PioCreat 3D-Drucker für die Orthopädie
Die Orthopädietechnik befindet sich im digitalen Wandel. PioCreat 3D-Drucker für die Orthopädie bieten Sanitätshäusern, Orthopädietechnikern und Kliniken die Möglichkeit, die Brücke zwischen traditionellem Handwerk und additiver High-Tech-Fertigung zu schlagen. Ob maßgeschneiderte orthopädische Schuheinlagen, individuelle Prothesen-Schäfte oder komplexe Skoliose-Korsetts: Die spezialisierten 3D-Drucksysteme von PioCreat garantieren maximale Passgenauigkeit für den Patienten bei gleichzeitiger Zeit- und Materialersparnis für Ihren Betrieb.
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Piocreat IPX2: Die Revolution der orthopädischen Einlagenfertigung im 3D-DruckIn der modernen Orthopädieschuhtechnik steht die Effizienz bei gleichzeitig höchster Präzision an erster Stelle. Der Piocreat IPX2 wurde nicht als allgemeiner 3D-Drucker entwickelt, sondern als spezialisierte industrielle Lösung für die Podologie und Orthopädie. Er schließt die Lücke zwischen der digitalen Fußvermessung und dem physischen Endprodukt, indem er den zeitintensiven und materialverschwenderischen Prozess des traditionellen Fräsens durch ein additives Verfahren ersetzt, das speziell auf thermoplastische Elastomere (TPU) optimiert ist.Der entscheidende Vorteil: Während herkömmliche FDM-Drucker oft an der Flexibilität von TPU-Filamenten scheitern, verfügt der IPX2 über ein spezialisiertes Extrusionssystem, das selbst weichste Materialien (bis zu Shore 80A) prozesssicher verarbeitet. Dies ermöglicht die Herstellung von Einlagen mit variablen Härtegraden in einem einzigen Druckgang.Der Piocreat IPX2 integriert sich nahtlos in die digitale Werkstattumgebung.Der digitale Workflow: Vom 3D-Scan zur fertigen EinlageDer Piocreat IPX2 ist das Herzstück eines modernen digitalen Workflows. Der Prozess beginnt mit einem hochpräzisen 3D-Fußscan oder einem Trittspurscan. Diese Daten werden in einer spezialisierten CAD-Software (wie etwa Rhino-basierten Plugins oder proprietären Ortho-Suiten) verarbeitet, um das individuelle Bettungskonzept zu erstellen. Der IPX2 übernimmt dann die physikalische Umsetzung.Schritt-für-Schritt AnleitungDigitaler Scan: Erfassung der Fußgeometrie mittels iPad-Scanner oder stationärem 3D-Scanner.Modellierung: Konstruktion der Einlage unter Berücksichtigung von Pelotten, Längsgewölbestützen und Entlastungszonen.Slicing mit Piocreat Slicer: Die Software optimiert die Füllstruktur (Infill). Hier liegt ein Geheimnis der additiven Fertigung: Durch unterschiedliche Infill-Dichten können verschiedene Shore-Härten simuliert werden, ohne das Material zu wechseln.Druckvorgang: Der IPX2 fertigt dank seines IDEX-Systems (Independent Dual Extruder) das linke und rechte Paar simultan oder zwei identische Seiten gleichzeitig, was die Produktionszeit halbiert.Effizienter Workflow: Zeitersparnis von bis zu 70% gegenüber manuellen Methoden.Materialwissenschaft: Warum TPU-optimierte Extruder entscheidend sindDie größte Herausforderung beim Drucken von Einlagen ist das Material. Orthopädisches TPU ist extrem elastisch. Bei Standard-Druckern führt dies oft zum sogenannten 'Nudeleffekt', bei dem sich das Filament im Extruder staut oder verbiegt. Der Piocreat IPX2 nutzt einen Short-Range-Direct-Drive-Extruder. Der Weg vom Antriebszahnrad zur Düse ist minimiert, was eine präzise Kontrolle über den Materialfluss ermöglicht.Optimierte Traktion: Doppelzahnrad-Vorschub verhindert das Durchrutschen weicher Filamente.Temperaturmanagement: Konstante Hitze bis 300°C für perfekte Layer-Haftung, essenziell für die mechanische Belastbarkeit.Hautverträglichkeit: Kompatibilität mit medizinisch zertifizierten Filamenten nach ISO 10993-5/10.Der spezialisierte Extruder des IPX2 verarbeitet TPU mit höchster Präzision.Wirtschaftlichkeitsanalyse: Zeit und