoint POP 4 auf einen BlickTechnologie: Hybrider 3D-Scanner mit blauem Laser und InfrarotlichtGenauigkeit: Volumetrische Präzision von 0,03 mm + 0,05 mm x L (m)Geschwindigkeit: Erfassungsrate von bis zu 105 Bildern pro Sekunde (fps)Umgebung: Volle Funktionalität im Außenbereich bis 100.000 LuxBesonderheit: Scannt dunkle und glänzende Oberflächen ohne ScanspraySoftware: KI-gestützte Objektsegmentierung und 3D Gaussian SplattingWas macht den Revopoint POP 4 zum besten 5-in-1 Hybrid 3D-Scanner?Der Revopoint POP 4 definiert die Anforderungen an tragbare 3D-Messsysteme neu, indem er zwei unterschiedliche Lichtquellen in einem kompakten Gehäuse vereint. Das Gerät nutzt primär blaue Lasertechnologie für hochdetaillierte Messungen und Infrarot-Strukturiertlicht für die schnelle Erfassung großer Geometrien. Diese Kombination ermöglicht den Einsatz in Szenarien, die bisher spezialisierte und deutlich teurere Hardware erforderten. Die volumetrische Genauigkeit von 0,03 mm stellt sicher, dass selbst kleinste Oberflächendetails für CAD-Anwendungen und das Reverse Engineering exakt digitalisiert werden.Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Unabhängigkeit von Lichtverhältnissen. Während herkömmliche optische Scanner bei direkter Sonneneinstrahlung scheitern, arbeitet der POP 4 bei einer Helligkeit von bis zu 100.000 Lux stabil. Dies macht ihn zum Werkzeug für die Digitalisierung von Fahrzeugteilen im Freien oder architektonischen Elementen unter freiem Himmel. Die integrierte IMU (Inertial Measurement Unit) sorgt dabei für eine kontinuierliche Verfolgung der Scanner-Position im Raum, wodurch Abbrüche im Scan-Datenstrom effektiv verhindert werden.Der Revopoint POP 4 kombiniert blaue Laserlinien mit Infrarotlicht für maximale Materialunabhängigkeit.Die hardwareseitige Beschleunigung erlaubt Scan-Geschwindigkeiten von bis zu 105 fps. Dies reduziert die Zeit für die Datenerfassung erheblich und minimiert Fehler durch Handbewegungen. Da der Scanner ohne Scanspray auskommt, bleiben empfindliche Oberflächen oder komplexe Bauteile unangetastet. Die Datenübertragung erfolgt wahlweise über USB-C oder drahtlos via Wi-Fi 6, was die nötige Flexibilität in Werkstattumgebungen bietet.Die 5 Scan-Modi erklärt: Blue Laser vs. InfrarotDie Vielseitigkeit des Revopoint POP 4 basiert auf fünf spezifischen Betriebsmodi, die jeweils auf unterschiedliche Objekttypen und Detailgrade optimiert sind. Die Wahl des richtigen Modus entscheidet über die Qualität des finalen 3D-Modells und den Zeitaufwand in der Nachbearbeitung.Cross-lines Mode (Blauer Laser): In diesem Modus projiziert der Scanner 30 sich kreuzende Laserlinien. Er ist für die schnelle Erfassung von Oberflächen mit hoher Genauigkeit konzipiert. Die blauen Laserlinien sind unempfindlicher gegenüber Umgebungslicht und Reflexionen, was das Scannen von Metallteilen oder dunklen Kunststoffen ohne Vorbehandlung ermöglicht.Deep Holes Mode (Einzellinie): Speziell für Bohrungen, tiefe Schlitze und komplexe Innengeometrien nutzt der POP 4 eine einzelne, fokussierte Laserlinie. Diese dringt tiefer in Kavitäten ein, die von flächigen Lichtmustern nicht erreicht werden könnten.Marker-free Mode (Infrarot): Für große Objekte nutzt das Gerät Infrarot-Strukturiertlicht. Hierbei erkennt die Software Geometriemerkmale des Objekts zur Orientierung. Marker-Punkte sind in diesem Modus nicht zwingend erforderlich, sofern das Objekt genügend Struktur bietet.Full-Field HD Scanning: Dieser Modus kombiniert die Flächenabdeckung des Infrarotlichts mit einer erhöhten Auflösung. Er eignet sich für organische Formen wie Skulpturen oder Körper-Scans, bei denen Texturen und Geometrien gleichermaßen wichtig sind.Hybrid HD Scanning: Hier greifen beide Lichtquellen ineinander. Die Laser-Einheit liefert die präzisen Kanten, während das Infrarotsystem die Flächen füllt. Dieser Modus ist die Lösung für Objekte mit variierenden Materialeigenschaften.Innovationen: 3D Gaussian Splatting und KI-SegmentierungDer Revopoint POP 4 integriert fortschrittliche Software-Algorithmen, die über klassische Mesh-Erstellung hinausgehen. 3D Gaussian Splatting ist eine Methode zur Darstellung von 3D-Szenen, die nicht nur die Geometrie, sondern auch die Lichtverteilung und Farbe realitätsgetreu speichert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Punktwolken erzeugt diese Technologie fotorealistische Abbilder, die besonders in der digitalen Archivierung und für VR-Anwendungen an Bedeutung gewinnen.Die KI-gestützte Objektsegmentierung löst ein altbekanntes Problem beim manuellen Scannen: die unbeabsichtigte Erfassung von Händen, Stativen oder dem Hintergrund. Die Software erkennt in Echtzeit, welche Daten zum Zielobjekt gehören und welche verworfen werden können. Dies reduziert den Aufwand für das manuelle Zuschneiden der Punktwolken nach dem Scan-Vorgang um bis zu 80 Prozent. Die Verfolgung des Objekts bleibt selbst bei schnellen Bewegungen stabil, da die KI die Bewegungsvektoren antizipiert.Anwendungsbereiche: 3D-Druck, Reverse Engineering & CADIn der additiven Fertigung ist die Datenqualität entscheidend. Der Revopoint POP 4 liefert STL-Dateien mit einer Punktdichte, die direkt für den 3D-Druck ohne manuelle Reparatur genutzt werden kann. Durch die hohe Genauigkeit lassen sich Ersatzteile für Maschinen passgenau digitalisieren und reproduzieren. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn für ältere Maschinen keine CAD-Daten mehr existieren.Für Ingenieure im Bereich Reverse Engineering bietet der Scanner die notwendige Datengrundlage, um physische Prototypen in digitale CAD-Modelle zurückzuführen. Die Integration in Softwareumgebungen wie SolidWorks oder Fusion 360 wird durch den Export gängiger Formate wie OBJ, PLY und STL unterstützt. In der Automobilindustrie wird das Gerät zur Kontrolle von Spaltmaßen oder zur Digitalisierung von Interieur-Komponenten eingesetzt. Auch im medizinischen Bereich, etwa für die Erstellung individueller Orthesen, findet der POP 4 aufgrund seiner Schnelligkeit und Präzision Anwendung.Welche Edition ist die richtige? (Standard vs. Premium)Der Revopoint POP 4 ist in verschiedenen Paketen erhältlich, die auf unterschiedliche Nutzerprofile zugeschnitten sind. Die Basis bildet die Standard Edition, die den Scanner, ein Stativ und das notwendige Kabelset umfasst. Sie eignet sich für Anwender, die bereits über eine Drehbühne verfügen oder primär große Objekte freihändig scannen.Die Premium Edition erweitert den Lieferumfang um eine mobile Powerbank und einen automatischen Drehtisch. Dies ist die Empfehlung für Nutzer, die kleine bis mittelgroße Objekte reproduzierbar und automatisiert erfassen möchten. Für professionelle Anwender stehen zudem Pakete mit Software-Lizenzen zur Verfügung. Die Revo Design Edition enthält Lizenzen für CAD-Modellierungssoftware, während die Revo Measure Edition spezialisierte Werkzeuge für die metrologische Auswertung und Maßhaltigkeitsprüfung bietet.FeatureStandardPremiumRevo Design/MeasurePOP 4 ScannerJaJaJaPower Bank HandgriffNeinJaJaDual-axis TurntableNeinJaJaSpezial-SoftwareNeinNeinJa (Lizenz)Praxistipps: Schwarze und glänzende Objekte ohne Spray scannenObwohl der Revopoint POP 4 dank blauer Lasertechnologie ohne Mattierungsspray auskommt, gibt es Techniken zur Optimierung der Ergebnisse. Bei extrem spiegelnden Chromoberflächen empfiehlt es sich, den Einfallswinkel des Lasers zu variieren. Ein Winkel von 45 Grad zur Oberfläche reduziert direkte Reflexionen in den Sensor. Für tiefschwarze, matte Kunststoffe sollte die Belichtungszeit in der Revo Scan Software manuell erhöht werden, um das schwache Rücksignal einzufangen.Bei Objekten mit sehr wenig Geometrie (z.B. eine glatte Kugel) helfen die mitgelieferten Marker-Punkte. Platzieren Sie diese unregelmäßig auf dem Objekt oder der Unterlage. Der Scanner nutzt diese Fixpunkte zur räumlichen Orientierung, wenn die Geometriemerkmale für das Tracking nicht ausreichen. Achten Sie zudem auf eine stabile USB-3.0-Verbindung oder ein starkes 5-GHz-Wi-Fi-Signal, um Datenverluste bei hohen Bildraten zu vermeiden.Manuelle Belichtungssteuerung in Revo Scan für schwierige Oberflächen.Technische Spezifikationen & Leistungsdaten im ÜberblickLichtquelleBlauer Laser (Klasse 1), InfrarotlichtPunktabstandBis zu 0,05 mmArbeitsabstand150 mm - 1000 mmBildwiederholrateLaser: 105 fps / Infrarot: 30 fpsFarberfassungJa, RGB-Kamera integriertAnschlussUSB Type-C, Wi-Fi 6Gewichtca. 240g (Scanner-Einheit)Häufige Fragen zum Revopoint POP 4Welche Systemanforderungen stellt der Revopoint POP 4 an den PC?Für eine flüssige Verarbeitung der 105 fps Laser-Daten ist ein Computer mit mindestens 16 GB RAM und einem Intel i7 oder AMD Ryzen 7 Prozessor erforderlich. Für die Nutzung von 3D Gaussian Splatting wird eine dedizierte Grafikkarte (NVIDIA RTX 3060 oder höher) empfohlen, um die volumetrischen Daten effizient berechnen zu können. Das Betriebssystem sollte Windows 10/11 (64-bit) oder macOS Monterey oder neuer sein.Muss der Scanner vor jedem Einsatz kalibriert werden?Eine Neukalibrierung ist in der Regel nur nach harten Stößen, extremen Temperaturschwankungen oder längeren Transporten notwendig. Die mitgelieferte Kalibrierungsplatte ermöglicht es Ihnen, die Genauigkeit innerhalb weniger Minuten über die Software wiederherzustellen. Für präzisionskritische industrielle Messungen empfiehlt sich eine monatliche Überprüfung.Kann der POP 4 auch sehr große Objekte wie ganze Autos scannen?Ja, dies ist im Infrarot-Modus oder Full-Field-Modus möglich. Da die volumetrische Abweichung mit der Länge des Objekts leicht zunimmt (0,05 mm pro Meter), sollten bei sehr großen Objekten Marker-Punkte verwendet werden, um die Akkumulation von Fehlern beim Zusammenfügen der Einzelbilder (Stitching) zu minimieren. Der POP 4 ist jedoch primär für Objekte von der Größe einer Kaffeetasse bis hin zu einem Motorblock optimiert.Ist das Scannen von Personen sicher?Der Revopoint POP 4 verwendet Laser der Klasse 1 und Infrarotlicht, die beide als augensicher zertifiziert sind. Das Scannen von Gesichtern oder Körpern ist somit gefahrlos möglich. Im Infrarot-Modus wird zudem kein helles, störendes Blitzlicht benötigt, was den Komfort für die gescannte Person erhöht.
Auf einen Blick: Fox 3D ScannerPräzision: Messgenauigkeit von 0,07 mm für detaillierte 3D-Modelle.Gewicht: Ultraleichte 210 g für ermüdungsfreies Arbeiten.Tracking: KI-gestütztes SLAM-Verfahren ohne physische Markierungspunkte.Objektgrößen: Erfassungsbereich von 40 mm bis 1.200 mm.Lichtquelle: Nahinfrarot (NIR) für dunkle Oberflächen.Software: Kostenloses JMStudio für Windows, macOS, Android und iOS.Präzise 3D-Digitalisierung mit dem 3DMakerpro Fox ScannerDer Fox 3D Scanner von 3DMakerpro ist ein portables Mittelformat-Messgerät, das Nahinfrarot-Licht (NIR) zur berührungslosen Digitalisierung physischer Objekte nutzt. Das Gerät wiegt lediglich 210 Gramm und ermöglicht hochauflösende Scans mit einer Genauigkeit von 0,07 mm. Durch die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht lässt sich der Scanner mobil einsetzen, um Bauteile, Designobjekte oder pädagogische Modelle direkt vor Ort zu erfassen. Die Integration von KI-gestütztem SLAM-Tracking (Simultaneous Localization and Mapping) macht das Aufkleben von Referenzpunkten auf dem Scanobjekt in den meisten Fällen überflüssig.Das kompakte Gehäuse des Fox Scanners beherbergt die NIR-Lichtquelle und die Sensoreinheit für präzise Tiefenerfassung.Die technische Basis bildet eine Nahinfrarot-Lichtquelle, die eine Punktauflösung von bis zu 0,10 mm erreicht. Diese Technologie ist besonders vorteilhaft beim Scannen dunkler Oberflächen, da NIR-Licht weniger von der Farbabsorption beeinträchtigt wird als herkömmliche blaue oder weiße Lichtquellen. Mit einem Scanbereich, der Objekte von der Größe einer Kaffeetasse (40 mm) bis hin zu einem Motorradreifen (1.200 mm) abdeckt, schließt der Fox die Lücke zwischen kleinen Desktop-Scannern und großen Industrie-Systemen.Technische Präzision und optische LeistungDie Genauigkeit eines 3D-Scanners definiert den Spielraum für die spätere Weiterverarbeitung im 3D-Druck oder CAD. Der Fox liefert eine Genauigkeit von 0,07 mm, was für die meisten Reverse-Engineering-Aufgaben und detaillierten Modellierungen ausreicht. Im Vergleich zu Einstiegsgeräten bietet er eine stabilere Punktwolken-Generierung, da die KI-Algorithmen Formmerkmale des Objekts in Echtzeit analysieren und so die Orientierung im Raum behalten.Ein zentraler Aspekt der Hardware ist die Arbeitsdistanz. Der Fox arbeitet optimal in einem Bereich von 150 mm bis 400 mm zum Objekt. Dies bietet genug Platz für manuelle Bewegungen, ohne den Fokus zu verlieren. Die Bildrate der Erfassung sorgt für einen flüssigen Workflow in der JMStudio Software, sodass auch komplexe Geometrien in wenigen Minuten als digitaler Zwilling vorliegen. Anwender profitieren hierbei von der automatischen Ausrichtung der Einzelbilder (Alignment), die manuelles Nachbessern am PC drastisch reduziert.Die JMStudio Software verarbeitet die Scandaten in Echtzeit und visualisiert die Punktwolke direkt auf dem Monitor.Workflow für schwierige Oberflächen und MaterialienDas Scannen von dunklen, glänzenden oder transparenten Materialien stellt für optische Systeme oft eine Herausforderung dar. Der Fox 3D Scanner nutzt seine NIR-Technologie, um dunkle Kunststoffe oder Textilien besser zu erfassen als Standard-Scanner. Dennoch gibt es physikalische Grenzen. Bei hochglänzenden Chromteilen oder klarem Glas wird die Verwendung eines matten Scansprays empfohlen. Das Spray erzeugt eine hauchdünne, matte Schicht, die das Licht gleichmäßig reflektiert und so eine präzise Geometrieerfassung ermöglicht.Für Anfänger ist der Einstieg simpel gestaltet. Ein Schritt-für-Schritt-Prozess sieht wie folgt aus: Zuerst wird das Objekt auf einem stabilen Untergrund platziert. Bei kleinen Objekten unter 200 mm empfiehlt sich ein automatischer Drehteller. Der Scanner wird in JMStudio gestartet, die Belichtung automatisch angepasst und der Scanvorgang durch langsames Umrunden des Objekts durchgeführt. Die Software erkennt, wenn Bereiche fehlen, und erlaubt das nahtlose Fortsetzen des Scans an der Abbruchstelle.Software und mobile Konnektivität mit JMStudioDie Software JMStudio ist das Herzstück des Systems und wird kostenfrei mitgeliefert. Sie unterstützt den kompletten Prozess von der Kalibrierung über die Datenerfassung bis hin zur Nachbearbeitung. Funktionen wie das Füllen von Löchern, Glätten von Oberflächen und das Reduzieren der Polygonanzahl sind integriert. Die Software exportiert gängige Formate wie OBJ, STL und PLY, die direkt in Slicing-Programme für den 3D-Druck oder in CAD-Software wie Fusion 360 importiert werden können.Besonders flexibel wird das System durch die mobile Anbindung. Über den optionalen Smart Grip kann der Fox Scanner mit einem Smartphone verbunden werden. Die JMStudio App ist für Android (ab Version 10) und iOS (ab Version 15) verfügbar. In dieser Konfiguration fungiert das Smartphone als Display und Recheneinheit, was Scans im Außenbereich oder an schwer zugänglichen Stellen ermöglicht, ohne dass ein Laptop mitgeführt werden muss.Mobiler Einsatz: Der Smart Grip verbindet den Scanner mit dem Smartphone für maximale Bewegungsfreiheit.Vergleich: Fox vs. Moose LiteFeatureFox 3D ScannerMoose LiteGenauigkeit0,07 mm0,10 mmPunktabstand0,10 mm0,20 mmObjektbereich40 - 1.200 mm100 - 1.500 mmLichtquelleNIR (Nahinfrarot)Strukturiertes LichtGewicht210 g280 gDer Fox Scanner positioniert sich als das präzisere Werkzeug für Anwender, die Wert auf feine Details legen. Während der Moose Lite für größere Strukturen optimiert ist, bietet der Fox durch den feineren Punktabstand von 0,10 mm eine deutlich höhere Datendichte. Das macht ihn zur besseren Wahl für mechanische Bauteile oder filigrane Kunstobjekte. Zudem ist die NIR-Lichtquelle des Fox robuster gegenüber variierenden Lichtverhältnissen in der Umgebung.Was ist im Lieferumfang enthalten?Die Standardkonfiguration des Fox Scanners enthält alle Komponenten, die für den sofortigen Start am PC oder Laptop benötigt werden. Die Verpackung ist stabil ausgelegt, um den Scanner bei Nichtgebrauch sicher zu lagern. Ein Kalibrierungs-Board liegt ebenfalls bei, um die Genauigkeit des Systems bei Bedarf nachzujustieren.1x Fox 3D Scanner Gehäuse1x USB-Datenkabel (Kombikabel für Strom und Daten)1x Netzteil mit internationalen Adaptern1x USB-Stick mit JMStudio Software und Handbüchern1x Kalibrierungs-KitPraxisanwendungen und AnwendungsbeispieleIn der Automobil-Restaurierung wird der Fox Scanner eingesetzt, um nicht mehr erhältliche Ersatzteile zu digitalisieren. Durch das Scannen des defekten Originalteils oder des Gegenstücks kann ein exaktes 3D-Modell erstellt werden, das später per CNC-Fräse oder 3D-Druck neu gefertigt wird. Hierbei ist die 0,07 mm Genauigkeit entscheidend für die Passform von Dichtungen oder Halterungen.Ein weiteres Feld ist das Schuhdesign und Orthopädie. Leisten oder Prototypen von Sohlen lassen sich schnell erfassen, um Designanpassungen digital vorzunehmen. Im Bildungsbereich nutzen Schulen den Fox, um Schülern die Grundlagen der digitalen Fabrikation näherzubringen. Da der Scanner ohne gefährliche Laserstrahlen arbeitet, ist der Einsatz in Klassenzimmern unbedenklich. Auch Miniaturen für Tabletop-Spiele lassen sich erfassen, wobei hier oft der Einsatz von Scanspray nötig ist, um die feinen, oft grauen Kunststoffoberflächen perfekt abzubilden.Welches Zubehör ist für den Fox 3D Scanner empfehlenswert?Um das volle Potenzial des Fox auszuschöpfen, gibt es drei wesentliche Ergänzungen. Der Smart Grip ist unerlässlich für mobile Scans, da er die Stromversorgung über eine Powerbank sicherstellt und das Smartphone hält. Für kleine Objekte ist ein elektrischer Drehteller (Turntable) die wichtigste Investition. Er sorgt für eine konstante Rotationsgeschwindigkeit, was die Fehlerquote beim Tracking minimiert.Zudem sollte jeder Anwender eine Dose Scanning Spray (z.B. AESUB) bereithalten. Dieses ist selbstevaporierend, was bedeutet, dass die weiße Schicht nach einigen Stunden von selbst verschwindet, ohne das Objekt reinigen zu müssen. Dies ist besonders bei Elektronik oder empfindlichen Oberflächen ein großer Vorteil. Stativ-Erweiterungen helfen zudem, den Scanner bei stationären Aufnahmen in einem festen Winkel zu fixieren.Wie scane ich spiegelnde oder schwarze Objekte richtig?Die Erfassung von schwarzen Objekten gelingt mit dem Fox meist direkt, da die NIR-Lichtquelle eine hohe Absorptionstoleranz besitzt. Sollten dennoch Lücken in der Punktwolke entstehen, erhöhen Sie in JMStudio manuell die Belichtungszeit (Exposure). Bei spiegelnden Oberflächen wie Chrom oder poliertem Edelstahl ist Lichtreflexion das Problem. Hier hilft nur Mattierung. Sprühen Sie das Objekt aus ca. 20 cm Entfernung gleichmäßig ein. Sobald die Oberfläche stumpf und weißlich erscheint, kann der Scanvorgang gestartet werden. Achten Sie darauf, den Scanner nicht zu schnell zu bewegen, damit das KI-Tracking die matte Textur sicher erfassen kann.Wartung und Pflege des SystemsDer Fox 3D Scanner ist ein optisches Präzisionsinstrument. Die Linsen sollten stets frei von Fingerabdrücken und Staub gehalten werden. Nutzen Sie zur Reinigung ausschließlich ein trockenes Mikrofasertuch oder einen speziellen Optik-Reinigungspinsel. Lagern Sie das Gerät bei Nichtgebrauch in der Originalverpackung, um Dejustierungen durch Erschütterungen zu vermeiden. Eine regelmäßige Rekalibrierung über das mitgelieferte Board stellt sicher, dass die Genauigkeit von 0,07 mm über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt.Häufig gestellte Fragen (FAQ)Benötigt der Fox 3D Scanner zwingend Markierungspunkte?Nein, durch das integrierte AI SLAM Tracking erkennt der Scanner geometrische Merkmale des Objekts und orientiert sich daran. Nur bei extrem symmetrischen oder glatten Objekten ohne markante Konturen können Marker oder eine strukturierte Unterlage hilfreich sein.Welche Computer-Hardware wird für JMStudio benötigt?Für eine flüssige Verarbeitung wird ein PC mit mindestens 16 GB RAM und einer dedizierten Grafikkarte (NVIDIA GTX 1060 oder höher) empfohlen. Die Software nutzt die GPU-Beschleunigung für das Mesh-Processing, was die Rechenzeit bei großen Modellen erheblich verkürzt.Kann der Scanner auch im Freien bei Sonnenlicht genutzt werden?Direkte Sonneneinstrahlung stört die NIR-Sensoren, da das Sonnenlicht einen hohen Infrarot-Anteil hat. Scans im Freien sollten daher im Schatten oder bei bewölktem Himmel durchgeführt werden, um Rauschen in den Daten zu vermeiden.Ist der Fox Scanner für den 3D-Druck von Gesichtern geeignet?Ja, die NIR-Technologie ist sicher für die Augen und kann Gesichter oder Körperteile erfassen. Aufgrund der benötigten Stillhaltezeit von mehreren Sekunden ist bei Personen-Scans jedoch ein ruhiger Stand oder eine entsprechende Halterung für den Scanner notwendig.
288,00 €*
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