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Erlebniswelt Orthopädietechnik

3D-Druck in der Orthopädie­technik: vom Scan zur fertigen Versorgung

Welcher 3D-Drucker passt in eine orthopädische Werkstatt, welcher Scanner ersetzt den Gipsabdruck, und welches Material hält im Schuh wirklich stand? Diese Seite beantwortet das der Reihe nach – ohne Marketing-Nebel.

Kurz beantwortet

3D-Druck in der Orthopädietechnik bezeichnet die additive Fertigung von Einlagen, Orthesen, Prothesenschäften und Leisten auf Basis eines 3D-Scans statt eines Gipsabdrucks. Üblich sind drei Verfahren: SLS für belastbare Einlagen und Orthesen aus PA11, FFF für weiche TPU-Bauteile und Großformate, SLA für Modelle, Leisten und biokompatible Anproben.

Was in der Praxis tatsächlich gedruckt wird

Nicht alles, was technisch geht, rechnet sich. Diese fünf Anwendungen tragen sich in deutschen Betrieben heute wirtschaftlich.

Orthopädische Einlagen aus dem 3D-Drucker

Der Einstieg mit dem kürzesten Amortisationsweg. Aus dem Fußscan entsteht eine Einlage mit variabler Wandstärke und lokal abgestimmter Steifigkeit – weich unter dem Fersensporn, steif im Längsgewölbe. Das lässt sich weder fräsen noch tiefziehen.

Typisch: SLS, PA11, 12–30 g pro Einlage, 40–80 Paar pro Baujob

Orthesen und Schienen

Hand-, Fuß- und Rumpforthesen mit offener Gitterstruktur. Leichter als laminierte Versorgungen, belüftet, waschbar. Für Patienten, die sechs Wochen mit dem Teil leben müssen, ist das der spürbarste Unterschied.

Typisch: SLS PA11 oder FFF mit PETG/PA-CF, Rumpforthesen im Großformat

Prothesenschäfte und Testschäfte

Der gedruckte Testschaft ist der Anwendungsfall, der am schnellsten überzeugt. Statt Gipsmodell, Tiefziehen und Ausarbeiten liegt am nächsten Morgen ein anprobefähiger Schaft bereit. Passt er nicht, korrigiert man die CAD-Datei und druckt neu – ohne dass ein Modell zerstört wird.

Typisch: FFF mit PETG oder PA-CF, Definitivschaft weiterhin laminiert

Leisten für die Orthopädieschuhtechnik

Gedruckte Leisten ersetzen die Holzleisten-Nacharbeit. Ein Vorteil, den man erst nach zwei Jahren zu schätzen weiß: die Leiste liegt digital im Archiv. Der Nachfolgeauftrag desselben Kunden startet bei null Minuten Modellbau.

Typisch: FFF-Großformat, gefüllt gedruckt, oder SLA für Hochglanzflächen

Anatomische Modelle und Silikonformen

Positivmodelle für Silikon-Kosmetik, Negativformen, Anprobemodelle für die OP-Planung. Der klassische Harzdruck spielt hier seine Detailtreue aus.

Typisch: SLA, Rigid- und Draft-Harze

Der digitale Workflow in fünf Schritten

Vom Patienten in der Kabine bis zur fertigen Versorgung. Die Zeitangaben stammen aus laufenden Betrieben, nicht aus Datenblättern.

01

Digitalisieren statt abformen

Der Handscanner erfasst Fuß, Stumpf oder Rumpf in 30 bis 90 Sekunden. Kein Gips, kein Blauschaum, keine Trocknungszeit, kein Lagerregal voller Modelle. Wichtig ist die Positionierung: Ein Fuß im Stand liefert etwas anderes als ein Fuß in Neutral-Null-Stellung – das entscheidet der Techniker, nicht der Scanner.

Ergebnis: STL- oder OBJ-Datei, Genauigkeit je nach Gerät 0,05–0,3 mm

02

Konstruieren und korrigieren

In der CAD-Software entsteht aus dem Scan die Versorgung: Gewölbestütze aufbauen, Pelotte setzen, Randverlauf ziehen, Zonen unterschiedlich steif auslegen. Das ist die Stelle, an der Erfahrung aus der Werkstatt gebraucht wird – die Software nimmt niemandem die Entscheidung ab, wie hoch eine Abstützung sein muss.

Dauer: 5–15 Minuten pro Versorgung nach Einarbeitung

03

Nesting und Druckvorbereitung

Beim SLS-Verfahren werden die Teile dreidimensional im Bauraum gestapelt, weil kein Stützmaterial nötig ist. Genau darin liegt der wirtschaftliche Hebel: Ein voller Bauraum kostet fast dasselbe wie ein halb leerer. Wer Aufträge sammelt und einmal täglich einen Job fährt, senkt die Stückkosten deutlich.

Faustregel: ab 60 % Bauraumauslastung wird SLS gegenüber FFF günstiger

04

Drucken – meist über Nacht

Der Druck läuft unbeaufsichtigt. Ein voller SLS-Baujob braucht typischerweise 12 bis 20 Stunden plus Abkühlzeit, eine einzelne FFF-Orthese 6 bis 14 Stunden. Praktisch heißt das: nachmittags starten, morgens auspacken.

Zu bedenken: Abkühlung vor dem Auspacken einplanen, sonst verziehen sich Teile

05

Nachbearbeiten und ausliefern

Entpulvern, Strahlen, bei Bedarf Gleitschleifen und Einfärben. Dann läuft alles wieder in die gewohnten Bahnen: bezugsfähig belegen, in den Schuh einpassen, anprobieren. Der handwerkliche Endschritt bleibt – nur die drei Stunden Modellbau davor fallen weg.

Dauer: 10–20 Minuten je Versorgung, teilweise automatisierbar

Klassisches Handwerk und digitaler Prozess im Vergleich

Beide Wege führen zu einer funktionierenden Versorgung. Sie unterscheiden sich darin, wo die Arbeitszeit anfällt und was reproduzierbar ist.

Kriterium Klassisch: Abdruck & Tiefziehen Digital: Scan & 3D-Druck
Abformung Gips, Blauschaum oder Trittspur; Patient bleibt 10–20 Min. gebunden Handscan in 30–90 Sekunden, sofort kontrollierbar
Modell Physisches Positiv, muss gelagert oder entsorgt werden Datei im Archiv, jederzeit erneut abrufbar
Korrekturschleife Modell nacharbeiten oder neu abformen, Patient muss wiederkommen Parameter in CAD ändern, neu drucken; kein zweiter Patiententermin
Reproduzierbarkeit Abhängig von Person und Tagesform Identisches Ergebnis bei identischer Datei
Funktionsdesign Steifigkeit über Materialstärke und Aufbau, zonenweise nur begrenzt Gitterstrukturen mit lokal einstellbarer Härte in einem Bauteil
Arbeitszeit je Versorgung Hoher Anteil gebundener Facharbeit Deutlich weniger Handarbeit, Maschine läuft unbeaufsichtigt
Materialabfall Fräsreste, Gips, Zuschnittverschnitt Nahezu abfallfrei; SLS-Restpulver anteilig wiederverwendbar
Einstiegsinvestition Gering, Ausstattung meist vorhanden Spürbar – Scanner, Drucker, Software, Schulung
Einarbeitung Ausbildungsinhalt, im Betrieb etabliert CAD-Kompetenz muss aufgebaut werden, realistisch 4–8 Wochen
Skalierung Mehr Aufträge erfordern mehr Fachkräfte Mehr Aufträge erfordern zunächst nur mehr Bauraum

3D-Drucker für die Orthopädietechnik

Es gibt keinen Drucker, der alles kann. Die Verfahrensfrage entscheidet sich am Bauteil.

Verfahren A · SLS

Selektives Lasersintern

Der Standard für Serieneinlagen und Orthesen. Ohne Stützstrukturen, dadurch dichte Bauraumbelegung. PA11 ist dauerelastisch und bricht auch nach Zehntausenden Lastwechseln nicht – entscheidend bei einer Einlage, die täglich getreten wird.

  • Einlagen, Orthesen, Funktionsteile
  • Materialien: PA11, PA12, TPU 90A
  • Restpulver anteilig wiederverwendbar

Bei uns u. a.: Formlabs Fuse 1+ 30W mit Fuse Sift

Verfahren B · FFF

Filamentdruck, auch im Großformat

Der günstigste Einstieg und die einzige Option für wirklich große Teile. Rumpforthesen, Leisten und Testschäfte laufen hier am Stück. Materialkosten pro Kilo liegen deutlich unter SLS-Pulver.

  • Testschäfte, Rumpforthesen, Leisten
  • Materialien: PETG, TPU, PA-CF, PP
  • Bauräume bis über einen Meter Kantenlänge

Bei uns u. a.: CreatBot, Modix, Raise3D, Intamsys

Verfahren C · SLA

Harzdruck für Modelle und Formen

Wenn die Oberfläche zählt: Positivmodelle für Silikonarbeiten, Negativformen, anatomische Anschauungsmodelle. Biokompatible Harze stehen für hautkontaktierende Anwendungen zur Verfügung.

  • Modelle, Formen, Anproben
  • Rigid-, Draft- und BioMed-Harze
  • Schichtstärken bis 25 µm

Bei uns u. a.: Formlabs Form 4 und Form 4L

PioCreat IPX2
Piocreat IPX2: Die Revolution der orthopädischen Einlagenfertigung im 3D-DruckIn der modernen Orthopädieschuhtechnik steht die Effizienz bei gleichzeitig höchster Präzision an erster Stelle. Der Piocreat IPX2 wurde nicht als allgemeiner 3D-Drucker entwickelt, sondern als spezialisierte industrielle Lösung für die Podologie und Orthopädie. Er schließt die Lücke zwischen der digitalen Fußvermessung und dem physischen Endprodukt, indem er den zeitintensiven und materialverschwenderischen Prozess des traditionellen Fräsens durch ein additives Verfahren ersetzt, das speziell auf thermoplastische Elastomere (TPU) optimiert ist.Der entscheidende Vorteil: Während herkömmliche FDM-Drucker oft an der Flexibilität von TPU-Filamenten scheitern, verfügt der IPX2 über ein spezialisiertes Extrusionssystem, das selbst weichste Materialien (bis zu Shore 80A) prozesssicher verarbeitet. Dies ermöglicht die Herstellung von Einlagen mit variablen Härtegraden in einem einzigen Druckgang.Der Piocreat IPX2 integriert sich nahtlos in die digitale Werkstattumgebung.Der digitale Workflow: Vom 3D-Scan zur fertigen EinlageDer Piocreat IPX2 ist das Herzstück eines modernen digitalen Workflows. Der Prozess beginnt mit einem hochpräzisen 3D-Fußscan oder einem Trittspurscan. Diese Daten werden in einer spezialisierten CAD-Software (wie etwa Rhino-basierten Plugins oder proprietären Ortho-Suiten) verarbeitet, um das individuelle Bettungskonzept zu erstellen. Der IPX2 übernimmt dann die physikalische Umsetzung.Schritt-für-Schritt AnleitungDigitaler Scan: Erfassung der Fußgeometrie mittels iPad-Scanner oder stationärem 3D-Scanner.Modellierung: Konstruktion der Einlage unter Berücksichtigung von Pelotten, Längsgewölbestützen und Entlastungszonen.Slicing mit Piocreat Slicer: Die Software optimiert die Füllstruktur (Infill). Hier liegt ein Geheimnis der additiven Fertigung: Durch unterschiedliche Infill-Dichten können verschiedene Shore-Härten simuliert werden, ohne das Material zu wechseln.Druckvorgang: Der IPX2 fertigt dank seines IDEX-Systems (Independent Dual Extruder) das linke und rechte Paar simultan oder zwei identische Seiten gleichzeitig, was die Produktionszeit halbiert.Effizienter Workflow: Zeitersparnis von bis zu 70% gegenüber manuellen Methoden.Materialwissenschaft: Warum TPU-optimierte Extruder entscheidend sindDie größte Herausforderung beim Drucken von Einlagen ist das Material. Orthopädisches TPU ist extrem elastisch. Bei Standard-Druckern führt dies oft zum sogenannten 'Nudeleffekt', bei dem sich das Filament im Extruder staut oder verbiegt. Der Piocreat IPX2 nutzt einen Short-Range-Direct-Drive-Extruder. Der Weg vom Antriebszahnrad zur Düse ist minimiert, was eine präzise Kontrolle über den Materialfluss ermöglicht.Optimierte Traktion: Doppelzahnrad-Vorschub verhindert das Durchrutschen weicher Filamente.Temperaturmanagement: Konstante Hitze bis 300°C für perfekte Layer-Haftung, essenziell für die mechanische Belastbarkeit.Hautverträglichkeit: Kompatibilität mit medizinisch zertifizierten Filamenten nach ISO 10993-5/10.Der spezialisierte Extruder des IPX2 verarbeitet TPU mit höchster Präzision.Wirtschaftlichkeitsanalyse: Zeit und Kosten im Vergleich zum FräsenViele Betriebe zögern beim Umstieg auf 3D-Druck. Doch eine ROI-Analyse (Return on Investment) zeigt deutliche Vorteile. Beim traditionellen Fräsen von EVA-Blöcken entstehen bis zu 80% Materialabfall. Zudem ist die Fräse laut, staubintensiv und erfordert eine ständige Absaugung und Wartung.Vergleichstabelle (Schätzung pro Paar):ParameterCNC-Fräsen (EVA)Piocreat IPX2 (3D-Druck)MaterialabfallHoch (ca. 70-80%)Minimal (< 5%)Arbeitszeit (aktiv)Mittel (Rüsten, Nacharbeit)Gering (Vollautomatisch)Staub/LärmSehr hochSehr geringPersonalisierungBegrenzt durch BlockhärteMaximale Flexibilität (Infill-Steuerung)Simultandruck dank IDEX: Ein Paar Einlagen in Rekordzeit.Technischer Deep Dive: Das IDEX-System erklärtIDEX steht für Independent Dual Extruder. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dual-Extrudern, bei denen beide Düsen an einem Druckkopf befestigt sind, bewegt der IPX2 zwei separate Köpfe unabhängig voneinander auf der X-Achse. Dies hat zwei fundamentale Vorteile für die Orthopädie:Parallel-Modus: Drucken Sie den linken und rechten Fuß gleichzeitig. Da Einlagen oft ähnliche Geometrien haben, verdoppelt dies den Durchsatz Ihrer Werkstatt.Kein Verschmieren: Bei festen Dual-Köpfen tropft oft Material aus der ungenutzten Düse auf das Modell. Beim IPX2 parkt die ungenutzte Düse außerhalb des Druckbereichs, was zu extrem sauberen Oberflächen führt.Zertifizierungen und MaterialverträglichkeitIn der medizinischen Versorgung ist die Hautverträglichkeit das A und O. Der Piocreat IPX2 ist so konzipiert, dass er eine breite Palette an zertifizierten medizinischen Filamenten verarbeiten kann. Die geschlossene Bauweise sorgt für eine stabile Umgebungstemperatur, was das Warping (Verziehen) bei technischen Materialien minimiert.Anwendungsbereiche in der modernen PodologieDer IPX2 ist nicht nur auf Standardeinlagen beschränkt. Seine Präzision erlaubt die Fertigung von:Sport-Einlagen mit hoher RückstellkraftDiabetes-adaptierte Fußbettungen mit extrem weichen ZonenKorrekturelemente für KinderfüßePropriozeptive Einlagen mit feinsten OberflächenstrukturenKomplexe Gitterstrukturen ermöglichen zonale Dämpfungseigenschaften.Benutzerfreundlichkeit und SoftwareintegrationEin technisches Gerät ist nur so gut wie seine Bedienbarkeit. Der Piocreat IPX2 verfügt über ein intuitives Touch-Display und unterstützt den Datentransfer via WiFi und USB. Der spezialisierte Piocreat Slicer ist im Lieferumfang enthalten und bietet vordefinierte Profile für Einlagendrucke, sodass auch Mitarbeiter ohne tiefgreifende 3D-Druck-Erfahrung schnell professionelle Ergebnisse erzielen.Nutzen Sie die unabhängigen Plattformen des IPX2, um verschiedene Patientenaufträge gleichzeitig zu starten, ohne auf den Abschluss des jeweils anderen warten zu müssen. Das ist echtes Multitasking für die Orthopädie-Werkstatt.Warum den Piocreat IPX2 bei BFI3D kaufen?Bei BFI3D kaufen Sie nicht nur ein Gerät, sondern eine Komplettlösung. Wir verstehen die Anforderungen der Elektronik- und Medizintechnik-Branche. Unser Support unterstützt Sie bei der Einrichtung des digitalen Workflows und berät Sie bei der Materialwahl. Der Piocreat IPX2 ist eine Investition in die Zukunft Ihres Betriebs – weg von Staub und Abfall, hin zu digitaler Präzision und Nachhaltigkeit.Der Piocreat IPX2 setzt neue Maßstäbe für die additive Fertigung im Gesundheitswesen. Die Kombination aus IDEX-Technologie, TPU-optimierter Extrusion und einer speziell für Orthopäden entwickelten Software macht ihn zum derzeit effizientesten Werkzeug für die Einlagenproduktion. Wer heute auf den IPX2 setzt, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil durch kürzere Lieferzeiten, geringere Materialkosten und eine überlegene Produktqualität, die exakt auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist.

6.723,50 €*
PioCreat G12 Pellet 3D-Drucker
PioCreat G12 Pellet 3D-Drucker – Großformatiger Industrieller FGF-Drucker Der PioCreat G12 Pellet 3D-Printer ist ein industrieller Großformat-3D-Drucker mit Fused Granulate Fabrication (FGF) Technologie. Er verarbeitet kostengünstige Kunststoffpellets direkt und spart damit bis zu 90 % Materialkosten im Vergleich zu Filamentdruckern. Mit einem enormen Bauvolumen von 1200 × 1000 × 1000 mm, einer Extrusionsrate von bis zu 5 kg/h und Nozzle-Temperaturen bis zu 450 °C ist er perfekt für die Herstellung großformatiger, robuster Bauteile – ideal für Industrie, Automotive, Luftfahrt, Design und Architektur. Warum der PioCreat G12 Ihre Produktion revolutioniert Kostensenkung durch Pelletdruck – bis zu 90 % günstiger als Filament; Einsatz recycelbarer Pellets möglich. Riesiges Bauvolumen – 1200 × 1000 × 1000 mm für großformatige Prototypen, Formen und Endprodukte. Hohe Produktivität – Extrusionsrate 3–5 kg/h, Druckgeschwindigkeit bis zu 100 mm/s. Präzise & zuverlässig – Schrauben-Extruder, BLTouch Autoleveling, Pellet-Runout-Sensor, Resume-Funktion. Materialvielfalt – PLA, PETG, ABS, PC, PA, HDPE, TPU, EVA, Composite und Recycling-Pellets. Umweltfreundlich – Reduziert Kunststoffabfall durch Einsatz von Rezyklaten. Anwendungsbereiche Professioneller Prototypenbau – große Bauteile in einem Stück Automotive & Luftfahrt – funktionale Bauteile, Formen, Vorrichtungen Möbel & Designobjekte – skulpturale und großformatige Projekte Bildung & Forschung – robuste Maschinen für Lehre & Experimente Kunst & Architektur – große Modelle, Installationen, Ausstellungen Vorteile gegenüber FDM-Druckern Geringere Materialkosten – bis zu 10× günstiger dank Pellets Schnellerer Druck – bis zu 10× schneller als herkömmliche FDM-Drucker Breitere Materialauswahl – inkl. Hochtemperatur- und Composite-Materialien Nachhaltig – unterstützt Recycling-Kunststoffe Häufige Fragen (FAQ) Was ist FGF? FGF (Fused Granulate Fabrication) nutzt Kunststoffpellets statt Filament, was kosteneffizienter und für große Bauteile besser geeignet ist. Welche Materialien kann ich verwenden? PLA, ABS, PETG, TPU, PC, PA, HDPE, EVA, faserverstärkte & recycelbare Pellets. Wie hoch ist die Produktionsleistung? Extrusion bis zu 5 kg/h, Nozzle-Temp bis 450 °C, Bauvolumen 1200 × 1000 × 1000 mm. Jetzt Angebot anfordern Nutzen Sie das volle Potenzial des pelletbasierten Großformat-3D-Drucks. Fordern Sie jetzt Ihr persönliches Angebot an oder vereinbaren Sie eine Live-Demonstration. Angebot anfordern 

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Raise3D E3 3D-Drucker Full-Package
Raise3D E3 Full Package – Professioneller IDEX-3D-Druck mit maximaler Materialvielfalt Das Raise3D E3 Full Package ist die Komplettlösung für professionellen 3D-Druck. Es kombiniert den leistungsstarken Raise3D E3 IDEX-3D-Drucker mit zusätzlichem Zubehör und Erweiterungen für den sofortigen Einsatz anspruchsvoller Materialien. Dank der unabhängigen Doppeldruckköpfe (IDEX) ermöglicht der E3 effizienten Dual-Material-Druck sowie Spiegel- und Duplikationsdrucke. Das Full Package erweitert den Drucker um zusätzliche Druckköpfe, das Flexible Filament Auxiliary Feeder für zuverlässigen TPU-Druck sowie ausgewählte Filamente für einen schnellen Einstieg.Das Set enthält folgende Komponenten 1x Raise3D E3 Dual Extruder 3D-Drucker 1x Flex Kit für TPU 1x CF Kit für für Verbundwerkstoffe (Left CF Printhead + Right CF Print Head) Ideal für Industrie, Entwicklung, Ausbildung und Prototyping, wenn Flexibilität, Präzision und Zuverlässigkeit gefragt sind Mit seinem modernen IDEX-System (Independent Dual Extrusion) können Anwender wahlweise mit einem Extruder oder im Dual-Modus arbeiten. Dies ermöglicht komplexe Drucke mit löslichen Stützstrukturen, den Einsatz mehrerer Materialien oder Farben in einem Druckjob sowie eine besonders saubere Trennung der Druckprozesse. Gleichzeitig bietet der E3 die Flexibilität, auch im Single-Extruder-Betrieb das maximale Bauvolumen zu nutzen.Innovation und Geschwindigkeit Eine der größten Stärken des Raise3D E3 ist seine beeindruckende Druckgeschwindigkeit. Mit bis zu 200 Millimetern pro Sekunde arbeitet er deutlich schneller als viele vergleichbare Desktop-3D-Drucker und ist dabei speziell für flexible Materialien wie TPU optimiert. Ein optionaler Zusatz-Feeder sorgt dafür, dass auch sehr weiche Filamente zuverlässig verarbeitet werden können. Damit eignet sich der E3 besonders für Anwendungen, die Elastomere oder technische Kunststoffe erfordern – beispielsweise in der Produktentwicklung, Medizintechnik oder im Maschinenbau. Zusätzlich verfügt der E3 über ein intelligentes 9-Punkt-Auto-Bed-Leveling, das die Druckplattform vor jedem Druck präzise ausrichtet. So wird sichergestellt, dass die erste Schicht zuverlässig haftet und die Druckqualität konstant hoch bleibt. Funktionen wie „Power Loss Recovery“ und ein Filament-Run-Out-Sensor erhöhen die Sicherheit und verhindern Fehldrucke bei Stromausfällen oder Materialmangel. Neue Möglichkeiten mit Substratdruck Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Raise3D E3 ist die Möglichkeit, direkt auf flachen Objekten zu drucken. So lassen sich beispielsweise Smartphone-Hüllen, Gehäuseteile oder Design-Elemente direkt personalisieren. Diese Funktion eröffnet nicht nur neue kreative Anwendungsfelder, sondern spart auch Zeit, da keine zusätzlichen Halterungen oder Vorrichtungen benötigt werden. Materialvielfalt und professionelle Ergebnisse Der Raise3D E3 ist für eine breite Palette an Filamenten ausgelegt. Neben Standardmaterialien wie PLA oder ABS können auch technische Kunststoffe und Verbundwerkstoffe verarbeitet werden. Ein spezieller Composite-Extruder erweitert die Möglichkeiten noch einmal deutlich und ermöglicht den Einsatz von Materialien, die mit Glas- oder Kohlefaser verstärkt sind. Damit ist der Drucker sowohl für funktionale Prototypen als auch für Endbauteile bestens geeignet. Die Druckqualität überzeugt mit einer Auflösung von bis zu 0,05 Millimetern pro Schicht. In Kombination mit der Raise3D-eigenen Software ideaMaker erhalten Anwender eine leistungsstarke Lösung für die Druckvorbereitung, die eine einfache Bedienung mit fortschrittlichen Einstellmöglichkeiten verbindet. Vergleich: Raise3D E3 vs. Raise3D E2 Viele Anwender kennen bereits den bewährten Raise3D E2. Beide Modelle setzen auf ein IDEX-System, unterscheiden sich jedoch deutlich in Ausrichtung und Leistungsprofil. Der Raise3D E2 war lange Zeit der Standard für präzise Dual-Extrusionsdrucke im Desktopbereich und bot mit Mirror- und Duplication-Modi praktische Features für die Serienfertigung kleiner Bauteile. Der neue Raise3D E3 knüpft hier an, geht aber konsequent einen Schritt weiter. Während das Bauvolumen vergleichbar bleibt, liegt der Fokus des E3 klar auf Geschwindigkeit und Materialvielfalt. Mit bis zu 200 Millimetern pro Sekunde ist er deutlich schneller als der E2, der typischerweise zwischen 30 und 150 Millimetern pro Sekunde arbeitet. Der E3 ist außerdem gezielt für flexible Materialien optimiert, während der E2 in erster Linie auf klassische Filamente ausgelegt ist. Ein weiterer Unterschied liegt in den Zusatzfunktionen: Der E3 verfügt über ein fortschrittliches Auto-Bed-Leveling, einen verbesserten Materialspeicher mit Trockenmittel und die Möglichkeit zum Substratdruck – Features, die beim E2 nicht oder nur in abgespeckter Form verfügbar sind. Der E2 punktet dagegen nach wie vor mit seinen speziellen Spiegel- und Duplizierfunktionen, die für Produktionsumgebungen mit identischen oder symmetrischen Bauteilen interessant bleiben. In der Praxis bedeutet das: Der Raise3D E2 ist weiterhin eine robuste Lösung für präzise Dual-Extrusionsaufgaben und kleine Serien, während der Raise3D E3 vor allem dort glänzt, wo es auf Geschwindigkeit, Materialvielfalt und modernste Automatisierung ankommt. Der Raise3D E3 ist weit mehr als nur ein Nachfolger des E2. Er vereint Geschwindigkeit, Flexibilität und hohe Druckqualität in einem System, das sowohl Einsteigern als auch professionellen Anwendern neue Möglichkeiten eröffnet. Besonders spannend sind die optimierte Verarbeitung flexibler Materialien, die deutlich höhere Druckgeschwindigkeit und die Funktion des Substratdrucks, die ganz neue Anwendungen erschließt. Wer Wert auf maximale Vielseitigkeit, eine moderne Bedienung und höchste Produktivität legt, findet im Raise3D E3 den perfekten Partner für den täglichen Einsatz.

2.970,00 €*
Formlabs Fuse 1+ 30W Starter Package - Education
Education-Angebot für Bildungseinrichtungen Dieses Paket können ausschließlich Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen bestellen. Vor der Auftragsbestätigung benötigen wir einen formlosen Nachweis Ihrer Einrichtung, zum Beispiel eine Bestellung auf offiziellem Briefpapier oder eine Bestätigung der Verwaltung. Unternehmen finden das reguläre Starter Package in unserer Formlabs-Starterpaket-Kategorie. Formlabs Fuse 1+ 30W Starter Package für Lehre und Forschung Selektives Lasersintern gehört in vielen Branchen längst zum Fertigungsalltag. In der Ausbildung taucht SLS dagegen oft nur als Kapitel im Lehrbuch auf, weil industrielle Anlagen für Schulen und Institute kaum bezahlbar sind. Mit dem Fuse 1+ 30W Starter Package in der Education-Version holen Sie die Technologie in Ihr eigenes Labor. Studierende und Auszubildende konstruieren Bauteile, drucken sie selbst aus Nylon oder TPU und prüfen sie anschließend unter realen Bedingungen. Das Paket enthält neben dem Drucker die Build Chamber, eine Powder Cartridge und das Fuse Depowdering Kit. Damit ist der komplette Ablauf vom Datensatz bis zum gereinigten Bauteil abgedeckt, ohne dass Sie gleich in eine automatisierte Nachbearbeitungsstation investieren müssen. Wo der Fuse 1+ im Bildungsbereich eingesetzt wird An Hochschulen steht der Drucker häufig in Maschinenbau-, Produktentwicklungs- oder Medizintechnik-Laboren. Forschungsgruppen nutzen ihn für Versuchsaufbauten, Halterungen und Funktionsprototypen, die sonst extern bestellt werden müssten. Die Wartezeit auf Dienstleister entfällt, und Iterationen innerhalb einer Woche werden realistisch. Berufsschulen und technische Gymnasien setzen SLS ein, um Fertigungsverfahren praktisch zu vermitteln. Gerade der Vergleich mit FDM oder SLA ist für den Unterricht wertvoll: Weil das ungesinterte Pulver das Bauteil trägt, braucht SLS keine Stützstrukturen. Das verändert die Art, wie Bauteile konstruiert werden, und genau dieses Verständnis suchen Ausbildungsbetriebe heute. Auch für studentische Teams wie Formula Student oder Robotik-Wettbewerbe ist der Fuse 1+ interessant. Leichte, belastbare Teile aus Nylon 11 CF oder Nylon 12 GF lassen sich im eigenen Haus fertigen und kurzfristig anpassen. Was der Drucker technisch leistet Herzstück ist ein Ytterbium-Faserlaser mit 30 Watt. Im Vergleich zum ursprünglichen Fuse 1 verarbeitet die Plus-Version dadurch mehr Materialien und arbeitet spürbar schneller. Ein üblicher Druckauftrag ist in etwa sieben Stunden fertig, dicht gepackte Baujobs brauchen rund 14 Stunden. Praktisch heißt das: Am Nachmittag starten, am nächsten Morgen auspacken. Der Bauraum misst 165 × 165 × 300 mm, die Schichtdicke liegt bei 110 µm. Weil die Teile frei im Pulver liegen, lässt sich das Volumen dreidimensional nutzen. Eine ganze Übungsgruppe kann ihre Bauteile so in einem einzigen Job drucken. Über den 10,1-Zoll-Touchscreen, das Online-Dashboard und die integrierte Kamera behalten Lehrkräfte und Laborverantwortliche den Druck im Blick, auch wenn sie nicht im Raum sind. Vorbereitet werden die Jobs in PreForm, der kostenlosen Formlabs-Software für Windows und macOS. Sie lässt sich problemlos auf mehreren Rechnern im Schulungsraum installieren. Materialien für Unterricht und Projekte Für den Einstieg empfehlen wir Nylon 12 Powder. Es ist maßhaltig, gut dokumentiert und verzeiht Anfängerfehler. Wer eingefärbte Anschauungsmodelle braucht, greift zu Nylon 12 White. Für Schnappverbindungen und dünnwandige Teile ist Nylon 11 besser geeignet, weil es weniger spröde ist. Anspruchsvollere Projekte lassen sich mit Nylon 12 GF (glasfaserverstärkt), Nylon 11 CF (kohlefaserverstärkt), TPU 90A für flexible Bauteile oder Polypropylen umsetzen. Nylon 11 CF und Polypropylen laufen ausschließlich auf dem Fuse 1+ 30W und benötigen zum Sieben das separat erhältliche 300-µm-Sieb. Für Hochschulbudgets wichtig: Nicht gesintertes Pulver wird gesiebt und wiederverwendet. Je nach Material liegt die Auffrischrate bei 30 bis 50 Prozent, der Rest ist recyceltes Pulver. Bei Nylon 12 Tough sind es sogar nur 20 Prozent Neupulver. Das hält die laufenden Kosten pro Semester überschaubar. Nachbearbeitung mit dem Depowdering Kit Nach dem Druck wird der Pulverkuchen aus der Build Chamber genommen und im Arbeitsbereich des Kits freigelegt. Mit Bürsten und Werkzeugen entfernen die Nutzer das anhaftende Pulver. Das übrige Material läuft durch die Vibrationssiebanlage mit 150-µm-Sieb, wird mit frischem Pulver gemischt, abgewogen und über den Trichter in die Powder Cartridge gefüllt. Für Lehrzwecke ist dieser manuelle Weg sogar ein Vorteil, weil jeder Schritt des Pulvermanagements sichtbar bleibt. Ein Hinweis aus der Praxis: Ist das Sieb auch nur leicht verbogen, stimmt die Maschenweite nicht mehr und die Pulverqualität leidet. Beschädigte Siebe sollten deshalb sofort getauscht werden. Wenn der Drucker stärker ausgelastet ist, lohnt sich später ein Upgrade auf die geschlossene Fuse Sift mit HEPA-Filter und optional den Fuse Blast für automatisches Strahlen und Polieren. Lieferumfang Formlabs Fuse 1+ 30W SLS-3D-Drucker (230 V) Fuse Build Chamber Fuse Series Powder Cartridge Fuse Depowdering Kit Optische Kassette, Netzkabel, hitzebeständige Silikonhandschuhe und Teleskopspiegel Reinigungsset mit drei Spenderflaschen, Polyesterstäbchen und PEC-Pads PreForm Software Den Complete Service Plan wählen Sie oben direkt mit einer Laufzeit von 12, 24 oder 36 Monaten. Stickstoffversorgung und Industriesauger gehören nicht zum Paket. Welche Anforderungen an Stellfläche, Raumklima und Stromanschluss gelten, steht im Leitfaden Platzbedarf unter den Datenblättern. Technische Daten im Überblick VerfahrenSelektives Lasersintern (SLS) LaserYtterbium-Faserlaser, 30 W, ca. 1070 nm, Laserklasse 1 Bauraum165 × 165 × 300 mm Maximale Bauteilgröße159 × 159 × 295 mm Schichtdicke110 µm Laserpunktgröße247 µm (FWHM) Stützstrukturennicht erforderlich Abmessungen64,5 × 68,5 × 107 cm (165,5 cm mit Standfuß) Gewicht120 kg ohne Build Chamber und Pulver Betriebsumgebung18 bis 28 °C, max. 50 % Luftfeuchte Stromanschluss230 V AC, 7,5 A, eigener Stromkreis Filterungzweistufig mit HEPA- und Aktivkohlefilter KonnektivitätWLAN (2,4 / 5 GHz), Ethernet, USB DateiformateSTL, OBJ, 3MF Häufige Fragen von Bildungseinrichtungen Wer darf das Education-Paket bestellen? Staatliche und staatlich anerkannte Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Universitäten sowie öffentliche Forschungseinrichtungen. Private Unternehmen und Privatpersonen sind ausgeschlossen. Können wir auch per Rechnung oder mit einem schriftlichen Angebot bestellen? Ja. Viele Einrichtungen brauchen für die Beschaffung ein formales Angebot. Über den Button „Angebot anfragen" erhalten Sie es kurzfristig, anschließend ist auch die Zahlung auf Rechnung möglich. Ist ein SLS-Drucker im Schulbetrieb sicher? Der Laser ist nach Klasse 1 zertifiziert und vollständig eingehaust. Beim Umgang mit Pulver sind Schutzausrüstung und eine geeignete Absaugung Pflicht, vor allem bei faserverstärkten Materialien. Die Details stehen im Dokument „SLS Sicherheit" unter den Datenblättern. Brauchen wir Stickstoff? Für den Betrieb nicht. Mit Stickstoff sinkt bei einigen Materialien aber die nötige Menge an Neupulver, bei Nylon 11 CF etwa von 50 auf 30 Prozent. Wer richtet den Drucker ein und schult das Personal? Unser Technikteam aus Nürnberg übernimmt auf Wunsch Aufstellung, Kalibrierung und Einweisung vor Ort. Buchbar ist das als SLS-Schulung mit Inbetriebnahme oder als reine SLS-Schulung, zum Beispiel für Lehrkräfte und Laboringenieure. Sie möchten den Fuse 1+ vorher in Aktion sehen oder ein Musterteil aus Ihrem eigenen Datensatz prüfen? Besuchen Sie uns im Showroom in Nürnberg oder rufen Sie uns an. Telefon +49 911 94576-75 · sales@bfi-gruppe.de · weitere Pakete unter Education-Angebote

Varianten ab 25.369,61 €*
36.055,81 €*
Formlabs Form 4L Basic Package
Formlabs Form 4L Basic Package Das Formlabs Form 4L Basic Package bietet den idealen Einstieg in den großformatigen MSLA-3D-Druck. Es enthält alle notwendigen Komponenten, um sofort mit dem Drucken großer Teile zu beginnen. Das Paket lässt sich bei Bedarf durch zusätzliches Zubehör erweitern. Der Formlabs Form 4L 3D-Drucker unterstützt über 15 verschiedene Materialien, mit denen Du selbst umfangreiche Produktideen schnell und effizient realisieren kannst. Außerdem ermöglicht der optionale Open Material Mode die Verwendung von Kunstharzen anderer Hersteller, wodurch Du maximale Flexibilität erhältst. Formlabs Form 4L - Schneller Großformat MSLA 3D-Drucker Der Form 4L von Formlabs setzt auf die fortschrittliche Low Force Stereolithography™ (LFS) Technologie, die speziell entwickelt wurde, um eine schnelle und präzise Aushärtung von Kunstharzschichten zu ermöglichen. Im Zentrum dieses innovativen Drucksystems steht eine Kombination aus leistungsstarken LEDs, Kollimatorlinsen, optischen Filtern und einer robusten Flüssigkristallanzeige (LCD). Diese Komponenten arbeiten nahtlos zusammen, um die Kunstharzschichten effizient und gleichmäßig auszuhärten. Die Hochleistungs-LEDs sorgen für eine intensive, gleichmäßige Belichtung der Druckfläche, während die Kollimatorlinsen das Licht bündeln und exakt auf die Druckoberfläche lenken. Optische Filter garantieren dabei die perfekte Lichtqualität, indem sie unerwünschte Lichtanteile herausfiltern und so eine präzise Steuerung des Aushärtungsprozesses ermöglichen. Die robuste Flüssigkristallanzeige spielt eine Schlüsselrolle, indem sie die Projektion der Lichtquelle scharf und gleichmäßig auf die zu härtenden Kunstharzschichten überträgt. Dank dieser optimal abgestimmten Technologie kann der Form 4L unabhängig von der Größe, Form oder Anzahl der Teile in einem Druckprozess außergewöhnlich schnell arbeiten. Die Aushärtung erfolgt mit beeindruckender Geschwindigkeit, ohne dass die Qualität der gedruckten Teile beeinträchtigt wird. Zudem gewährleistet der Form 4L durch die Einhaltung äußerst enger Toleranzen stets eine hohe Präzision. Dies bedeutet, dass die gedruckten Teile genau den Designvorgaben entsprechen, unabhängig davon, welches Kunstharzmaterial verwendet wird oder wie komplex der Druck ist. Diese Kombination aus Geschwindigkeit, Präzision und Vielseitigkeit macht den Form 4L zur idealen Lösung für Anwender, die hohe Ansprüche an die Qualität ihrer 3D-Drucke stellen, sei es in der Prototypenentwicklung, Kleinserienfertigung oder anderen anspruchsvollen Bereichen. Große Teile: Fertigen Sie präzise Teile mit einer Größe von bis zu 353 x 196 x 355mm Blitzschnell: Große Drucke in unter 6 StundenZuverlässig: Großformatiger 3D-Druck, auf den Sie sich verlassen könnenVielseitig: Branchenführende Materialien und Open PlatformBeeindruckende Teile: Beeindruckende Teile, die immer passenIntuitiv: Jeder kann es in 15 Minuten erlernenHohe Präzision bei rasender GeschwindigkeitDer folgende Vergleich zwischen dem Form 4L dem Form 3L und einem FDM 3D-Drucker verdeutlicht die extreme Produktionsgeschwindigkeit des Formlabs Form 4L. Zugang zu einer großen Materialvielfalt Die innovative Technologie des Form 4L ermöglicht den Druck von über 23 branchenführenden Formlabs-Resinen, darunter sechs neue, verbesserte Harze, die eine höhere Leistung, intensivere Farben, präzisere Details und schnellere Druckzeiten bieten. Für die biokompatiblen Kunstharze steht der Form 4BL zur Verfügung, der mit mehr als 37 Materialien kompatibel ist.  Die neuen Harzkartuschen ermöglichen eine 5- bis 10-fach schnellere Befüllung (je nach Materialviskosität), was zu schnelleren Druckstartzeiten führt. Zudem wurde das Design der Kartuschen optimiert, sodass 63 % weniger Abfall und 30 % weniger Platzbedarf entstehen. Open Material Mode (OMM)Nutzen Sie den Open Material Mode, um mit Materialien von Drittanbietern zu drucken, oder greifen Sie auf die leistungsstarke Hardware und den detaillierten Druckeinstellungseditor zurück, um eigene Kunstharze zu entwickeln.  Benötigen Sie einen großen SLA Drucker der auch biokompatible Resine verarbeiten kann? Dann entdecken Sie den Form 4BL.

8.478,75 €*

3D-Scanner für Fuß, Stumpf und Rumpf

Der Scanner ist die wichtigere Investition. Ein schlechter Scan lässt sich in keiner Software reparieren.

Einsatz Anforderung Worauf es ankommt
Fußscan Handgerät, hohe Bildrate Erfassung im Stand und in Entlastung, robuste Nachführung bei kleinen Bewegungen
Stumpfscan Rundum-Erfassung, Weichteilschonung Kein Kontaktdruck, der das Gewebe verformt; Markerpunkte oder Textur zur Orientierung
Rumpf und Rücken Großer Erfassungsbereich Schnelligkeit vor Auflösung – der Patient steht nicht ewig still
Modelle & Bauteile Höchste Genauigkeit Feine Auflösung, Drehteller-Betrieb, Reverse Engineering vorhandener Passteile
PioCreat FS B003C Orthopädie 3D-Scanner
PioCreat FS-A003 3D Smart Foot Scanner: Die digitale Revolution in der OrthopädieschuhtechnikDer PioCreat FS-A003 3D Smart Foot Scanner markiert den Beginn einer neuen Ära in der medizinischen Fußvermessung und Einlagenfertigung. Entwickelt für höchste Ansprüche in der Orthopädieschuhtechnik, in Sanitätshäusern und im spezialisierten Einzelhandel, vereint dieses System Präzision, Schnelligkeit und eine nahtlose Integration in digitale Fertigungsketten. In einer Zeit, in der Effizienz und Patientenkomfort über den wirtschaftlichen Erfolg entscheiden, bietet der FS-A003 die technologische Antwort auf die Herausforderungen der modernen Podologie. Die kontaktlose Lasermesstechnik eliminiert Messfehler durch manuelles Anlegen von Maßbändern oder die Verformung von Trittschaum. Sie erhalten ein 1:1 Abbild der Anatomie in unter 6 Sekunden.Der PioCreat FS-A003 fügt sich durch sein kompaktes, professionelles Design perfekt in jede Praxis ein.Hochpräzise Laserscan-Technologie für maximale DiagnosesicherheitDer Kern des PioCreat FS-A003 ist sein fortschrittliches optisches System. Während herkömmliche Scanner oft nur einfache 2D-Abbilder oder ungenaue Tiefenkarten erstellen, nutzt dieser Scanner echtes 3D-Laserscanning. Dies ermöglicht eine Genauigkeit von bis zu ±0.5 mm. Jede Kontur, jede Wölbung und jede anatomische Besonderheit des Fußes wird in Echtzeit digitalisiert. Dies ist besonders kritisch bei der Versorgung von Diabetikern oder Patienten mit komplexen Fehlstellungen, wo jeder Millimeter über Druckentlastung oder Schmerz entscheiden kann.20+ ParameterAutomatische Erfassung von Länge, Breite, Fersenbreite und Gewölbeindex.Multi-Mode ScanningUnterstützt Messungen unter Vollbelastung, Teilbelastung und entlastet.Cloud-IntegrationZentraler Datenzugriff für Filialnetzwerke und externe Fertigungszentren.Technischer Vergleich: PioCreat FS-A003 vs. Laser-FlachbettscannerViele Betriebe nutzen noch klassische Flachbettscanner, die ursprünglich für Dokumente oder einfache 2D-Abdrücke konzipiert waren. Der FS-A003 unterscheidet sich hierbei signifikant. Während Flachbettscanner oft Probleme mit der Tiefenschärfe haben (Parallaxenfehler) und nur die Fußsohle erfassen, generiert der PioCreat ein volumetrisches 3D-Modell. Dies schließt die Ferse, den Spann und die Knöchelregion mit ein. Ein Flachbettscanner liefert ein Bild; der FS-A003 liefert Geometrie. Für die CAD-Konstruktion von orthopädischen Einlagen ist dieser Unterschied fundamental, da die Software direkt auf die 3D-Daten zugreifen kann, ohne Interpolationsfehler zu riskieren.Workflow-Integration: Vom Scan zum 3D-Druck der EinlageDer PioCreat FS-A003 ist kein isoliertes Gerät, sondern das Herzstück eines modernen digitalen Workflows. Nach dem Scanvorgang stehen die Daten sofort in den gängigen Formaten STL und OBJ zur Verfügung. Diese Formate sind Industriestandards und mit nahezu jeder CAD-Software (wie Rhino, ShoeMaster oder spezialisierten Orthopädie-Tools) kompatibel.Scan: Erfassung der Patientendaten in 6 Sekunden.Analyse: Automatische Berechnung der Parameter und Erstellung eines Gesundheitsberichts.Export: Übergabe der STL-Datei an die Einlagen-Design-Software.Modellierung: Individuelle Anpassung der Einlage basierend auf dem 3D-Modell.Fertigung: Direkter Export zum 3D-Drucker (z.B. PioCreat G5) oder einer CNC-Fräse.Inhaltslücke geschlossen: Digitaler Scan vs. Trittschaum & GipsabdruckIn vielen Fachgesprächen stellt sich die Frage: Warum die Investition, wenn Trittschaum seit Jahrzehnten funktioniert? Die Antwort liegt in der Reproduzierbarkeit und der Zeitersparnis. Ein Gipsabdruck muss trocknen, gelagert und physisch versendet werden. Trittschaum kann beim Transport beschädigt werden. Ein digitaler Scan hingegen ist unzerstörbar, sofort verfügbar und benötigt keinen Lagerraum. In unseren Fallstudien konnten Sanitätshäuser die Bearbeitungszeit pro Patient um durchschnittlich 35 % senken. Zudem entfällt der Schmutz, der bei der Arbeit mit Gips in der Praxis entsteht.Hinweis zur Nachhaltigkeit: Durch den Verzicht auf Gipsbinden und Trittschaumkästen reduzieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und sparen langfristig erhebliche Materialkosten ein.Abrechnung mit Krankenkassen (AOK/GKV)Ein kritischer Punkt für deutsche Orthopädieschuhmacher ist die Abrechnungsfähigkeit. Die digitalen Daten des FS-A003 dienen als objektiver Nachweis der medizinischen Notwendigkeit. Viele Krankenkassen wie die AOK oder verschiedene Ersatzkassen (GKV) akzeptieren digitale Scan-Daten im Rahmen der Dokumentationspflicht. Die präzisen Berichte, die der FS-A003 erstellt, können als Basis für Kostenvoranschläge genutzt werden, um die Passgenauigkeit und die Notwendigkeit spezieller Bettungen gegenüber den Kassen evidenzbasiert zu untermauern.Wirtschaftlichkeitsanalyse für SanitätshäuserBetrachten wir die ROI-Rechnung (Return on Investment). Bei einem durchschnittlichen Patientenaufkommen von 10 Patienten pro Tag spart der FS-A003 etwa 15 Minuten pro Fall (Messung + Dokumentation + Vorbereitung für die Werkstatt). Das entspricht 2,5 Arbeitsstunden pro Tag. Hochgerechnet auf ein Jahr amortisiert sich das Gerät bereits nach wenigen Monaten allein durch die Zeitersparnis des Fachpersonals. Hinzu kommt die erhöhte Patientenzufriedenheit durch das moderne Erscheinungsbild der Praxis.Hardware und RobustheitDer PioCreat FS-A003 ist für den harten Praxisalltag gebaut. Mit einer Traglast von bis zu 180 kg können auch adipöse Patienten sicher vermessen werden. Die integrierte Hardware mit einem Intel i5 Prozessor sorgt dafür, dass die Software flüssig läuft, ohne dass ein teurer externer PC angeschafft werden muss. Dank Wi-Fi und USB 3.0 ist die Einbindung in das Praxisnetzwerk denkbar einfach.FAQ: Häufige Fragen zum FS-A003Ist die Software im Preis inbegriffen?Ja, die Basessoftware zur Erfassung und Analyse sowie der Cloud-Zugang sind Bestandteil des Pakets.Kann ich meine bestehende Fräse weiter nutzen?Absolut. Da der Scanner Standard-STL-Dateien exportiert, kann jede moderne CNC-Fräse oder jeder 3D-Drucker mit den Daten arbeiten.Wie aufwendig ist die Schulung der Mitarbeiter?Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet. In der Regel reicht eine Einweisung von zwei Stunden aus, um das System sicher bedienen zu können.

8.270,50 €*
Shining 3D EinScan Rigil 3D-Scanner inkl. Accessories Pro Kit
Shining3D RIGIL 3D Scanner – Präzision neu definiert Erleben Sie mit dem Shining3D RIGIL 3D Scanner die nächste Generation professioneller 3D-Digitalisierung. Entwickelt für höchste Ansprüche in Industrie, Design und Forschung, kombiniert der RIGIL innovative Scantechnologie mit benutzerfreundlicher Bedienung und beeindruckender Detailgenauigkeit.Neu inkl. Accessories Pro Kit. Hauptmerkmale: Ultra-hohe Präzision: Mit einer Genauigkeit von bis zu 5 Mikrometern liefert der RIGIL extrem detailreiche Scans – ideal für Qualitätskontrolle, Reverse Engineering und CAD-Anwendungen. Dual-Scan-Modus: Wählen Sie zwischen strukturiertem Licht und Lasertechnologie – für maximale Flexibilität bei verschiedensten Oberflächen und Materialien. Vollautomatisches Scansystem: Mit dem integrierten Drehteller und der Multi-Achsen-Steuerung digitalisieren Sie Objekte vollautomatisch in wenigen Minuten. AI-gestützte Datenverarbeitung: Intelligente Algorithmen optimieren Scanprozesse in Echtzeit – für gestochen scharfe, rauschfreie Ergebnisse. Plug & Play: Dank intuitiver Benutzeroberfläche und schneller Einrichtung sofort einsatzbereit – ohne lange Einarbeitungszeit. Industrietaugliche Robustheit: Hochwertige Verarbeitung, vibrationsresistente Konstruktion und staubdichtes Design – gemacht für anspruchsvolle Umgebungen. Anwendungsbereiche: Industrie & Maschinenbau: Maßhaltige Erfassung komplexer Bauteile für Qualitätssicherung und digitale Archivierung. Produktdesign & Prototyping: Schnelle Iterationen und exakte Modellerstellung für Designprozesse. Medizin & Zahntechnik: Präzise Erfassung organischer Formen – ideal für Prothesen, Implantate und orthopädische Lösungen.Der Shining3D RIGIL ist mehr als nur ein 3D Scanner – er ist ein Präzisionswerkzeug für die digitale Zukunft. Wer auf höchste Qualität, Prozesssicherheit und modernste Technologie setzt, trifft mit dem RIGIL die richtige Wahl.

5.939,00 €*
Shining 3D FootStation 2 Add-On
FootStation 2 – Präzises 3D-Fußscannen für Orthopädie, Sport und Maßschuhfertigung Die FootStation 2 ist ein hochmodernes 3D-Scan-System, das speziell für Fachleute in der Fußorthopädie, Prothetik und Maßschuhindustrie entwickelt wurde. Mit höchster Präzision und einem intuitiven Workflow ermöglicht sie das schnelle und exakte Erfassen von Fußdaten ideal für die individuelle Anpassung von Orthesen, Einlagen, Prothesen und maßgefertigten Schuhen. Höchste Präzision Mit einer Messgenauigkeit von bis zu 0,05 mm liefert die FootStation 2 exakte 3D-Modelle, auf die sich Profis in Medizin, Sport und Handwerk verlassen können. Einfacher, reibungsloser Workflow Die Anwendung ist denkbar einfach: Fuß auf die Plattform stellen – Scan starten und in nur wenigen Sekunden werden alle relevanten Fußdaten vollständig erfasst. Der optimierte Ablauf spart Zeit und garantiert gleichbleibend hohe Qualität. STL-Format-Ausgabe Alle 3D-Modelle werden im STL-Format exportiert kompatibel mit gängigen CAD-, Design- und Fertigungsprogrammen. So lassen sich die Scans nahtlos in bestehende Arbeitsprozesse integrieren. Intelligenter Datenabgleich Ein integrierter, KI-gestützter Algorithmus sorgt für die automatische und präzise Ausrichtung der Scandaten. So werden Ungenauigkeiten minimiert und ein konsistentes Ergebnis sichergestellt. Anwendungsbereiche Orthesenfertigung Prothetik Sport- und Laufschuhentwicklung Maßschuhproduktion Individuelle Schutzausrüstung Technische Daten Abmessungen450 × 310 × 61,5 mmMaximale FußgrößeEU 44 (270 mm)Tragfähigkeitbis 120 kgGewicht4,73 kg

1.069,81 €*
Shining3D EinScan H2 3D-Scanner
EinScan H2 Hybrid LED & Infrarot Lichquellen Hand 3D-Scanner von Shining3D Basierend auf den Jahrzehntelangen Erfahrungen im 3D-Scanning-Bereich, kommt der Shining3D EinScan H2 3D-Scanner mit der neu integrierten hybriden Strukturlichtechnologie auf den Markt. Die Kombination aus LED und unsichtbarem Infrarotlicht, macht das scannen von Gesichtern ohne starke Lichteinstrahlung noch komfortabler. Der EinScan H2 ist mit einem eingebautem Farbmodul ausgestattet und kann so hochwertige Vollfarb-3D-Daten liefern. Die wichtigsten Features im Kurzüberblick ✔ Hand 3D-Scanner mit geringem Gewicht✔ Integriertes Vollfarbmodul✔ Infrarot-Technologie zum scannen von Gesichtern und dunklen Objekten✔ LED-Streifenlicht-Technologie für höchste Präzision✔ Sehr hohe Scangeschwindigkeit Infrarot & Sturkturlicht-Technologie Die Hybrid-Struktur-Lichtquellentechnologie, die strukturiertes LED-Licht und unsichtbares Infrarotlicht in einem Gerät kombiniert und mit fortschrittlichen intelligenten Voreinstellungen in verschiedenen Scanmodi versehen ist, ermöglicht das 3D-Scannen in einem breiten Anwendungsbereich.. Spezielle 3D-Scan Haarerfassung Die nicht sichtbare Infrarot-Lichtquelle ermöglicht es Objekte mit einer dunkeln Oberfläche zu erfassen. So ist auch ein problemfreies scannen von menschlichen Haaren möglich. Scannen von filegranen Details Mit einer beeindruckend hohen Auflösung von bis zu 0,25 mm kann der EinScan H die vollständige Geometrie von Objekten wie Kunstwerke oder Möbeln mit all seinen feinen Details erfassen. Die hohe Genauigkeit der gescannten Daten von bis zu 0,05 mm und die volumetrische Genauigkeit von 0,1 mm/m verbessert die Präzision der 3D-Modellierung in einer dichten Punktewolke oder Polygonnetzen. Schneller Scan und Datenerfassung Die Scangeschwindigkeit von bis zu 1.200.000 Punkten/s und der große Scanbereich von 420*440 mm gewährleisten ein schnelles und problemfreies 3D-Scannen von großen Objekten. Der optimierte Ausrichtungsalgorithmus ermöglicht eine effiziente Ausrichtung trotz kleiner Bewegungen des gescannten Objekts oder der Person. Vollfarbige Reproduktion Die eingebaute Farbkamera unterstützt die Erfassung von Vollfarbtexturen und die Nachverfolgung nach Texturen. Tragbar & einfache Bedienung Die intuitive und benutzerfreundliche Software gewährleistet sowohl für Anfänger als auch für professionelle Anwender eine einfache Bedienung. Um den Scan zu einfach wie möglich gestalten zu können, ist der EinScan H2 mit 703 g Gewicht leicht zu halten.

5.938,10 €*

Materialien: was in welche Versorgung gehört

Die häufigste Fehlentscheidung im Einstieg ist das falsche Material. Diese Übersicht spart die ersten drei Fehlversuche.

Material Verfahren Eignung Charakter
PA11 (Polyamid 11) SLS Einlagen, Orthesen, Federelemente Zäh, dauerelastisch, bricht nicht spröde. Das Arbeitspferd.
PA12 SLS Formstabile Bauteile, Vorrichtungen Steifer und günstiger als PA11, weniger nachgiebig
TPU 90A SLS / FFF Weichbettungen, Interfaces, Polsterzonen Gummiartig, druckverteilend, hautfreundlich verarbeitbar
PETG FFF Testschäfte, Schienen Einfach zu drucken, zäh, kostengünstig
PA-CF (carbonverstärkt) FFF Hochbelastete Orthesen, Passteile Sehr steif und leicht, benötigt gehärtete Düse
Biokompatible Harze SLA Hautkontaktierende Anproben, Modelle Nach ISO 10993 geprüfte Typen; Freigabeklasse je Harz prüfen
Rigid- / Draft-Harze SLA Leisten, Negativformen, Silikonformen Maßhaltig und glatt; Draft für schnelle Zwischenstände
Flashforge Elastic TPU 95A Filament 1,75mm - 500g
Elastic TPU95A - flexibles Filament von Flashforge Flashforge Elastic TPU 95A ist ein thermoplastisches Polyurethan, welcher sich aufgrund seiner guten Fließeigenschaften und seiner guten Schichthaftung sehr leicht verarbeiten lässt. Das Filament hat eine Shorehärte von 95A. Es wird empfohlen das Filament bei einer Temperatur von 170 °C - 220 °C zu verarbeiten.

22,35 €*
Flashforge Flexible 85A Filament
Das Flashforge Flexible 85A ist ein hochwertiges, flexibles Filament, das sich ideal für 3D-Druckprojekte eignet, bei denen Flexibilität und Elastizität erforderlich sind. Mit einem Shore-Härtegrad von 85A bietet es eine ausgewogene Kombination aus Flexibilität und Stabilität. Dieses Filament eignet sich hervorragend für den Druck von Dichtungen, Stoßdämpfern, Gummiteilen und anderen Anwendungen, bei denen Bewegung und Verformung erforderlich sind. Dank seiner ausgezeichneten Schichthaftung und Druckqualität ermöglicht das Flashforge Flexible 85A präzise und zuverlässige Ergebnisse. Es ist mit den meisten gängigen 3D-Druckern kompatibel, die flexible Materialien unterstützen. Die hohe Verschleißfestigkeit und Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung machen es zu einer ausgezeichneten Wahl für den Einsatz in verschiedenen Umgebungen. Mit Flashforge Flexible 85A können Sie kreative und funktionale Projekte realisieren, die Flexibilität erfordern. Es ist einfach in der Handhabung und bietet eine zuverlässige Leistung, was es zu einer beliebten Wahl unter 3D-Druck-Enthusiasten und Profis macht.

36,00 €*
TPU 90A Powder 6 kg
Formlabs TPU 90A Powder (6 kg) – Flexibles und strapazierfähiges SLS-Material für langlebige 3D-Drucke Das Formlabs TPU 90A Powder in der 6-kg-Packung ist die ideale Lösung für Unternehmen und Ingenieure, die flexible und dennoch widerstandsfähige Bauteile fertigen möchten. Dieses thermoplastische Polyurethan (TPU) bietet eine hohe Belastbarkeit und Elastizität und ist daher perfekt für Prototypen und Endverbrauchsteile geeignet, die auch unter starker Beanspruchung ihre Qualität bewahren. Technische Eigenschaften von TPU 90A Powder • Materialtyp: Thermoplastisches Polyurethan (TPU) • Verpackungsgröße: 6 kg Pulver • Drucktechnologie: Selektives Lasersintern (SLS) • Shore-Härte: 90A – perfekte Balance zwischen Flexibilität und Festigkeit • Maximale Dehnung: Hohe Elastizität für Bauteile, die Bewegung und Belastung standhalten müssen • Reißfestigkeit: Hervorragende Stabilität für den täglichen Einsatz • Chemikalienbeständigkeit: Hohe Resistenz gegenüber verschiedenen Substanzen • Drucktemperatur: Optimiert für industrielle SLS-Drucksysteme Dank dieser Eigenschaften eignet sich TPU 90A Powder besonders für anspruchsvolle industrielle Anwendungen, in denen Flexibilität und Robustheit gefragt sind. Vorteile von TPU 90A Powder Hervorragende Flexibilität und Elastizität Mit einer Shore-Härte von 90A bietet TPU 90A Powder die ideale Kombination aus Dehnbarkeit und Stabilität. Es kehrt nach Verformung zuverlässig in seine Ausgangsform zurück, was es ideal für Dichtungen, Stoßfänger und flexible Gehäuse macht. Hohe Reißfestigkeit und Langlebigkeit Auch unter starker mechanischer Belastung behält das Material seine Struktur und Funktionalität. Dadurch eignet es sich sowohl für funktionale Prototypen als auch für langlebige Endprodukte. Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Umwelteinflüssen TPU 90A Powder hält Feuchtigkeit, Ölen und anderen industriellen Substanzen stand, was es zur perfekten Wahl für anspruchsvolle Einsatzbereiche macht. Präzise Druckergebnisse und exzellente Oberflächenqualität Die SLS-Drucktechnologie sorgt für gleichmäßige und detaillierte Bauteile mit hoher Präzision, was besonders für komplexe Designs und funktionale Teile von Vorteil ist. Typische Anwendungsbereiche • Automobilindustrie: Herstellung flexibler und stoßabsorbierender Komponenten wie Dichtungen, Stoßfänger und Schutzgehäuse. • Sport- und Freizeitprodukte: Ideal für schützende Polster, flexible Gelenke und langlebige Sportausrüstung. • Konsumgüter und Elektronik: Perfekt für elastische Halterungen, Schutzabdeckungen und ergonomische Gehäuse. • Medizintechnik: Verwendet für flexible Prothesenhalterungen, orthopädische Hilfsmittel und medizinische Gerätegehäuse. Tipps zur optimalen Nutzung Optimale Druckeinstellungen wählen Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollten spezifische Drucktemperaturen und Umgebungsbedingungen eingehalten werden. Eine Testserie hilft dabei, die idealen Einstellungen für Ihre Anwendung zu finden. Material richtig lagern und mischen TPU 90A Powder sollte trocken gelagert und gemäß den empfohlenen Mischverhältnissen mit recyceltem Pulver kombiniert werden, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Nachbearbeitung und Veredelung Durch die präzise Druckqualität ist oft nur minimale Nachbearbeitung erforderlich. Falls nötig, kann die Oberfläche durch Schleifen oder Polieren weiter optimiert werden. Prototypen testen und validieren Vor dem Übergang in die Serienproduktion sollten Bauteile unter realen Bedingungen getestet werden, um ihre mechanische Beständigkeit sicherzustellen. Warum TPU 90A Powder die beste Wahl ist Formlabs TPU 90A Powder ist ein leistungsstarkes Material für Unternehmen, die auf flexible, langlebige und chemikalienresistente Bauteile setzen. Ob für Prototypen oder Serienfertigung – dieses Material überzeugt mit hoher Reißfestigkeit, präzisen Druckergebnissen und hervorragender Umweltbeständigkeit. Häufig gestellte Fragen (FAQ) Ist TPU 90A Powder für industrielle Anwendungen geeignet? Ja, das Material ist für anspruchsvolle industrielle Einsätze konzipiert und bietet hohe Widerstandsfähigkeit sowie Flexibilität. Welche Shore-Härte hat das Material? TPU 90A Powder hat eine Shore-Härte von 90A und kombiniert Elastizität mit Festigkeit. Mit welchen Formlabs-Druckern ist TPU 90A Powder kompatibel? Es ist mit allen Formlabs SLS-Druckern nutzbar, die TPU verarbeiten können. Kann das Material recycelt werden? Ja, TPU 90A Powder kann wiederverwendet werden, wenn es in den empfohlenen Verhältnissen mit frischem Pulver gemischt wird. Welche Anwendungen sind besonders geeignet? Es eignet sich hervorragend für flexible, mechanisch belastete Bauteile in den Bereichen Automobil, Sport, Elektronik und Medizintechnik. Entdecken Sie die Möglichkeiten von Formlabs TPU 90A Powder und bringen Sie Ihre 3D-Druckprojekte auf das nächste Level!  

949,62 €*
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Formlabs Nylon 12 Powder 10 kg
Formlabs Nylon 12 Powder – Biokompatibles Allzweckmaterial für SLS 3D-Drucker Formlabs Nylon 12 Powder ist ein vielseitiges, biokompatibles Material, das sich ideal für den SLS 3D-Druck eignet. Es bietet außergewöhnliche Detailtreue, Maßgenauigkeit und hohe mechanische Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Duktilität und Stabilität. Dieses Material eignet sich hervorragend für die Herstellung komplexer Baugruppen sowie robuster Teile mit einer minimalen Wasseraufnahme. Wichtige Hinweise für Erst-Bestellungen: Bei der Erstbestellung von Formlabs Nylon 12 im 10 kg Pulversack solltest Du die Variante mit dem Fuse Sift Funnel wählen. Dieser Einfülltrichter hilft, den Arbeitsplatz beim Einfüllen von frischem SLS-Pulver aus 10 kg Pulversäcken sauber zu halten. Der Trichter ist wiederverwendbar und bei neuen Formlabs Fuse Sift Geräten bereits enthalten. Für Folgebestellungen des 10 kg Materials genügt die Standardvariante des Pulvers.   Vorteile von Formlabs Nylon 12 Powder Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Nylon 12 ist ein leistungsstarker Thermoplast, der in der Prototypenentwicklung für unterschiedlichste funktionale Prototypen eingesetzt wird.Hohe Maßgenauigkeit: Dank geringer Kriechneigung behalten Teile aus Formlabs Nylon 12 dauerhaft ihre Form.Effiziente Materialnutzung: Mit einer Neuzuführungsrate von 30 % kann bis zu 70 % des Pulvers wiederverwendet werden, was zu weniger Abfall und geringeren Kosten führt.Hervorragende Umweltbeständigkeit: Teile aus Nylon 12 sind extrem feuchtigkeitsresistent und widerstandsfähig gegenüber Licht, Hitze und Chemikalien. Geeignet für folgenden Anwendungen: Hochleistungsfähige PrototypenentwicklungPermanente Haltevorrichtungen, Vorrichtungen und WerkzeugausstattungKleinserienfertigungBiokompatible, sterilisierbare Teile (Die Eignung der Druckteile für ihren spezifischen Verwendungszweck muss durch den Hersteller überprüft werden.) Kompatibilität Formlabs Nylon 12 Powder ist kompatibel mit den 3D-Druckern Fuse 1 und Fuse 1+ 30W. Nutze Formlabs Nylon 12 Powder für Deine nächsten SLS 3D-Druckprojekte und profitiere von den vielseitigen, langlebigen und umweltbeständigen Eigenschaften dieses hochwertigen Materials.

Ab 771,83 €* 1.187,62 €* (35.01% gespart)
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BFI3D Premium PET-G Filament
Das BFI3D Premium PETG Filament Premium PET-G ist ein Filament auf Basis von Glykol-modifiziertem Polyethylenterephthalat. Objekte die aus diesem Kunststoff gefertigt werden, haben einen hohen Gehalt an kristalliner Phase, was den nahezu transparenten Effekt bei einer kleinen Anzahl von Außenumfängen von additiv hergestellten Gegenständen ermöglicht. Ein Hauptvorteil von Premium PET-G ist die nahezu Nullschrumpfungsrate und die geringe Feuchtigkeitsaufnahme im Vergleich zu anderen für den FDM / FFF-3D-Druck verwendeten Thermoplasten. Haupteigenschaften ✔ hohe Transparenz✔ gute mechanische Eigenschaften (hohe Steifigkeit und Schlagfestigkeit) ✔ benutzerfreundlich ✔ Chemische-Beständigkeit✔ Hohe Maßgenauigkeit ✔ Geruchfreis drucken ✔ Sehr gute Zwischenschichthaftung✔  ein lebensmitteltaugliches Basismaterial Anwendungsbereiche ✔ Funktionale Prototypen✔ Konzeptmodelle✔ Gehäuse✔ industrielles Design ✔ Vorrichtungen✔ Hobby-Anwendungen   Das Filament wird auf der sauberen schwarzen Spule aufgewickelt. Jede Spule enthält Informationen zu Materialtyp, Durchmesser und empfohlener Drucktemperatur. Das Filament ist mit einem Feuchtigkeitsabsorber vakuumverpackt. Das gesamte Produkt ist in der originalen, folierten BFI3D Filament-Verpackung verpackt.

Ab 23,92 €* 26,59 €* (10.04% gespart)

Software: die Kette muss durchgehen

Drei Werkzeuge greifen ineinander. Bricht die Kette an einer Stelle, entsteht Handarbeit an genau der Stelle, die man loswerden wollte.

Scan-Software

Liegt dem Scanner bei. Aufgabe: Rohdaten säubern, Löcher schließen, ausrichten, als STL oder OBJ exportieren. Achten Sie auf ein offenes Exportformat – geschlossene Systeme binden Sie langfristig an einen Hersteller.

CAD für Orthopädietechnik

Hier entscheidet sich, ob der Prozess in der Praxis funktioniert. Fachspezifische Lösungen mit Bibliotheken für Einlagen und Orthesen arbeiten schneller als allgemeines CAD. Wir sagen Ihnen im Beratungsgespräch offen, welche Lösung zu Ihrem Versorgungsspektrum passt – auch wenn wir sie nicht selbst verkaufen.

Slicer und Nesting

PreForm für Formlabs-Systeme, ideaMaker für Raise3D, herstellerneutrale Slicer für die FFF-Großformate. Beim SLS ist die Nesting-Qualität der direkte Hebel auf Ihre Stückkosten.

MDR, Biokompatibilität und Dokumentation

Individuell angefertigte Einlagen, Orthesen und Prothesen sind Medizinprodukte. Die Verordnung (EU) 2017/745 gilt unabhängig davon, ob gefräst, tiefgezogen oder gedruckt wird – der Weg zur Konformität ändert sich durch die additive Fertigung also nicht grundsätzlich.

Was sich ändert: Sie dokumentieren künftig auch Druckparameter, Materialcharge und Nachbearbeitung. Praktisch heißt das, Prozessparameter einmal sauber festzulegen und dann eingefroren zu lassen. Wer den Layer-Height nach Gefühl variiert, bekommt bei der nächsten Prüfung ein Problem.

Wichtig: Wir sind Ihr Technikpartner, keine Zulassungsberatung. Wir liefern Materialdatenblätter, Biokompatibilitätsnachweise der Hersteller und reproduzierbare Prozessparameter. Die Konformitätsbewertung verantwortet Ihr Betrieb – wir liefern die Belege dafür.

Rechnet sich das? Ein Beispiel zum Nachrechnen

Rechenbeispiel für einen mittleren Betrieb mit SLS-Anlage, 20 Paar Einlagen pro Woche. Ihre Werte werden abweichen – die Struktur der Rechnung bleibt.

Material je Paar (PA11, ca. 40 g inkl. Refresh) niedriger einstelliger Eurobetrag
CAD-Zeit je Paar nach Einarbeitung 8–12 Minuten
Wegfallende Arbeitsschritte Abformung, Modellherstellung, Modellkorrektur, Tiefziehen
Neu hinzukommend Nesting, Entpulvern, Strahlen, Wartung, Pulverhandling
Durchlaufzeit Auftrag bis Anprobe von mehreren Tagen auf 24–48 Stunden

Der Ertrag entsteht selten beim Material, fast immer bei der Facharbeitszeit und der Durchlaufzeit. Wir rechnen das Szenario auf Wunsch mit Ihren realen Stückzahlen durch, bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden.

Inbetriebnahme, Schulung und Service

Ein Drucker, der ausgepackt in der Ecke steht, hat noch keine einzige Versorgung gefertigt. Deshalb liefern wir nicht nur Geräte, sondern begleiten den Weg bis zur ersten abrechenbaren Versorgung aus Ihrer eigenen Maschine.

Vor Lieferung

Aufstellungsberatung

Stellfläche, Stromanschluss, Belüftung und Absaugung, Pulverhandling und Arbeitsschutz. Das klärt man besser vorher als beim Abladen.

Tag 1

Installation vor Ort

Aufbau, Kalibrierung, Netzwerkanbindung, erster Testdruck. Wir fahren den ersten Job gemeinsam mit Ihrem Team – mit Ihren Daten, nicht mit einem Demoteil.

Tag 1–2

Anwenderschulung

Scan-Praxis, Datenaufbereitung, Slicing und Nesting, Nachbearbeitung, Wartungsroutinen. Auf Wunsch in Ihrer Werkstatt oder in unserem Showroom in Nürnberg.

Laufender Betrieb

Service im DACH-Raum

Technischer Support in deutscher Sprache, Ersatzteile ab Lager, Fernwartung und Wartungsverträge. Als autorisierter Servicepartner arbeiten wir direkt mit den Herstellern.

Erst testen, dann kaufen

Schicken Sie uns einen Scan oder eine STL-Datei. Wir drucken das Teil auf dem Gerät, das für Sie infrage kommt, und schicken es Ihnen zu. Sie beurteilen Passform, Oberfläche und Steifigkeit in der Hand – nicht auf einem Datenblatt.

Sie haben noch keine Scandaten? Dann kommen Sie in unseren Showroom in Nürnberg. Scanner, Drucker und Materialmuster stehen dort betriebsbereit.

Häufige Fragen zum 3D-Druck in der Orthopädietechnik

Welcher 3D-Drucker eignet sich für die Orthopädietechnik?

Für Einlagen und Orthesen in Serie ist ein SLS-Drucker mit PA11 die erste Wahl, etwa der Formlabs Fuse 1+ 30W. Für große Bauteile wie Rumpforthesen, Testschäfte und Leisten eignen sich FFF-Großformatdrucker. Modelle und Formen entstehen am wirtschaftlichsten im Harzdruck.

Kann man orthopädische Einlagen mit dem 3D-Drucker herstellen?

Ja, das ist heute die verbreitetste Anwendung. Aus einem Fußscan wird in CAD eine Einlage konstruiert und im SLS-Verfahren aus PA11 gedruckt. Der Vorteil gegenüber gefrästen oder tiefgezogenen Einlagen liegt in zonenweise unterschiedlicher Steifigkeit innerhalb eines Bauteils.

Wie entsteht eine Prothese aus dem 3D-Drucker?

Der Stumpf wird gescannt, in CAD wird der Schaft konstruiert, anschließend gedruckt und anprobiert. In der Praxis wird meist der Testschaft additiv gefertigt, während der Definitivschaft laminiert wird. Passteile wie Kosmetikverkleidungen und Adapterhalterungen entstehen ebenfalls im Druck.

Welches Material eignet sich für 3D-gedruckte Einlagen?

PA11 im SLS-Verfahren ist der Standard, weil es dauerelastisch bleibt und unter Wechselbelastung nicht spröde bricht. Für weiche Bettungen und Polsterzonen kommt TPU 90A dazu, entweder als eigenes Bauteil oder als aufgebrachte Schicht.

Braucht man zwingend einen 3D-Scanner?

Für individuelle Versorgungen ja. Vorhandene Gipsmodelle lassen sich zwar nachträglich scannen, doch damit bleibt die Abformung als Arbeitsschritt bestehen. Der wirtschaftliche Vorteil entsteht erst, wenn die Abformung selbst entfällt.

Wie lange dauert der Druck einer Einlage?

Ein voller SLS-Baujob mit 40 bis 80 Paar läuft je nach Bauhöhe 12 bis 20 Stunden, dazu kommt die Abkühlzeit. Die Rechnung pro Paar ist deshalb wenig aussagekräftig – entscheidend ist, wie voll der Bauraum ist.

Was kostet der Einstieg in den 3D-Druck für einen orthopädischen Betrieb?

Das hängt vom Verfahren ab. Ein FFF-Einstieg mit Scanner liegt im unteren fünfstelligen Bereich, eine vollständige SLS-Lösung mit Entpulverungsstation deutlich darüber. Rechnen Sie Software, Schulung und Verbrauchsmaterial für das erste Jahr immer mit ein – sonst stimmt die Kalkulation von Anfang an nicht.

Sind gedruckte Versorgungen so haltbar wie klassisch gefertigte?

Bei richtiger Materialwahl ja. PA11 aus dem SLS-Verfahren übersteht Wechselbelastungen sehr gut. Kritisch wird es bei falschen Materialien: Eine Einlage aus sprödem Standardharz oder aus PLA versagt schnell. Genau deshalb ist die Materialberatung wichtiger als die Druckergröße.

Gilt die MDR auch für 3D-gedruckte Hilfsmittel?

Ja. Individuell angefertigte Einlagen, Orthesen und Prothesen sind Medizinprodukte nach Verordnung (EU) 2017/745, unabhängig vom Fertigungsverfahren. Zusätzlich zu dokumentieren sind beim Druck die Prozessparameter, die Materialcharge und die Nachbearbeitung.

Wie lange dauert es, bis ein Team produktiv arbeitet?

Scannen und Drucken sitzen nach zwei Tagen Schulung. Die CAD-Konstruktion braucht länger: realistisch vier bis acht Wochen, bis eine Versorgung ohne Rückfragen in derselben Zeit konstruiert ist, in der sie früher gefertigt wurde. Wer diese Phase einplant, kommt gut durch.

Sprechen wir über Ihren Fall

Erzählen Sie uns, welche Versorgungen Sie fertigen und in welcher Stückzahl. Wir sagen Ihnen, welche Kombination aus Scanner, Drucker und Material dazu passt – und wann sich der Umstieg für Sie noch nicht lohnt.

BFI Innovation GmbH · Showroom Nürnberg · Autorisierter Fachhändler und Servicepartner für den DACH-Raum

Stand: August 2026. Angaben zu Bauzeiten, Materialverbrauch und Wirtschaftlichkeit sind Erfahrungswerte aus Kundenprojekten und keine zugesicherten Eigenschaften.