Kosten im Vergleich zum FräsenViele Betriebe zögern beim Umstieg auf 3D-Druck. Doch eine ROI-Analyse (Return on Investment) zeigt deutliche Vorteile. Beim traditionellen Fräsen von EVA-Blöcken entstehen bis zu 80% Materialabfall. Zudem ist die Fräse laut, staubintensiv und erfordert eine ständige Absaugung und Wartung.Vergleichstabelle (Schätzung pro Paar):ParameterCNC-Fräsen (EVA)Piocreat IPX2 (3D-Druck)MaterialabfallHoch (ca. 70-80%)Minimal (< 5%)Arbeitszeit (aktiv)Mittel (Rüsten, Nacharbeit)Gering (Vollautomatisch)Staub/LärmSehr hochSehr geringPersonalisierungBegrenzt durch BlockhärteMaximale Flexibilität (Infill-Steuerung)Simultandruck dank IDEX: Ein Paar Einlagen in Rekordzeit.Technischer Deep Dive: Das IDEX-System erklärtIDEX steht für Independent Dual Extruder. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dual-Extrudern, bei denen beide Düsen an einem Druckkopf befestigt sind, bewegt der IPX2 zwei separate Köpfe unabhängig voneinander auf der X-Achse. Dies hat zwei fundamentale Vorteile für die Orthopädie:Parallel-Modus: Drucken Sie den linken und rechten Fuß gleichzeitig. Da Einlagen oft ähnliche Geometrien haben, verdoppelt dies den Durchsatz Ihrer Werkstatt.Kein Verschmieren: Bei festen Dual-Köpfen tropft oft Material aus der ungenutzten Düse auf das Modell. Beim IPX2 parkt die ungenutzte Düse außerhalb des Druckbereichs, was zu extrem sauberen Oberflächen führt.Zertifizierungen und MaterialverträglichkeitIn der medizinischen Versorgung ist die Hautverträglichkeit das A und O. Der Piocreat IPX2 ist so konzipiert, dass er eine breite Palette an zertifizierten medizinischen Filamenten verarbeiten kann. Die geschlossene Bauweise sorgt für eine stabile Umgebungstemperatur, was das Warping (Verziehen) bei technischen Materialien minimiert.Anwendungsbereiche in der modernen PodologieDer IPX2 ist nicht nur auf Standardeinlagen beschränkt. Seine Präzision erlaubt die Fertigung von:Sport-Einlagen mit hoher RückstellkraftDiabetes-adaptierte Fußbettungen mit extrem weichen ZonenKorrekturelemente für KinderfüßePropriozeptive Einlagen mit feinsten OberflächenstrukturenKomplexe Gitterstrukturen ermöglichen zonale Dämpfungseigenschaften.Benutzerfreundlichkeit und SoftwareintegrationEin technisches Gerät ist nur so gut wie seine Bedienbarkeit. Der Piocreat IPX2 verfügt über ein intuitives Touch-Display und unterstützt den Datentransfer via WiFi und USB. Der spezialisierte Piocreat Slicer ist im Lieferumfang enthalten und bietet vordefinierte Profile für Einlagendrucke, sodass auch Mitarbeiter ohne tiefgreifende 3D-Druck-Erfahrung schnell professionelle Ergebnisse erzielen.Nutzen Sie die unabhängigen Plattformen des IPX2, um verschiedene Patientenaufträge gleichzeitig zu starten, ohne auf den Abschluss des jeweils anderen warten zu müssen. Das ist echtes Multitasking für die Orthopädie-Werkstatt.Warum den Piocreat IPX2 bei BFI3D kaufen?Bei BFI3D kaufen Sie nicht nur ein Gerät, sondern eine Komplettlösung. Wir verstehen die Anforderungen der Elektronik- und Medizintechnik-Branche. Unser Support unterstützt Sie bei der Einrichtung des digitalen Workflows und berät Sie bei der Materialwahl. Der Piocreat IPX2 ist eine Investition in die Zukunft Ihres Betriebs – weg von Staub und Abfall, hin zu digitaler Präzision und Nachhaltigkeit.Der Piocreat IPX2 setzt neue Maßstäbe für die additive Fertigung im Gesundheitswesen. Die Kombination aus IDEX-Technologie, TPU-optimierter Extrusion und einer speziell für Orthopäden entwickelten Software macht ihn zum derzeit effizientesten Werkzeug für die Einlagenproduktion. Wer heute auf den IPX2 setzt, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil durch kürzere Lieferzeiten, geringere Materialkosten und eine überlegene Produktqualität, die exakt auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist.